So, wie versprochen kommen hier nun noch die Bilder vom "Oparara Basin":
http://picasaweb.google.com/partytom007/OpararaBasin
Viel Spaß und liebe Grüße
Tobi & Thomas
Dienstag, 26. Mai 2009
Die Westcoast entlang, von Karamea bis nach Greymouth - 21. - 25.03.09
Nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir unseren Van beladen und sind bei wieder mal blauem Himmel und Sonnenschein Richtung Westküste aufgebrochen.
Auf dem Weg zur Westküste haben wir in "Buller Gorge" einen kurzen Stop eingelegt. Dies ist ein ehemaliges Erdbebengebiet. Das letzte mal hat hier 1929 und 1968 die Erde heftig gewackelt.
Dort sind wir über die 110 m lange "Buller Gorge Swingbrigde", Neuseelands längste Hängebrücke gegangen und haben auf der anderen Seite einige kurze Wanderwege bewältigt. Ein Wanderweg führte genau zu dem Epizentrum des Erdbebens von 1929.
Anschließend ging es dann weiter nach Westport.
Westport ist ein kleines Städtchen, in dem eigentlich nicht viel los ist. Wir sind kurz zum Strand von Westport gefahren und haben dort eine Kaffeepause eingelegt.
Nach der kurzen Stärkung sind wir von Westport aus die Küste ein weiter Richtung Norden entlang gefahren und haben uns auf sie Suche nach einem Platz zum übernachten gemacht.
Kurz hinter Westport haben wir auch gleich einen traumhaften Platz am beach, direkt an einer Flussmündung gefunden. Das Wetter war auch echt einzigartig. Über dem Meer und über uns war Sonnenschein und blauer Himmel und über den Bergen, die direkt hinter uns lagen waren dunkle Regenwolken....
Abends haben wir dann direkt am Strand ein schönes Lagerfeuer gemacht.
Da uns der Platz so gut gefallen hat, das Wetter am nächsten Tag auch noch richtig sommerlich war und wir ja die Tage zuvor schließlich ziemlich viel unternommen haben ("Abel-Tasman-Nationalpark" und "Nelson Lakes Nationalpark), haben wir den nächsten Tag einfach nur faul am Strand verbracht und uns ein wenig ausgeruht. Das muss ja schließlich auch mal sein ;-)
Am darauffolgenden Tag ging es dann weiter Richtung Karamea. Karamea ist der nördlichste Ort an der Westküste der Südinsel. Vorher mussten wir jedoch noch mal schnell nach Westport zurück, da der Blick auf unsere Tanknadel nicht gerade gut aussah und wir mit dem restlichen Benzin wohl nicht mehr bis nach Karamea gekommen währen.
In Karamea angekommen, haben wir uns in der Information erstmal erkundigt, was man sich in der Gegend alles so schönes anschauen kann und uns dann dazu entschlossen, am nächsten Tag einen Ausflug zum "Oparara Basin" zu unternehmen.
So hatten wir uns in der Nähe von Karamea einen Platz zum Übernachten gesucht und auch wieder einen traumhaften Platz, direkt an einer weiteren Flussmündung gefunden.
Späht am Abend hatten wir nur mal kurz einen kleinen Schreck bekommen, als die Flut so weit in die Flussmündung rein drückte, dass unser Lagerfeuer fast ausging.
Inken hatte auch ein wenig Angst um ihr Zelt, aber wir hatten sie beruhigt, denn es stand wirklich hoch genug. Sie hatte dann die Nacht auch trocken überlebt...
Den nächsten Morgen ging es dann zum "Oparara Basin". Die letzten 16 km ging es auf einer Schotterpiste, bergauf, bergab, quer durch den Regenwald. Eine wirklich beeindruckende Landschaft, wieder mal voll der Gegensatz zum Strand, wo wir eben noch waren. Und unser Van musste seine Geländetauglichkeit auch wieder voll unter Beweis stellen, das arme alte Ding.
An diesem Tag haben wir uns unter anderem die "Oparara Arch" (ein 37 m hoher und 200 m langer Sandsteinbogen, den man mit der Kamera kaum festhalten kann), die "Crazy Pavin Caves" sowie die "Box Canyon Caves" angeschaut. Die Wege zu dem Sandsteinbogen und den Höhlen führten quer durch den Urwald.
Diese Gegend diente auch wieder als Kulisse für "Herr der Ringe". Eine wahnsinnige Landschaft, bei der ich wieder mal vermute, dass die Bilder das gar nicht wieder geben können. Das einzige, was diese schöne Landschaft etwas getrübt hat, waren die fiesen Sandflies, die dort wieder mal zu Hunderten rumschwärmten uns noch mehr zerbissen haben, obwohl das ja eigentlich schon gar nicht mehr ging.
Nach unserem Ausflug zum "Oparara Basin" haben wir dann nochmal eine Nacht an unserer schönen Flussmündung, nördlich von Westport, verbracht.
Am nächsten Tag ging es Richtung Süden, bis nach Greymouth. Als erstes haben wir bei der Robbenkolonie von Westport einen Stop eingelegt. Hier waren zwar wesentlich mehr Robben als am "Cape Palliser" auf der Nordinsel anzutreffen (darunter auch viele Jungtiere), aber dafür kam man an die Tiere nicht so nah ran.
Den nächsten größeren Stop haben wir dann an den "Pancake Rocks" ("Pfannkuchenfelsen") in Punataiki eingelegt.
Ein komplizierter Prozess aus Ablagerung und Erosion (das so genannte "Stylobedding") hat dem Dolomite-Point-Kalkstein die Form von dicken "Pfannkuchenstapeln" gegeben. Bei Flut strömt das Wasser in darunter liegende Höhlen und schießt in Furcht erregenden Fontänen aus den Spritzlöchern. Lonely Planet
Ist schon erstaunlich, was die Natur alles so formt...
Die gesamte Fahrt an der Westküste entlang war einfach nur herrlich, eine wunderschöne Landschaft.
Zum späten Nachmittag sind wir in Greymouth angekommen, haben uns kurz mit Lebensmitteln eingedeckt und uns dann etwas außerhalb, wieder direkt am Strand einen Platz zum schlafen gesucht.
Die nächsten Tage ging es über den "Arthur’s Pass" nach Christchurch, aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte. Davon werden wir dann demnächst berichten.
Ja, das war also der nördliche Abschnitt der westcoast auf der Südinsel. Was man noch erwähnen muss ist, dass das Wetter an der Westküste eigentlich dafür berüchtigt ist, dass es sehr wechselhaft ist und man immer damit rechnen muss, dass einem der Regen waagerecht ins Gesicht peitscht.
Wir hatten die knappe Woche an der Westküste jedoch rein gar nix davon gemerkt. Nur Sonnenschein und herrliches Spätsommerwetter, was will man mehr...
Hier noch "einige" neue Bilder für euch, viel Spaß:
http://picasaweb.google.com/partytom007/DieWestcoastVonKarameaBisNachGreymouth
Die Bilder vom "Oparara Basin" werde ich euch demnächst nachliefern, das würde jetzt den Rahmen hier sprengen.
Viele liebe Grüße senden euch
Tobi & Thomas
Auf dem Weg zur Westküste haben wir in "Buller Gorge" einen kurzen Stop eingelegt. Dies ist ein ehemaliges Erdbebengebiet. Das letzte mal hat hier 1929 und 1968 die Erde heftig gewackelt.
Dort sind wir über die 110 m lange "Buller Gorge Swingbrigde", Neuseelands längste Hängebrücke gegangen und haben auf der anderen Seite einige kurze Wanderwege bewältigt. Ein Wanderweg führte genau zu dem Epizentrum des Erdbebens von 1929.
Anschließend ging es dann weiter nach Westport.
Westport ist ein kleines Städtchen, in dem eigentlich nicht viel los ist. Wir sind kurz zum Strand von Westport gefahren und haben dort eine Kaffeepause eingelegt.
Nach der kurzen Stärkung sind wir von Westport aus die Küste ein weiter Richtung Norden entlang gefahren und haben uns auf sie Suche nach einem Platz zum übernachten gemacht.
Kurz hinter Westport haben wir auch gleich einen traumhaften Platz am beach, direkt an einer Flussmündung gefunden. Das Wetter war auch echt einzigartig. Über dem Meer und über uns war Sonnenschein und blauer Himmel und über den Bergen, die direkt hinter uns lagen waren dunkle Regenwolken....
Abends haben wir dann direkt am Strand ein schönes Lagerfeuer gemacht.
Da uns der Platz so gut gefallen hat, das Wetter am nächsten Tag auch noch richtig sommerlich war und wir ja die Tage zuvor schließlich ziemlich viel unternommen haben ("Abel-Tasman-Nationalpark" und "Nelson Lakes Nationalpark), haben wir den nächsten Tag einfach nur faul am Strand verbracht und uns ein wenig ausgeruht. Das muss ja schließlich auch mal sein ;-)
Am darauffolgenden Tag ging es dann weiter Richtung Karamea. Karamea ist der nördlichste Ort an der Westküste der Südinsel. Vorher mussten wir jedoch noch mal schnell nach Westport zurück, da der Blick auf unsere Tanknadel nicht gerade gut aussah und wir mit dem restlichen Benzin wohl nicht mehr bis nach Karamea gekommen währen.
In Karamea angekommen, haben wir uns in der Information erstmal erkundigt, was man sich in der Gegend alles so schönes anschauen kann und uns dann dazu entschlossen, am nächsten Tag einen Ausflug zum "Oparara Basin" zu unternehmen.
So hatten wir uns in der Nähe von Karamea einen Platz zum Übernachten gesucht und auch wieder einen traumhaften Platz, direkt an einer weiteren Flussmündung gefunden.
Späht am Abend hatten wir nur mal kurz einen kleinen Schreck bekommen, als die Flut so weit in die Flussmündung rein drückte, dass unser Lagerfeuer fast ausging.
Inken hatte auch ein wenig Angst um ihr Zelt, aber wir hatten sie beruhigt, denn es stand wirklich hoch genug. Sie hatte dann die Nacht auch trocken überlebt...
Den nächsten Morgen ging es dann zum "Oparara Basin". Die letzten 16 km ging es auf einer Schotterpiste, bergauf, bergab, quer durch den Regenwald. Eine wirklich beeindruckende Landschaft, wieder mal voll der Gegensatz zum Strand, wo wir eben noch waren. Und unser Van musste seine Geländetauglichkeit auch wieder voll unter Beweis stellen, das arme alte Ding.
An diesem Tag haben wir uns unter anderem die "Oparara Arch" (ein 37 m hoher und 200 m langer Sandsteinbogen, den man mit der Kamera kaum festhalten kann), die "Crazy Pavin Caves" sowie die "Box Canyon Caves" angeschaut. Die Wege zu dem Sandsteinbogen und den Höhlen führten quer durch den Urwald.
Diese Gegend diente auch wieder als Kulisse für "Herr der Ringe". Eine wahnsinnige Landschaft, bei der ich wieder mal vermute, dass die Bilder das gar nicht wieder geben können. Das einzige, was diese schöne Landschaft etwas getrübt hat, waren die fiesen Sandflies, die dort wieder mal zu Hunderten rumschwärmten uns noch mehr zerbissen haben, obwohl das ja eigentlich schon gar nicht mehr ging.
Nach unserem Ausflug zum "Oparara Basin" haben wir dann nochmal eine Nacht an unserer schönen Flussmündung, nördlich von Westport, verbracht.
Am nächsten Tag ging es Richtung Süden, bis nach Greymouth. Als erstes haben wir bei der Robbenkolonie von Westport einen Stop eingelegt. Hier waren zwar wesentlich mehr Robben als am "Cape Palliser" auf der Nordinsel anzutreffen (darunter auch viele Jungtiere), aber dafür kam man an die Tiere nicht so nah ran.
Den nächsten größeren Stop haben wir dann an den "Pancake Rocks" ("Pfannkuchenfelsen") in Punataiki eingelegt.
Ein komplizierter Prozess aus Ablagerung und Erosion (das so genannte "Stylobedding") hat dem Dolomite-Point-Kalkstein die Form von dicken "Pfannkuchenstapeln" gegeben. Bei Flut strömt das Wasser in darunter liegende Höhlen und schießt in Furcht erregenden Fontänen aus den Spritzlöchern. Lonely Planet
Ist schon erstaunlich, was die Natur alles so formt...
Die gesamte Fahrt an der Westküste entlang war einfach nur herrlich, eine wunderschöne Landschaft.
Zum späten Nachmittag sind wir in Greymouth angekommen, haben uns kurz mit Lebensmitteln eingedeckt und uns dann etwas außerhalb, wieder direkt am Strand einen Platz zum schlafen gesucht.
Die nächsten Tage ging es über den "Arthur’s Pass" nach Christchurch, aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte. Davon werden wir dann demnächst berichten.
Ja, das war also der nördliche Abschnitt der westcoast auf der Südinsel. Was man noch erwähnen muss ist, dass das Wetter an der Westküste eigentlich dafür berüchtigt ist, dass es sehr wechselhaft ist und man immer damit rechnen muss, dass einem der Regen waagerecht ins Gesicht peitscht.
Wir hatten die knappe Woche an der Westküste jedoch rein gar nix davon gemerkt. Nur Sonnenschein und herrliches Spätsommerwetter, was will man mehr...
Hier noch "einige" neue Bilder für euch, viel Spaß:
http://picasaweb.google.com/partytom007/DieWestcoastVonKarameaBisNachGreymouth
Die Bilder vom "Oparara Basin" werde ich euch demnächst nachliefern, das würde jetzt den Rahmen hier sprengen.
Viele liebe Grüße senden euch
Tobi & Thomas
Montag, 25. Mai 2009
Neuseelands Apotheken
Hier kommt mal ein kurzer Beitrag außerhalb der Reihe.
Ich will mal versuchen, dass ich ab und an mal solch ein kurzen blog online stelle, in denen ich mal von typischen neuseeländischen Begebenheiten berichte.
Da ich Drea schon vor vielen, vielen Wochen versprochen habe, zu berichten wie die neuseeländischen Apotheken so aussehen, soll sich der Erste Beitrag außerhalb der Reihe um Diese drehen.
Zum Glück musste ich ja die neuseeländischen Apotheken bis jetzt erst einmal aufsuchen, als ich in Hastings beim applepicken meine "Apfelallergie" bekam.
Die neuseeländischen Apotheken sind eigentlich eine Mischung aus deutschen Apotheken und Drogerien. Denn neben dem üblichen Apothekensortiment gibt es dort zum Beispiel auch Kosmetik, Flipflops (im Sommer), Hütte u.s.w.. Weiterhin bieten die neuseeländischen Apotheken auch meist einen Fotoservice an. Man kann halt wie in Deutschland bei Rossmann oder Schlecker seine Fotos zum Entwickeln in der Apotheke abgeben.
Als wir auf der Südinsel in Picton angekommen sind und kurz vorher die Speicherkarte meiner Digitalkamera den Geist aufgab, war die Apotheke meine Rettung, weil ich mir dort eine neue Speicherkarte kaufen konnte...
Hier noch zwei Bilder einer typischen Apotheke in Neuseeland.
Montag, 11. Mai 2009
"Nelson Lakes National Park" - 18. - 20.03.2009
Um hier einige Verwirrungen zu vermeiden, werde ich jetzt am Anfang der Postings mal immer noch das Datum angeben, wann wir das gerade Geschriebene erlebt haben.
Denn zur Zeit hänge ich mit der Berichterstattung doch schon einige Wochen zurück. Da ich während des Reisens halt nicht immer die Zeit und die Möglichkeit habe, die Reiseberichte zu schreiben und hochzuladen...
So, nun aber zurück zum Thema:
Nachdem wir die Nacht nach unserer Tagestour im "Abel Tasman National Park" gut verbracht und ein ausgiebiges Frühstück hatten, sind wir dann am späten Vormittag aufgebrochen und haben uns erstmal auf den Weg nach Motueka gemacht.
Dort gibt es nämlich eine europäische Bäckerei und da mussten wir einfach anhalten!!! Denn die Kiwis können einfach kein anständiges Brot backen! Wenn man hier in den Supermarkt geht, wird man von den verschiedensten Sorten Toast regelrecht erschlagen. Wir haben sie zwar noch nie gezählt, aber es sind bestimmt 50 verschiedene Sorten Toast im Angebot. Aber wer nach leckerem Schwarzbrot oder gar Vollkornbrot sucht, wird wohl lange suchen müssen. In manchen neuseeländischen Bäckereien wird zwar "German bread" angeboten, welches auch recht dunkel ist, aber eigentlich nur aus Luft besteht. Wenn man es zusammendrückt, ist es einfach mal weg...
Also haben wir uns in der europäischen Bäckerei ein leckeres frisch gebackenes Schwarzbrot gekauft. EINFACH TRAUMHAFT!!!
Die Gegend zwischen Motueka und Nelson für ist das größte Apfelanbaugebiet auf der Südinsel. Und da Inken auf Jobsuche war und wir uns gesagt haben, dass wir ja auch ruhig noch mal zwei Wochen arbeiten können, haben wir in dieser Gegend dann Jedes Packhouse und fast jede Apfelplantage angesteuert.
Wenn, dann wollten wir halt lieber in einem Packhouse arbeiten, da wir ja schon zwei Wochen applepicking hinter uns hatten. Aber man sagte uns überall, dass sie zur Zeit genug Personal haben und frühesten in zwei oder drei Wochen wieder Leute gebrauchen können. So lange wollten wir dann aber doch nicht in dieser Gegend bleiben. Einzig eine Apfelplantage hätte zwei Leute zum picken gebrauchen können, da wir damals aber zu dritt unterwegs waren, war dass dann halt doch nicht das passende für uns.
So sind wir dann erstmal zu dritt nach Richmound gefahren und haben dort bei einem Kaffe unseren Plan für die kommende Tage geschmiedet.
Inken wollte noch gern ein Stückchen weiter mit uns reisen und so haben wir uns dann entschlossen zum "Nelson Lake National Park" zu fahren und dort eine Wanderung zu unternehmen. Vorher hatten wir über das Internet noch schnell die Wettervorhersage angeschaut und die sah für die nächsten Tage gar nicht so schlecht aus. Was man zwar noch nicht so recht glauben konnte, denn es hatte in Richmound gerade wie in Strömen geregnet und der Himmel wurde immer grauer.
So haben wir dann für die nächsten Tage erstmal eingekauft und uns dann auf den Weg zu den Nelson Lakes gemacht.
Und es hatte wirklich die ganze Fahrt über in Strömen gegossen. Als wir dann aber an den Seen ankamen, hatte es doch tatsächlich aufgehört zu regnen. Wir haben uns dann einen schönen Platz zum Übernachten ausgesucht und das leckere deutsche Brot mit Käse und Salami gegessen. Was für ein Genuss. Und als wir dann irgendwann mal nach oben geschaut haben, hatten wir doch wirklich einen sternklaren Himmel.
Das Wetter war also mal wieder auf unserer Seite.
Am nächsten Tag sind wir nach dem Frühstück zum "D.O.C."-Büro gefahren und haben uns über die möglichen Wanderungen im National Park informiert.
Wir haben uns dann dazu entschlossen eine Zwei-Tages-Tour zu unternehmen. Wir sind am frühen Nachmittag gestartet. Zuerst ging es quer durch den Wald, immer weiter bergauf. Bis dann irgendwann nur noch Wiesen und zum Schluß nur noch Steine um uns ringsum waren. Auf dem nach oben mussten wir auch so einige Male einen Bach überqueren. Aber keine Angst, unsere Füße sind trocken geblieben.
Wir sind dann gegen 20 Uhr, genau zur Dämmerung, an der Hütte angekommen. Wir waren die Letzten, die an diesem Tag an der Hütte ankamen. Die Anderen hatten den Ofen bereits zum laufen gebracht, so war es herrlich warm in der Hütte. Das tat ganz gut, da es auf dem letzten Stück doch recht windig und ungemütlich war.
Am nächsen Tag ging es dann bei bestem Wetter (blauer Himmel und Sonnenschein) über einen anderen Weg wieder zurück zum Carpark, wo wir unseren Van agbestellt hatten. An diesem Tag hatten wir wirklich eine super Sicht und konnten die einmalige Landschaft in vollen Zügen genießen.
Wir sind gegen 14 Uhr wieder an unserem Van gewesen und sind dann zu einem Hostel, welches wir bereits am Tag zuvor reserviert hatten.
In dem Hostel haben wir einen ganzen Bungalow, mit eigener Küche und Terrasse, für uns bekommen.
So konnten wir bei bestem Wetter auf der Terrasse erstmal ein leckeres Mittagessen zu uns nehmen. Den Rest des Tages haben wir dann mit Wäschewaschen und Van sauber machen und aufräumen verbracht. Ich glaube an dem Nachmittag haben wir drei 6 oder 7 Waschmaschinen voll bekommen. Wenn man die meiste Zeit über im Van wohnt, muss man halt solche Gelegenheiten in vollen Zügen nutzen...
Hier noch einige Bilder für euch, viel Spaß beim anschauen:
http://picasaweb.google.com/partytom007/NelsonLakesNationalPark
Das soll es dann erstmal wieder für heute gewesen sein.
LG aus Neuseeland
senden Tobi und Thomas
Denn zur Zeit hänge ich mit der Berichterstattung doch schon einige Wochen zurück. Da ich während des Reisens halt nicht immer die Zeit und die Möglichkeit habe, die Reiseberichte zu schreiben und hochzuladen...
So, nun aber zurück zum Thema:
Nachdem wir die Nacht nach unserer Tagestour im "Abel Tasman National Park" gut verbracht und ein ausgiebiges Frühstück hatten, sind wir dann am späten Vormittag aufgebrochen und haben uns erstmal auf den Weg nach Motueka gemacht.
Dort gibt es nämlich eine europäische Bäckerei und da mussten wir einfach anhalten!!! Denn die Kiwis können einfach kein anständiges Brot backen! Wenn man hier in den Supermarkt geht, wird man von den verschiedensten Sorten Toast regelrecht erschlagen. Wir haben sie zwar noch nie gezählt, aber es sind bestimmt 50 verschiedene Sorten Toast im Angebot. Aber wer nach leckerem Schwarzbrot oder gar Vollkornbrot sucht, wird wohl lange suchen müssen. In manchen neuseeländischen Bäckereien wird zwar "German bread" angeboten, welches auch recht dunkel ist, aber eigentlich nur aus Luft besteht. Wenn man es zusammendrückt, ist es einfach mal weg...
Also haben wir uns in der europäischen Bäckerei ein leckeres frisch gebackenes Schwarzbrot gekauft. EINFACH TRAUMHAFT!!!
Die Gegend zwischen Motueka und Nelson für ist das größte Apfelanbaugebiet auf der Südinsel. Und da Inken auf Jobsuche war und wir uns gesagt haben, dass wir ja auch ruhig noch mal zwei Wochen arbeiten können, haben wir in dieser Gegend dann Jedes Packhouse und fast jede Apfelplantage angesteuert.
Wenn, dann wollten wir halt lieber in einem Packhouse arbeiten, da wir ja schon zwei Wochen applepicking hinter uns hatten. Aber man sagte uns überall, dass sie zur Zeit genug Personal haben und frühesten in zwei oder drei Wochen wieder Leute gebrauchen können. So lange wollten wir dann aber doch nicht in dieser Gegend bleiben. Einzig eine Apfelplantage hätte zwei Leute zum picken gebrauchen können, da wir damals aber zu dritt unterwegs waren, war dass dann halt doch nicht das passende für uns.
So sind wir dann erstmal zu dritt nach Richmound gefahren und haben dort bei einem Kaffe unseren Plan für die kommende Tage geschmiedet.
Inken wollte noch gern ein Stückchen weiter mit uns reisen und so haben wir uns dann entschlossen zum "Nelson Lake National Park" zu fahren und dort eine Wanderung zu unternehmen. Vorher hatten wir über das Internet noch schnell die Wettervorhersage angeschaut und die sah für die nächsten Tage gar nicht so schlecht aus. Was man zwar noch nicht so recht glauben konnte, denn es hatte in Richmound gerade wie in Strömen geregnet und der Himmel wurde immer grauer.
So haben wir dann für die nächsten Tage erstmal eingekauft und uns dann auf den Weg zu den Nelson Lakes gemacht.
Und es hatte wirklich die ganze Fahrt über in Strömen gegossen. Als wir dann aber an den Seen ankamen, hatte es doch tatsächlich aufgehört zu regnen. Wir haben uns dann einen schönen Platz zum Übernachten ausgesucht und das leckere deutsche Brot mit Käse und Salami gegessen. Was für ein Genuss. Und als wir dann irgendwann mal nach oben geschaut haben, hatten wir doch wirklich einen sternklaren Himmel.
Das Wetter war also mal wieder auf unserer Seite.
Am nächsten Tag sind wir nach dem Frühstück zum "D.O.C."-Büro gefahren und haben uns über die möglichen Wanderungen im National Park informiert.
Wir haben uns dann dazu entschlossen eine Zwei-Tages-Tour zu unternehmen. Wir sind am frühen Nachmittag gestartet. Zuerst ging es quer durch den Wald, immer weiter bergauf. Bis dann irgendwann nur noch Wiesen und zum Schluß nur noch Steine um uns ringsum waren. Auf dem nach oben mussten wir auch so einige Male einen Bach überqueren. Aber keine Angst, unsere Füße sind trocken geblieben.
Wir sind dann gegen 20 Uhr, genau zur Dämmerung, an der Hütte angekommen. Wir waren die Letzten, die an diesem Tag an der Hütte ankamen. Die Anderen hatten den Ofen bereits zum laufen gebracht, so war es herrlich warm in der Hütte. Das tat ganz gut, da es auf dem letzten Stück doch recht windig und ungemütlich war.
Am nächsen Tag ging es dann bei bestem Wetter (blauer Himmel und Sonnenschein) über einen anderen Weg wieder zurück zum Carpark, wo wir unseren Van agbestellt hatten. An diesem Tag hatten wir wirklich eine super Sicht und konnten die einmalige Landschaft in vollen Zügen genießen.
Wir sind gegen 14 Uhr wieder an unserem Van gewesen und sind dann zu einem Hostel, welches wir bereits am Tag zuvor reserviert hatten.
In dem Hostel haben wir einen ganzen Bungalow, mit eigener Küche und Terrasse, für uns bekommen.
So konnten wir bei bestem Wetter auf der Terrasse erstmal ein leckeres Mittagessen zu uns nehmen. Den Rest des Tages haben wir dann mit Wäschewaschen und Van sauber machen und aufräumen verbracht. Ich glaube an dem Nachmittag haben wir drei 6 oder 7 Waschmaschinen voll bekommen. Wenn man die meiste Zeit über im Van wohnt, muss man halt solche Gelegenheiten in vollen Zügen nutzen...
Hier noch einige Bilder für euch, viel Spaß beim anschauen:
http://picasaweb.google.com/partytom007/NelsonLakesNationalPark
Das soll es dann erstmal wieder für heute gewesen sein.
LG aus Neuseeland
senden Tobi und Thomas
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