Sonntag, 25. Januar 2009

Von der bay of islands die Ostküste entlang, bis zum Cape Reinga

Nachdem wir in Paihia zusammen mit John, unserem Vermieter, unseren Van durchgecheckt haben, ging es letzte Woche Freitag zusammen mit den zwei dt. Mädels aus unserer WG auf einen Trip zum Cape Reinga (dem nördlichsten Punkt der Nordinsel).

Nachmittags sind wir in Paihia zu viert in unserem Van gestartet und unser erstes Ziel war die Matauri Bay. Dort sind wir am spähten Nachmittag angekommen, fanden den dortigen Campingplatz aber nicht wirklich ansprechend. Wir sind dann, nach einem Tipp einer Einheimischen einfach eine Bucht weiter gefahren.

Diese Bucht sah auch einfach nur traumhaft aus. Wir haben unseren Van direkt am Strand abgestellt und erstmal die Aussicht genossen. Wenige Augenblicke später kam ein Einheimischer vorbei und wir haben ihn gefragt, ob es möglich ist, das wir in dieser Bucht übernachten. Er war sehr freundlich und hat gesagt, dass das kein Problem ist und wir direkt dort, wo wir uns hingestellt haben auch übernachten können. Des weiteren hat er uns gleich noch angeboten, dass wir aus seinem Haus Trinkwasser holen können, wenn wir Bedarf haben.

Wir haben dann erstmal den Strand erkundet, ich habe so einige Fotos geschossen. Tobi hat sich als Hochseeanlger versucht. John (unser Vermieter) hat uns nämlich eine Angel für das Wochende mitgegeben. Aber an diesem Abend hatte der Tobi leider keinen Erfolg ;-)

Abends haben wir uns dann leckere Nudeln gekocht und bei Wein und Bier am Strand gesessen.
Nach einer Weile kam dann der nette Einheimische wieder und hatte uns etwas überreicht, was er vorher in Zeitungspapier eingewickelt hatte. Mit den Worten, dass das von seinem Dinner übrig geblieben ist und wir uns es doch schmecken lassen sollen.
Als wir das ganze dann ausgewickelt hatten, lachte uns ein frischer Hummer an. Wir haben ihn dann, ohne wirklich eine Ahnung zu haben, wie der zubereitet wird, einfach auf unserem super Gaskocher zubereitet und uns ihn anschließend schmecken lassen.
War für mich das erste Mal, dass ich Hummer gegessen habe, weil ja die ganzen Meeresfrüchte eigentlich nicht so mein Fall sind. Aber ich muss sagen, es war echt lecker.

Später kamen wir noch mit einem weiteren Einheimischen ins Gespräch, der gerade ein Strandspaziergang unternommen hatte und bei uns vorbei kam. Er erzählte uns dann, dass es in dem ganzen Ort fast nur Ferienhäuser gibt uns insgesamt wohl nur 4 Familien das ganze Jahr über in der Bucht wohnen.

Am nächsten Tag sind wir dann weiter die Ostküste entlang gefahren und an etlichen kleinen Buchten vorbei gekommen, im Whangaroa Harbour, einem kleinen Hafen, haben wir einen kurzen Stop eingelegt und dann ging es weiter auf die Halbinsel "Karikari Peninsula". Dort haben wir uns erst den Matai Beach und dann den Puheke Beach angeschaut. Beide Strände haben doch schon echt an Karibikflair erinnert, feiner weißer Sand im Wechselspiel mit schwarzem Lavagestein.

Am Puheke Beach kam Tobi mit jemandem ins Gespräch und fragte nach, wo man in der Gegend am Strand übernachten könnte. Der Typ sa schon ein wenig abgefahren aus, war aber soweit ganz nett. Er sagte uns, dass sich der Puheke Beach nicht zum Übernachten anbietet, er selber aber ganz in der Nähe am Strand übernachtet und wir ihm einfach folgen können.
Ja, so sind wir ihm dann, kurz entschlossen, einfach gefolgt und an einem echt schönen, kilometerlangen Strand gelandet und haben dort, direkt hinter den Dünen, unser Quartier aufgeschlagen. Dort hatten bereits mehrere Leute ihr Quartier aufgeschlagen.

Den Nachmittag haben wir dann ganz entspannt mit sonnenbaden, lesen, angeln usw. verbracht.
Achso da fällt mir gerade noch ein, dass der Tobi am morgen sein ersten Fang hatte, da der Fisch aber recht klein war, haben wir ihn wieder in die Freiheit entlassen, denn von dem wären wir nicht wirklich satt geworden. An diesem Nachmittag hatte Tobi aber auch nicht wirklich Erfolg beim Angeln.

Zum späten Nachmittag hat uns dann der Verrückte erzählt, dass man ein paar Kilometer den Strand runter Muscheln sammeln kann. Einige Nachbarn von uns sind bereits dort hin gefahren. Nach kurzem Überlegen sind wir 4 dann zusammen mit dem Verrückten (der aber eigentlich ganz in Ordnung war) in unserem Van den Strand entlang gefahren und Tobi, die Mädels und der Verrückte haben Muscheln gesammelt und auch etliche gefunden. Des weiteren waren dort auch noch andere Leute, die in unserer direkten Nachbarschaft gecampt haben und so einige Maoris. Aus diesem Grund bin ich dann lieber immer in der Nähe von unserem Van geblieben, man weiß ja schließlich nie...

Wir sind dann wieder zurück zu unserem Camp, nachdem wir erst ein wenig Luft von unseren Reifen gelassen haben, damit wir vom Strand auch wieder runter kommen und nicht im Sand stecken bleiben. Hat aber wirklich alles bestens geklappt.

Ja und so gab es dann abends unter anderem selbstgesuchte, frische Muscheln. Aber ich muss sagen, die Dinger waren noch nie mein Fall und werden es wahrscheinlich auch nie werden ;-)

Am nächsten Tag haben wir uns dann nach einem ausgiebigen Frühstück auf zum Cape Reinga gemacht. Auf dem Weg dort hin haben wir in der letzten größeren Stadt (Kaitaia) noch kurz eingekauft und getankt und unsere Reifen wieder anständig aufgepumpt.

Nachmittag haben wir dann das Cape Reinga erreicht und dort so einige Fotos geschossen. Anschließend sind wir zur Tapotupotu Bay gefahren, die sich direkt neben dem Cape befindet und haben uns dort auf dem camping ground nieder gelassen.

Dies war auch wieder eine traumhafte Bucht, dort gab es nur ein Nachteil, wovor man uns jedoch vorher bereits gewarnt hatte. Es gab dort Milliarden Mücken. Man konnte noch so viel Mückenspray nehmen, es half alles nix. Die Biester haben sich davon überhaupt nicht beeindrucken lassen. Aber wir haben es überlebt...

Unter diesem Link hier habe ich euch noch einige Bilder hochgeladen, viel Spaß beim angucken:

http://picasaweb.google.com/partytom007/VonDerBayOfIslandsDieOstkusteEntlangBisZumCapeReinga


Das war es dann erstmal wieder von mir. Über den Rückweg vom Cape Reinga nach Paihia werde ich euch demnächst berichten.

Bis dann, viele Grüße in die Heimat.

Thomas

3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

hallo Ihr zwei. sind ja mal wieder hammer Eindrücke die man von den Bildern bekommt.
Kurze Hosen, Shirt Sonne usw. hier iss immernoch nicht wirklich besser :-)
na dann seid gegrüßt von mir
ciao sagt Mars

Anonym hat gesagt…

Die Berichterstattung ist vorzüglich,danke für die vielen Fotos lieber Tom!
Ich war heute wieder für etwa 20 min. im Urlaub,besonders bei den atemberaubenden Bildern...
Bin fasziniert von der Gastfreundschaft und Offenheit der Inselbewohner.
Beeindruckt haben mich auch die Stranddisteln(oder waren das Tiere?).Ich wünsche Euch weiterhin eine spannende Reise und viel Glück bei der Jobsuche!!!Liebe Grüsse von Drea

Anonym hat gesagt…

Hallo Thomas,

na da geht es euch ja richtig gut.
Super Wetter, schöne Landschaft, hammer Strand und noch nette Begleitung....alles richtig gemacht würde ich wieder sagen!!!
Hoffe wir sehen uns mal wieder im skype, wäre schon schön!
Bis denne
Norman