Das erste Wochenende hier in Paihia haben wir relativ ruhig verbracht. Wir waren unter anderem an einem Tag mit Fine zusammen in Kerikeri, die nächst gelegende größere Stadt in nördlicher Richtung von Paihia.
Am Sonntag waren wir zusammen mit Fine erst in Waitangi, im Waitangi National Forest. Hier wurde der Vertrag zwischen überwiegend lokalen Maorihäuptlingen und den Vertretern der Regierung von Queen Viktoria unterzeichnet. Der Vertrag wurde innerhalb des Landes weitergereicht und viele andere Häuptlinge setzten ihre Unterschrift oder ihr Zeichen darunter.
Anschließend waren wir noch auf einer Farm hier in der Nähe, auf der Sabine und Fine schon einmal "Wwoofing" gemacht haben.
Woofing steht für Willing Workers on Organic farms (etwa: freiwillige Arbeiter auf ökologischen Bauernhöfen). Es bedeutet, dass man auf Farmen Unterkunft und Essen bekommt und dafür einige Stunden am Tag arbeitet. Man verdient dabei kein Geld. Viele Wwoofing Hosts sind sehr an kulturellem Austausch interessiert.
Auf der Farm waren alle möglichen Tiere vertreten, so z.B. Ziegen, Hühner, Esel, Pferde, Meerschweinchen, Kaninchen, Opossums, Rinder, Schweine u.s.w. Anne, ebenfalls eine Deutsche, die gerade auf dieser Farm als Wooferin tätig ist, hat mit uns erstmal eine ausführliche Führung durchgeführt. Weiterhin gab es noch die Gelegenheit, Aale im Fluss zu füttern (mit rohen Bratwürsten).
Nach dem Farmrundgang haben wir an einem nahegelegenen Wasserfall noch ein erfrischendes Bad genommen.
Nach den ersten Tagen hier in Paihia haben wir uns gedacht, dass wir vielleicht ein wenig länger hier bleiben wollen und uns deswegen mal nach Arbeit umgeschaut. Die Region der Bay of islands lebt größtenteils vom Tourismus sowie vom Kiwi- und Orangenanbau. So haben wir versucht, in diesen beiden Sparten Arbeit zu finden.
Montag haben wir dann als erstes alle große Farmen in der Umgebung von Kerikeri angefahren. Die Leute auf den Farmen waren alle super nett, aber sie haben uns gesagt, dass die Saison des Fruitpickings in dieser Region erst Ende März / Anfang April beginnt und im Augenblick keine Arbeitskräfte benötigt werden. Am Dienstag haben wir dann hier in Paihia noch in diversen Bars und Hotels nachgefragt, hier und da konnten wir unsere Unterlagen da lassen. Da die Urlaubssaison aber bereits in vollem Gang ist, haben wir uns nicht wirklich viel Hoffnung gemacht, hier in Paihia einen Job zu finden.
Am Dienstag haben Tobi und ich noch eine kleine Wanderung von den Hahuru Falls aus durch Mangrovenwälder gemacht (hin- und zurück insgesamt 10 km).
Da die Aussicht auf einen Job hier in Paihia nicht wirklich groß ist, haben wir uns entschieden hier bald wieder unsere Sachen zu packen und weiter zu ziehen.
Vorher haben wir aber mit den beiden dt. Mädels noch einen Trip zum Cape Reinga unternommen.
Über diesen Ausflug werde ich euch demnächst berichten.
Heute werden wir Paihia verlassen und die Westküste entlang Richtung Süden fahren. Unser nächstes großes Ziel ist die bay of plenty, südöstlich von Auckland. Mal sehen, wann wir dort ankommen werden...
Viele Grüße von Tobi und Thomas
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1 Kommentar:
Tzzzzz, unser Neid ist euch sicher.... :-) Ihr hab da ja wirklich ein schönes Plätzchen Erde entdeckt! Aber wir haben hier in Deutschland ja ähnliches Wetter :-P
LG, euer Siebi
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