Donnerstag, 29. Januar 2009

Vom Cape Reinga zurueck zur bay of islands, ueber den "Ninety Mile beach"

Nachdem wir die Nacht der Milliarden Mücken mehr oder weniger gut überstanden haben, sind wir recht früh von der Tapotupotu Bay gestartet und Richtung Westküste gefahren.

Achso, da fällt mir gerade noch ein, dass ich von meinem letzten Bericht noch was richtig gestellen muss: Tobi hatte nämlich den Morgen nach dem Muschelnsuchen noch einen weiteren Fisch gefangen. Der war zwar auch nicht viel größer als der Erste, aber er sollte als Köder für die großen Haie dienen, also haben wir Ihn mitgenommen und am Abend in der Tapotupotu Bay wollte Tobi dann seinen großen Fang machen. Dazu hat er den Köderfisch in drei gleich große Teile zerlegt, damit er dann damit mindestens drei große Raubfische für unser Abendessen fangen konnte.

Gleich mit dem ersten Köder hatte er sogar einen Biss drann, aber irgendwie war der Haken an seiner Angel für den Hai wohl etwas zu klein, denn das Biest ist ihm wieder entwischt. Wahrscheinlich hat er dem Hai mit der Aktion den Zahn raus gerissen ;-)

Naja, aber es waren ja noch zwei Stücke vom Köderfisch vorhanden.
Das zweite Stück ist wohl irgendwie von allein abgegangen und genau in diesem Moment hat so eine kleine, hinterlistige Möve das dritte Stück des Köders Tobi vor seinen Füssen geklaut.

Tja, somit hatte sich das mit Tobis Hochseefischer-Karriere wohl erstmal erledigt. Ich werde euch aber auf dem Laufenden halten, falls es neue, spektakuläre Fänge gibt...

Ja, jedenfalls zurück zum Thema: Wir sind also Richtung “Ninety Mile Beach” gefahren und auf dem Weg dorthin an Sanddünen vorbei gekommen. Dort haben wir dann ein kleinen Stop eingelegt, haben die riesigen Sanddünen erklommen und ein paar Fotos geschossen.

Zwischen den Sanddünen und dem “Ninety Mile Beach” gab es einen Flusslauf von ca. 3 km Länge, den man (laut Reiseführer) während Ebe jedoch mit dem Auto langfahren kann und somit auf den Strand kommt. Wir haben uns die Verhältnisse kurz angeschaut und dann meinte Tobi, dass das ganz gut aussieht und wir mit unserem geländegängigem Van das ganze ruhig wagen sollten.

So sind wir dann gestarten und es war echt cool, nach 3 km durch den fast trockenen Fluss haben wir den Strand erreicht und sind ganze 90 km auf dem Strand die Westküste entlang gefahren (der Strand müsste nämlich richtiger Weise “Ninety km Beach” heißen, weil er 90 km lang ist).

Wir haben dann erstmal mitten am Strand angehalten und gefrühstückt, es war zwar sehr windig und dadurch das Frühstück auch recht sandig, aber trotzdem toll.

Aus sicherer Quelle hatten wir erfahren, dass man an diesem Strand sogar Pinguine sehen kann. Wir hatten auch einige gesehen, aber leider nur tote sowie tote Kugelfische, die am Strand lagen. Aber naja, besser als nix.

Wir haben dann noch am “the bluff” angehalten, dies ist ein Felsvorsprung, an dem sich riesige Wellen gebrochen haben. Dort haben wir auch so einige Fotos geschossen.


Nach dem “Ninety Mile Beach” sind wir dann wieder Richtung Paihia gefahren und sind zwischendurch noch in den Omahuta Forest gefahren. Hier hat sich wieder mal die Geländetauglichkeit unseres Vans bewährt. In diesem Forest sind wir dann noch einen kurzen Track gegangen und haben einige Kauri Bäume bestaunt.

Ja, soweit zu unserem Ausflug bis zum Cape Reinga und zurück.

Die Bilder dazu kommen spaehter.

Bis demnächst, viele sonnige Grüße aus New Zealand.

Tobi & Tom

Sonntag, 25. Januar 2009

Von der bay of islands die Ostküste entlang, bis zum Cape Reinga

Nachdem wir in Paihia zusammen mit John, unserem Vermieter, unseren Van durchgecheckt haben, ging es letzte Woche Freitag zusammen mit den zwei dt. Mädels aus unserer WG auf einen Trip zum Cape Reinga (dem nördlichsten Punkt der Nordinsel).

Nachmittags sind wir in Paihia zu viert in unserem Van gestartet und unser erstes Ziel war die Matauri Bay. Dort sind wir am spähten Nachmittag angekommen, fanden den dortigen Campingplatz aber nicht wirklich ansprechend. Wir sind dann, nach einem Tipp einer Einheimischen einfach eine Bucht weiter gefahren.

Diese Bucht sah auch einfach nur traumhaft aus. Wir haben unseren Van direkt am Strand abgestellt und erstmal die Aussicht genossen. Wenige Augenblicke später kam ein Einheimischer vorbei und wir haben ihn gefragt, ob es möglich ist, das wir in dieser Bucht übernachten. Er war sehr freundlich und hat gesagt, dass das kein Problem ist und wir direkt dort, wo wir uns hingestellt haben auch übernachten können. Des weiteren hat er uns gleich noch angeboten, dass wir aus seinem Haus Trinkwasser holen können, wenn wir Bedarf haben.

Wir haben dann erstmal den Strand erkundet, ich habe so einige Fotos geschossen. Tobi hat sich als Hochseeanlger versucht. John (unser Vermieter) hat uns nämlich eine Angel für das Wochende mitgegeben. Aber an diesem Abend hatte der Tobi leider keinen Erfolg ;-)

Abends haben wir uns dann leckere Nudeln gekocht und bei Wein und Bier am Strand gesessen.
Nach einer Weile kam dann der nette Einheimische wieder und hatte uns etwas überreicht, was er vorher in Zeitungspapier eingewickelt hatte. Mit den Worten, dass das von seinem Dinner übrig geblieben ist und wir uns es doch schmecken lassen sollen.
Als wir das ganze dann ausgewickelt hatten, lachte uns ein frischer Hummer an. Wir haben ihn dann, ohne wirklich eine Ahnung zu haben, wie der zubereitet wird, einfach auf unserem super Gaskocher zubereitet und uns ihn anschließend schmecken lassen.
War für mich das erste Mal, dass ich Hummer gegessen habe, weil ja die ganzen Meeresfrüchte eigentlich nicht so mein Fall sind. Aber ich muss sagen, es war echt lecker.

Später kamen wir noch mit einem weiteren Einheimischen ins Gespräch, der gerade ein Strandspaziergang unternommen hatte und bei uns vorbei kam. Er erzählte uns dann, dass es in dem ganzen Ort fast nur Ferienhäuser gibt uns insgesamt wohl nur 4 Familien das ganze Jahr über in der Bucht wohnen.

Am nächsten Tag sind wir dann weiter die Ostküste entlang gefahren und an etlichen kleinen Buchten vorbei gekommen, im Whangaroa Harbour, einem kleinen Hafen, haben wir einen kurzen Stop eingelegt und dann ging es weiter auf die Halbinsel "Karikari Peninsula". Dort haben wir uns erst den Matai Beach und dann den Puheke Beach angeschaut. Beide Strände haben doch schon echt an Karibikflair erinnert, feiner weißer Sand im Wechselspiel mit schwarzem Lavagestein.

Am Puheke Beach kam Tobi mit jemandem ins Gespräch und fragte nach, wo man in der Gegend am Strand übernachten könnte. Der Typ sa schon ein wenig abgefahren aus, war aber soweit ganz nett. Er sagte uns, dass sich der Puheke Beach nicht zum Übernachten anbietet, er selber aber ganz in der Nähe am Strand übernachtet und wir ihm einfach folgen können.
Ja, so sind wir ihm dann, kurz entschlossen, einfach gefolgt und an einem echt schönen, kilometerlangen Strand gelandet und haben dort, direkt hinter den Dünen, unser Quartier aufgeschlagen. Dort hatten bereits mehrere Leute ihr Quartier aufgeschlagen.

Den Nachmittag haben wir dann ganz entspannt mit sonnenbaden, lesen, angeln usw. verbracht.
Achso da fällt mir gerade noch ein, dass der Tobi am morgen sein ersten Fang hatte, da der Fisch aber recht klein war, haben wir ihn wieder in die Freiheit entlassen, denn von dem wären wir nicht wirklich satt geworden. An diesem Nachmittag hatte Tobi aber auch nicht wirklich Erfolg beim Angeln.

Zum späten Nachmittag hat uns dann der Verrückte erzählt, dass man ein paar Kilometer den Strand runter Muscheln sammeln kann. Einige Nachbarn von uns sind bereits dort hin gefahren. Nach kurzem Überlegen sind wir 4 dann zusammen mit dem Verrückten (der aber eigentlich ganz in Ordnung war) in unserem Van den Strand entlang gefahren und Tobi, die Mädels und der Verrückte haben Muscheln gesammelt und auch etliche gefunden. Des weiteren waren dort auch noch andere Leute, die in unserer direkten Nachbarschaft gecampt haben und so einige Maoris. Aus diesem Grund bin ich dann lieber immer in der Nähe von unserem Van geblieben, man weiß ja schließlich nie...

Wir sind dann wieder zurück zu unserem Camp, nachdem wir erst ein wenig Luft von unseren Reifen gelassen haben, damit wir vom Strand auch wieder runter kommen und nicht im Sand stecken bleiben. Hat aber wirklich alles bestens geklappt.

Ja und so gab es dann abends unter anderem selbstgesuchte, frische Muscheln. Aber ich muss sagen, die Dinger waren noch nie mein Fall und werden es wahrscheinlich auch nie werden ;-)

Am nächsten Tag haben wir uns dann nach einem ausgiebigen Frühstück auf zum Cape Reinga gemacht. Auf dem Weg dort hin haben wir in der letzten größeren Stadt (Kaitaia) noch kurz eingekauft und getankt und unsere Reifen wieder anständig aufgepumpt.

Nachmittag haben wir dann das Cape Reinga erreicht und dort so einige Fotos geschossen. Anschließend sind wir zur Tapotupotu Bay gefahren, die sich direkt neben dem Cape befindet und haben uns dort auf dem camping ground nieder gelassen.

Dies war auch wieder eine traumhafte Bucht, dort gab es nur ein Nachteil, wovor man uns jedoch vorher bereits gewarnt hatte. Es gab dort Milliarden Mücken. Man konnte noch so viel Mückenspray nehmen, es half alles nix. Die Biester haben sich davon überhaupt nicht beeindrucken lassen. Aber wir haben es überlebt...

Unter diesem Link hier habe ich euch noch einige Bilder hochgeladen, viel Spaß beim angucken:

http://picasaweb.google.com/partytom007/VonDerBayOfIslandsDieOstkusteEntlangBisZumCapeReinga


Das war es dann erstmal wieder von mir. Über den Rückweg vom Cape Reinga nach Paihia werde ich euch demnächst berichten.

Bis dann, viele Grüße in die Heimat.

Thomas

Dienstag, 20. Januar 2009

Neue Bilder für euch...

Hier bin ich nochmal kurz.
Ich habe nun endlich eine Möglichkeit gefunden, Bilder schnell und einfach hochzuladen.

Hier habe ich die links zu den ersten Alben für euch:

http://picasaweb.google.de/partytom007/AusflugInDieUmgebungVonAuckland


http://picasaweb.google.de/partytom007/WhangareiHeadsWhangareiFallsUndDieOakuraBay

und noch ein Album

http://picasaweb.google.de/partytom007/InDerBlandBay


Ich wünsche euch viel Spaß beim angucken.

LG Thomas

Unsere Tage in Paihia, in der bay of islands

Das erste Wochenende hier in Paihia haben wir relativ ruhig verbracht. Wir waren unter anderem an einem Tag mit Fine zusammen in Kerikeri, die nächst gelegende größere Stadt in nördlicher Richtung von Paihia.

Am Sonntag waren wir zusammen mit Fine erst in Waitangi, im Waitangi National Forest. Hier wurde der Vertrag zwischen überwiegend lokalen Maorihäuptlingen und den Vertretern der Regierung von Queen Viktoria unterzeichnet. Der Vertrag wurde innerhalb des Landes weitergereicht und viele andere Häuptlinge setzten ihre Unterschrift oder ihr Zeichen darunter.
Anschließend waren wir noch auf einer Farm hier in der Nähe, auf der Sabine und Fine schon einmal "Wwoofing" gemacht haben.

Woofing steht für Willing Workers on Organic farms (etwa: freiwillige Arbeiter auf ökologischen Bauernhöfen). Es bedeutet, dass man auf Farmen Unterkunft und Essen bekommt und dafür einige Stunden am Tag arbeitet. Man verdient dabei kein Geld. Viele Wwoofing Hosts sind sehr an kulturellem Austausch interessiert.

Auf der Farm waren alle möglichen Tiere vertreten, so z.B. Ziegen, Hühner, Esel, Pferde, Meerschweinchen, Kaninchen, Opossums, Rinder, Schweine u.s.w. Anne, ebenfalls eine Deutsche, die gerade auf dieser Farm als Wooferin tätig ist, hat mit uns erstmal eine ausführliche Führung durchgeführt. Weiterhin gab es noch die Gelegenheit, Aale im Fluss zu füttern (mit rohen Bratwürsten).
Nach dem Farmrundgang haben wir an einem nahegelegenen Wasserfall noch ein erfrischendes Bad genommen.


Nach den ersten Tagen hier in Paihia haben wir uns gedacht, dass wir vielleicht ein wenig länger hier bleiben wollen und uns deswegen mal nach Arbeit umgeschaut. Die Region der Bay of islands lebt größtenteils vom Tourismus sowie vom Kiwi- und Orangenanbau. So haben wir versucht, in diesen beiden Sparten Arbeit zu finden.
Montag haben wir dann als erstes alle große Farmen in der Umgebung von Kerikeri angefahren. Die Leute auf den Farmen waren alle super nett, aber sie haben uns gesagt, dass die Saison des Fruitpickings in dieser Region erst Ende März / Anfang April beginnt und im Augenblick keine Arbeitskräfte benötigt werden. Am Dienstag haben wir dann hier in Paihia noch in diversen Bars und Hotels nachgefragt, hier und da konnten wir unsere Unterlagen da lassen. Da die Urlaubssaison aber bereits in vollem Gang ist, haben wir uns nicht wirklich viel Hoffnung gemacht, hier in Paihia einen Job zu finden.
Am Dienstag haben Tobi und ich noch eine kleine Wanderung von den Hahuru Falls aus durch Mangrovenwälder gemacht (hin- und zurück insgesamt 10 km).
Da die Aussicht auf einen Job hier in Paihia nicht wirklich groß ist, haben wir uns entschieden hier bald wieder unsere Sachen zu packen und weiter zu ziehen.

Vorher haben wir aber mit den beiden dt. Mädels noch einen Trip zum Cape Reinga unternommen.

Über diesen Ausflug werde ich euch demnächst berichten.

Heute werden wir Paihia verlassen und die Westküste entlang Richtung Süden fahren. Unser nächstes großes Ziel ist die bay of plenty, südöstlich von Auckland. Mal sehen, wann wir dort ankommen werden...

Viele Grüße von Tobi und Thomas

Samstag, 10. Januar 2009

Die Ostküste entlang, von Auckland bis zur bay of islands

Montag Nachmittag haben wir uns von Auckland aus die Ostküste entlang Richtung Norden aufgemacht. Die ersten zwei Nächte haben wir jeweils an irgendeiner Bucht angehalten und dort in unserem komfrotablen Bus übernachtet. Ist schon echt cool, dass man mit dem Bus so unabhängig sein kann. Am Dienstag waren wir dann in den Whangarei Heads und haben dort den Mt.Manaia (419 m) erklommen. Der Weg führte durch eine sagenhafte Natur.
Anschließend haben wir nach an den 25 m hohen Whangarei Falls einen Stop eingelegt. Übernachtet haben wir dann in der Oakura Bay, direkt am Strand.



Mittwoch ging es weiter Richtung Norden. Ursprünglich wollten wir bis zur bay of islands kommen. Wir sind aber nach ca. 25 km in einer Sackgasse in der Bland Bay gelandet. Da es dort einen grandiosen Ausblick gab, haben wir kurz am Straßenrand angehalten, um ein paar Bilder zu schießen. Dort stand auch ein weiteres Auto, wir haben uns bei dem Fahrer noch erkundigt, ob wir auf dem richtigen Weg sind und er sagte uns, dass es hier nicht mehr weiter geht und wir umdrehen müssten, wenn wir zur bay of islands wollen. Mit ihm kamen wir dann ins Gespräch, es war ein Einheimischer und er fragte uns, ob er uns zum lunch einladen kann? Die Einladung haben wir dankend angenommen und schon ging es u seinem Haus.


Von seinem Haus hatte man wirklich einen traumhaften Blick über die Bland Bay.
Solch eine Gastfreundschaft haben wir wirklich noch nicht erlebt...


Zum Mittag gab es dann leckeres Toast mit Fisch, Käse, Tomaten und allem drum und drann. Sein Name war Jack und er hat uns seine ganze Lebensstory erzählt, was wirklich sehr interresant war. Wir haben dabei mal wieder gemerkt, dass die Neuseeländer teilweise einen sehr eigenartigen Dialekt haben, aber im großen und ganzen haben wir dann doch alles verstanden.


Jedenfalls erzählte er uns, dass er ein leidenschaftlicher Segler ist, was hier keine Seltenheit ist, da hier glaub ich jeder mindestens ein Segelboot hat.
Er hat uns dann gefragt, ob wir Lust haben, am Nachmittag mit ihm ein sailingturn zu unternehmen. Da waren wir natürlich sofort dabei. So haben wir uns dann nach dem Mittag in sein Auto gesetzt und sind mit ihm den ganzen Nachmittag durch die Bland Bay gesegelt. Einfach unbeschreiblich.



Gegen 19.30 Uhr sind wir dann wieder an seinem Haus gewesen und dort erwartete uns schon seine Schwester mit dem Dinner.
Jack hat uns dann angeboten, dass wir bei ihm übernachten können. Er hätte uns sogar ein Zimmer angeboten, aber wir haben dann gesagt, dass wir in unserem Van schlafen können und haben unseren Van auf seinem Grundstück abgestellt.
Zum Glück hatten wir noch Rotwein in unserem Reiseequickment, so dass wir Jack und seiner Schwester wenigstens diesen als kleine Gegenleistung für ihre Gastfreundschaft anbieten konnten.


Jack hat uns auch angeboten, dass wir so lange, wie wir möchten bei ihm wohnen können. Wir haben ihm dann aber gesagt, dass wir weiter reisen wollen und uns aber recht herzlich für sein Angebot bedankt. Nachdem Frühstück wurden dann noch ein paar Erinnerungsfotos geschossen und wir haben noch unsere Adressen ausgetauscht, da er uns dann die Bilder nach hause schicken möchte.
Anschließend haben wir uns von Jack, er war übrigens 82 Jahre alt, und seiner Schwester verabschiedet und uns nochmals für seine Gastfreundschaft bedankt und sind dann weiter Richtung Russel (bay of islands) gefahren.


In Russel angekommen, haben wir uns an einem Eiscafe erstmal einen Café to go gegönnt und dabei Phine (Josephine aus Deutschland) kennen gelernt. Sie hat in dem Eiscafe gearbeitet und uns bedient. Wir hatten dann schnell die Nummern ausgetauscht und uns für den Abend verabredet.

Phine ist zusammen mit ihrer Freundin (Sabine) seit November in Neuseeland und wohnen hier in Paihia mit einer Engländerin zusammen. Ja, nun wohnen wir gerade mit den drei Mädels zusammen in einer WG und werden nächste Woche mal versuchen, hier in der Gegend Arbeit zu finden und wahrscheinlich die nächsten Tage erstmal hier in der bay of islands bleiben.

So, das solls dann erstmal gewesen sein.

Diesmal gibt es vorerst leider keine Bilder, weil mir das mit dem Hochladen der Bilder hier im blog einfach zu lange dauert.
Ich werde mal nach einer anderen Möglichkeit suchen, meine Bilder hochzuladen und dann den Link hier rein zu stellen.

Also habt bitte ein wenig Geduld.

Die ersten Tage in Auckland

Hier melde ich mich mal wieder zu Wort und möchte euch über unseren ersten Tage hier in Auckland berichten.
Unser Plan war ja eigentlich, dass wir die ersten 2-3 Wochen hier in Auckland bleiben und wir waren auch schon dabei, ein WG Zimmer für diese Zeit hier zu suchen, weil dies günstiger ist, als die ganze Zeit im Hostel zu wohnen und dazu auch noch komfortabler.
Samstag früh hatten wir dann mit jemandem telefoniert, der in unserem hostel einen Aushang gemacht hat, dass er nen WG Zimmer zu vergeben hat. Mit ihm haben wir dann gleich ein Besichtigungstermin ausgemacht und sind dort mit dem Bus hingefahren.
Unser Hostel liegt ja direkt im Zentrum und die WG liegt etwas weiter außerhalb. Das Viertel sah echt nett aus, lauter kleine Villen und viel Grün. Aber leider hatte sich dann vor Ort herausgestellt, dass nur ein Einzelzimmer zu vergeben ist, was uns ja nicht viel nützt. Er hat sich dann noch unsere Tel.-Nr. aufgeschrieben, falls in den nächsten Tagen doch noch ein weiteres Zimmer frei wird.


Naja, wir sind dann dort wieder los und haben uns dann auf den Weg zu einem Automarkt gemacht, der immer Samstags stattfindet und uns dort so einige Autos angeschaut.
Ein Toyota Van hat uns auch recht gut gefallen und mit dem haben wir dann ne Proberunde gedreht und uns ihn mal etwas genauer angeschaut. Bei diesem Auto haben wir sogar die Möglichkeit, hinten drin zu schlafen. Das einzige, was uns an dem Auto noch störte, war die Tatsache, dass es vorn nur zwei Sitze hat und hinten die Rücksitzbank ausgebaut war. Wir haben dann dem Verkäufer erklärt, dass wir möglichst ein Auto mit mindestens 3 Sitzen benötigen, damit wir auch mal jemanden mitnehmen können, falls wir mal Besuch bekommen sollten. Der Verkäufer sagte uns dann, dass er die Rücksitzbank noch zu hause hat und er versuchen kann, diese einzubauen und das Gestell für die Matratze dementsprechen zu kürzen. Das hatte dann auch funktioniert und so haben wir uns nach langem überlegen und vergleichen mit den ganzen anderen Autos dann für diesen entschieden Van und zugeschlagen.
Wir sind also seit samstag stolze Autobesitzer in Neuseeland.
Ich dem Van war auch bereits Geschirr und ein nagelneuer Gaskocher drin, also alles was man so braucht.



Ja und nach unserem Autokauf haben wir unsere Pläne ein wenig geändert. Am Sonntag sind wir aus unserem Hostel ausgezogen und haben dann die erste Nacht an einer Bucht in Auckland in unserem Van übernachtet.
Sonntag haben wir dann zusammen mit Peter, den wir im Hostel kennen gelernt haben, einen Tagesausflug zur Westküste von Auckland unternommen. Auf dem Weg dorthin haben wir noch eine kleine Wanderung durch den Waitakere Forest gemacht. An der Westküste haben wir dann an der Piha Bay und an der Karekare Bay jeweils einen Zwischenstop eingelegt. Das waren wirklich traumhafte Buchten, unbeschreiblich.
Am Montag haben wir in Auckland dann noch alle möglichen Wege erledigt (unser Auto umgemeldet, Bankkonto eröffnet und Steuernummer beantragt). Das ging aber alles total unkompliziert, bei der Kontoeröffnung haben wir z.B. sofort unsere EC-Karte erhalten. Hier ist das halt alles nicht ganz so verrückt mit der Bürokratie wie in Deutschland.




Hier noch ein paar Bilder von unserem Sonntagsausflug:























unser neu erworbener Van, Baujahr 1990






























Tobi im Urwald


































Stausee im Waitakere Forest






Freitag, 2. Januar 2009

HAPPY NEW YEAR!!!

Tobi und ich wünschen euch allen ein frohes und gesundes Jahr 2009 und hoffen, ihr seid alle gut reingekommen.
Wir sind hier gut in das neue Jahr gestartet.

Wir waren am Hafen von Auckland, wo sich etliche Bars befinden und sind dort zum Anfang von Bar zu Bar gezogen.


Kurz vor 0.00 Uhr dann haben wir uns den Massen angeschlossen und sind raus gegangen und haben unseren Blick zum Skytower gerichtet.


Direkt vom Skytower aus ging dann um 0:00 Uhr nämlich das große Feuerwerk los.


Im Gegensatz zu dem, was wir aus Deutschland kennen, gab es nur dieses eine große Feuerwerk in ganz Auckland.

Sonst waren keine weiteren Raketen und auch keine Knaller zu erleben, was ganz angenehm war.


Ja, als das große Feuerwerk dann vorbei war, haben sich die ganzen Menschen wieder in die Bars begeben und wir haben es uns erst einmal im Freien auf einer Bank gemütlich gemacht und das ganze Treiben beobachtet. So ganz konnte ich das aber noch garnicht realisieren, dass Silvester war und wir mitten im Sommer in Auckland am Hafen saßen. Es kam mir eher so vor, als ob ich mich gerade im Sommerurlaub befinde...


Anschließend waren wir dann noch in einem Club, welcher sich direkt unter unserem Hostel befindet.

Dieser gehört direkt zu unserem hostel und somit bekommen wir dort immer freien Eintritt, so was konnten wir uns schließlich nicht entgehen lassen ;-)


Wir können euch aber alle beruhigen, wir waren ganz anständig und haben nicht wirklich lange ausgehalten. Ich war nach dem langen Flug einfach nur müde und der Tobi war nicht ganz so fit, irgendwie ist ihm das sushi vom Vorabend nicht so recht bekommen.


Am Neujahrstag haben wir dann erstmal ausgeschlafen und sind Nachmittags zu fuß durch Auckland und haben ein wenig sightseeing gemacht.


Hier gibt es auch zahlreiche Parks, in denen man richtig gut chillen kann.

Abends waren wir dann mit ein paar Leuten, die wir hier im hostel kennen gelernt haben, unterwegs und haben in der ein oder anderen Bar einen kleinen Stop eingelegt.


Heute haben hier die Geschäfte wieder geöffnet und wir haben uns erstmal neuseeländische Prepaid-Karten zugelegt. Die sind hier für uns recht wichtig, damit wir somit unter anderem wegen jobs rumtelefonieren können und auch erreichbar sind.

Ihr könnt uns dadurch ab heute jedoch nicht mehr über unsere deutschen Handynummern erreichen.


Als nächstes werden wir hier nun noch für jeden ein Bankkonto eröffnen und unsere Steuernummer beantragen. Beides können wir jedoch erst am Montag machen, da die Banken und die Steuerbehörde heute sich einfach mal nen Brückentag gegönnt haben.


Bis Sonntag bleiben wir erstmal noch in unseren jetzigen Hostel und momentan sind wir gerade dabei, ein WG-Zimmer zu organisieren. Denn die ersten 2 oder 3 Wochen werden wir voraussichtlich erstmal in Auckland bleiben. Mal sehen, wann und wo wir was finden werden. Wir werden euch auf dem laufenden halten.


LG Tobi und Thomas



Hier noch ein paar Impressionen:





Tobi und ich in unserem bedroom im hostel


ACB Auckland Central Backpackers - unser Hostel von außen




Auckland - Skytower by night
















01.01.2009 - HAPPY NEW YEAR














me, hanging in a tree


























the university of auckland 1




















the university of auckland 2














Auckland skytower by day