Südöstlich von Rotorua befindet sich der Whakarewarewa State Forest Park, dieser Park wurde 1901 angelegt, um die abgeholzten Wälder Neuseelands mit kalifornischen Mammutbäumen (Redwood) wieder aufzuforsten.
Hier befinden sich ein paar der besten Mountainbike-Strecken Neuseelands und die konnten wir uns auf keinen Fall entgehen lassen. Am Montag hatten wir beide frei und haben uns zusammen mit Jonas, ihn haben wir hier im Hostel kennen gelernt, für einen halben Tag Mountainbikes ausgeliehen und sind ca. 4,5 h durch den Redwoodforest gefahren.
Der Weg nach oben war echt schweißtreibend, denn zur Zeit gibt es hier in Neusseland eine kleine Hitzewelle mit Temperaturen über 30 °C. Aber der anstrengende Weg bergauf hat sich jedenfalls gelohnt. Wir sind zwar nur einen kleinen Teil der vorhandenen Mountainbiketracks gefahren, aber die waren wirklich der Wahnsinn. Solch super Wege, quer durch den Wald, bergauf, bergab, ohne Worte...
Hier noch ein paar Bilder:
http://picasaweb.google.com/partytom007/MountainbikingDurchDenRedwoodforest
Viele Grüße aus dem heißen Neuseeland.
Tobi & Thomas
Mittwoch, 11. Februar 2009
My birthday
Nach unserem Ausflug in den "Tongariro National Park" sind wir dann Montag Nachmittag wieder zurück Richtung Rotorua gefahren und da Tobi am Dienstag erst Nachmittag seine erste Schicht bei BurgerKing hatte (meine erste Schicht war erst am mittwoch), haben wir die Nacht nochmal am Lake Okareka verbracht, dort hat es uns einfach zu sehr gefallen.
Dienstag sind wir dann Vormittags nach Rotorua gefahren und haben dort in einem Hostel eingecheckt. Erstmals seit Auckland, dass wir mal wieder in einem Hostel sind.
Das Hostel ist echt super, recht klein und familiär und Sunny, der Leiter des Hostels, ist super nett.
Am Mittwoch, den 04.02., saßen wir dann zusammen mit Sunny und zwei Mädels, die ebenfalls hier im Hostel wohnen, auf dem Balkon und haben in meinen Geburtstag reingefeiert.
Tobi hatte sogar einen leckeren Geburtstagskuchen für mich organisiert und mir mein erstes englisches Buch geschenkt. Sobald ich mein jetziges Buch (noch ein deutsches) fertig gelesen habe, werde ich mich mal an das englische Buch ranmachen.
Wir hatten den Abend gleich noch ausgemacht, dass wir den nächsten Abend zusammen ein lecker BBQ auf dem Balkon machen werden.
Den Tag über waren wir dann recht faul und haben nicht wirklich viel unternommen, außer für das BBQ einzukaufen. Ja, und am Abend hatten wir dann wirklich richtig lecker gegrillt. Für mich ist es echt schön, auf einmal mitten im Sommer Geburtstag zu haben und einfach im Freien feiern zu können. Da es ja schließlich immer noch mein Geburtstag war, haben wir dann gleich nochmal so ein leckeren Geburtstagskuchen gekauft. Das ist glaub ich der leckerste Schokokuchen, den wir je gegessen haben.
Auf das Hostel ("Blarneys Rock Backpackers") sind wir übrigens durch nen Geheimtipp gestoßen. Tobi hatte nämlich auf seinem Weg nach Neuseeland in Laos einen Israeli kennen gelernt, der bereits in Neuseeland war und er hat ihm unter genau dieses Hostel empfohlen.
Wir hatten erstmal nur für 2 Nächte hier bezahlt und dachten dann, dass wir uns nach einer WG umschauen könnten. Hier hat es uns aber so gut gefallen, dass wir mal nachgefragt haben, ob es spezielle Angebote für Langzeitaufenthalt gibt. Ja, und nun bezahlen wir hier pro Person 100 $ in der Woche, das sind umgerechnet 40 €, pro Nacht also ca. 5,80 €. Da kann man wirklich nicht meckern.
Am Wochenende war es dann hier im Hostel recht voll, denn am Samstag war in Rotorua ein großes Festival (Reggamuffin). Dort waren ca. 40.000 Besucher (Rotorua hat 76.000 Einwohner) und dadurch waren hier eigentlich alle Unterkünfte restlos ausgebucht.
Sonst ist es im Hostel aber relativ ruhig, obwohl es mitten in der city liegt. Wir lernen hier eine Menge Leute kennen und abends sitzen wir meisten mit Sunny und den anderen Leuten auf dem Balkon. Sunny ist ein Maori und an einigen Abenden hat er uns auch schon mit seiner Gitarre typische Maorilieder vorgespielt und anschließend uns die Bedeutung der Texte erläutert.
Hier noch ein paar bilder von meinem birthday-BBQ:
http://picasaweb.google.com/partytom007/MyBirthday
Ihr seht also, uns geht es hier bestens.
LG in die Heimat.
Tobi & Thomas
Dienstag sind wir dann Vormittags nach Rotorua gefahren und haben dort in einem Hostel eingecheckt. Erstmals seit Auckland, dass wir mal wieder in einem Hostel sind.
Das Hostel ist echt super, recht klein und familiär und Sunny, der Leiter des Hostels, ist super nett.
Am Mittwoch, den 04.02., saßen wir dann zusammen mit Sunny und zwei Mädels, die ebenfalls hier im Hostel wohnen, auf dem Balkon und haben in meinen Geburtstag reingefeiert.
Tobi hatte sogar einen leckeren Geburtstagskuchen für mich organisiert und mir mein erstes englisches Buch geschenkt. Sobald ich mein jetziges Buch (noch ein deutsches) fertig gelesen habe, werde ich mich mal an das englische Buch ranmachen.
Wir hatten den Abend gleich noch ausgemacht, dass wir den nächsten Abend zusammen ein lecker BBQ auf dem Balkon machen werden.
Den Tag über waren wir dann recht faul und haben nicht wirklich viel unternommen, außer für das BBQ einzukaufen. Ja, und am Abend hatten wir dann wirklich richtig lecker gegrillt. Für mich ist es echt schön, auf einmal mitten im Sommer Geburtstag zu haben und einfach im Freien feiern zu können. Da es ja schließlich immer noch mein Geburtstag war, haben wir dann gleich nochmal so ein leckeren Geburtstagskuchen gekauft. Das ist glaub ich der leckerste Schokokuchen, den wir je gegessen haben.
Auf das Hostel ("Blarneys Rock Backpackers") sind wir übrigens durch nen Geheimtipp gestoßen. Tobi hatte nämlich auf seinem Weg nach Neuseeland in Laos einen Israeli kennen gelernt, der bereits in Neuseeland war und er hat ihm unter genau dieses Hostel empfohlen.
Wir hatten erstmal nur für 2 Nächte hier bezahlt und dachten dann, dass wir uns nach einer WG umschauen könnten. Hier hat es uns aber so gut gefallen, dass wir mal nachgefragt haben, ob es spezielle Angebote für Langzeitaufenthalt gibt. Ja, und nun bezahlen wir hier pro Person 100 $ in der Woche, das sind umgerechnet 40 €, pro Nacht also ca. 5,80 €. Da kann man wirklich nicht meckern.
Am Wochenende war es dann hier im Hostel recht voll, denn am Samstag war in Rotorua ein großes Festival (Reggamuffin). Dort waren ca. 40.000 Besucher (Rotorua hat 76.000 Einwohner) und dadurch waren hier eigentlich alle Unterkünfte restlos ausgebucht.
Sonst ist es im Hostel aber relativ ruhig, obwohl es mitten in der city liegt. Wir lernen hier eine Menge Leute kennen und abends sitzen wir meisten mit Sunny und den anderen Leuten auf dem Balkon. Sunny ist ein Maori und an einigen Abenden hat er uns auch schon mit seiner Gitarre typische Maorilieder vorgespielt und anschließend uns die Bedeutung der Texte erläutert.
Hier noch ein paar bilder von meinem birthday-BBQ:
http://picasaweb.google.com/partytom007/MyBirthday
Ihr seht also, uns geht es hier bestens.
LG in die Heimat.
Tobi & Thomas
48 h auf dem "Tongariro Northern Circuit" unterwegs
Nach unserem Zwei-Tages-Tripp bis zum Lake Taupo haben wir Freitag früh bei BürgerKing unsere Arbeitsverträge unterschrieben. Wir hatten dann gleich gefragt, wann wir unsere erste Schicht bekommen werden und Brian, der Manager, gesagte, dass unsere erste Schicht erst am Dienstag sein wird, da der Dienstplan immer Dienstags neu beginnt.
So hatten wir also insgesamt 4 Tage frei und da haben wir dann gleich den nächsten Ausflug unternommen, um von der Gegend hier so viel wie möglich mitzubekommen.
Es ging auf zum "Tongariro National Park".
Der Nationalpark rund um den Mt. Tongarir, gegründet im Jahr 1887, ist der erste auf neuseeländischem Boden. Die drei Bergriesen im Park waren ein Geschenk des örtlichen Maoristamms an die neuseeländische Regierung. Die Stammesoberen sahen in diesem Schritt die einzige Möglichkeit, das Gebiet, das für die Maori spirituell große Bedeutung besitzt, zu erhalten. Der Name Tongariro bezeichnete ursprünglich alle drei Berge des Parks (den Mt. Tongariro, Mt. Ngauruhoe und den Nt. Ruapehu).
Mit seinen hoch aufragenden aktiven Vulkanen ist der Nationalpark eine der spektakulärsten Regionen Neuseelands. Weltberühmt wurde die Landschaft dank ihrer "Rolle" in Peter Jacksons Herr der Ringe-Trilogie. U.a. wurde der Schicksalsberg in diese Gefilde verlegt. Im Sommer finden Wanderer ausgezeichnete Strecken vor und im Winter verwandelt sich der Park in ein beliebtes Skigebiet. Lonely Planet
In diesem Nationalpark gibt es mehrere Wandertouren, kürzere Touren von 2-3 h oder Mehrtagestouren. Wir hatten uns den "Tongariro Northern Circuit" ausgesucht. Für diesen Track sollte man ca. 3 - 4 Tage einplanen und kann dann noch zusätzlich einige Abstecher machen. Wir haben uns dann gedacht, dass wir einen kleinen Abschnitt des Tracks weglassen und dafür aber den Mt. Ngauruhoe (2.287 m) erklimmen werden.
Der Mt. Ngauruhoe ist nach dem Mt. Ruapehu (2.797 m) der zweithöchste Vulkan des Nationalparks und es wird vermutet, dass er sich erst in den letzten 2.500 Jahren gebildet hat. Er ist also ein noch recht junger Bursche. Die Hänge um den Gipfel verlaufen immer noch vollkommen symmetrisch. Im Gegensatz zu den beiden anderen Vulkan, die mehrere Schlote haben, ist der Mt. Ngauruhoe ein kegelförmiger Vulkan mit nur einem Schlot. Dieser stand in Herr der Ringe als Kulisse für den Schicksalsberg in Mordor zur Verfügung.
Ja und für das Wochenende war dann unser großes Ziel auf dem Kraterrand des Mt. Ngauruhoe zu stehen.
Wir sind dann am frühen Nachtmittag des Freitags in Whakapapa Village angekommen und haben uns dort im Informationszentrum erkundigt, wie die Wettervorhersage für die nächsten Tage aussieht. Freitag war bestes Wetter, für die nächsten Tage wurde dann etwas unbeständigeres Wetter angekündigt, recht wolkig und windig aber im großen und ganzen überwiegend trocken. Dann haben wir noch unsere Tickets für die Hütten, in denen wir die nächsten zwei Nächte übernachten wollten, vorgebucht.
Anschließend haben wir dann unsere Rucksäcke startklar gemacht und nach einer kleinen letzten Stärkung sind wir dann gegen 16:30 Uhr vom Whakapapa Village aus gestartet.
Unser Ziel war es, am frühen Abend die Mangatepopo Hut zu erreichen. Für den Weg waren bei gutem Wetter 3,5 h und bei schlechtem Wetter 5,5 h angegeben. Wir hatten den Weg dann bei bestem Wetter in knapp drei Stunden geschafft.
Am Anfang führte der Weg erst durch ein kleines Waldstück und anschließend durch Steppe. Es ging immer mal wieder etwas bergauf und bergab, durch etliche Flusstäler. Die meisten Flusstäler waren jedoch ausgetrocknet. Im Hintergrund befand sich der Gipfel des Mt.Ngauruhoe, unser großes Ziel für den nächsten Tag.
Diese Gegend stand im völligen Gegensatz zu den saftig grünen Wälder, die sich vielleicht 10 Autominuten entfernt befanden.
Kurz nach 19 Uhr sind wir an der Mangatepopo Hut angekommen. In den Sommermonaten befindet sich auf jeder Hütte ein Angestellter, der die Wanderer dort empfängt. Als wir an der Hütte anbekamen, waren wir dort die ersten Wanderer des Tages. Die Hütten sind recht einfach ausgestattet, Gasheizung, WC und frisches Trinkwasser sind vorhanden und in den Sommermonaten stehen Gaskocher zur Verfügung. Also alles, was man so zum überleben braucht ;-)
Als wir es uns dann in der Hütte gemütlich machten, haben wir erstmal festgestellt, dass wir so einiges im Van vergessen hatten (z.B. Taschenlampe, Kerzen, Besteck, Tee usw.) und wir hatten angenommen, dass es in den Hütten auch Töpfe gibt, was jedoch nicht der Fall. Also hatten wir erstmal das Mädel, welches dort auf der Hütte arbeitete, gefragt, ob wir uns von ihr mal einen Topf und zwei Gabeln ausborgen können. Nachdem Sie ihr Essen zubereitet hatte, hat sie uns dann ihren Kochtopf geborgt, so konnten wir also auch unser Essen zubereiten...
Wir haben uns dann mit ihr unterhalten und die erzählte uns, dass sie gerade mit der Schule fertig geworden ist und insgesamt 4 Wochen in dem National arbeitet. Man bekommt dafür kein Geld, aber dafür kostenlos Unterkunft und Verpflegung und kommt täglich mit vielen Menschen in Kontakt.
Später haben wir dann mit ihr noch so einige Runden Karten gespielt. Das war echt lustig, erst recht als es dann dunkel wurde und wir uns mit ihrer Taschenlampe (sehr klein) und meinem Handydisplay begnügen mussten. Aber es war gut, denn ich habe fast alle Runden gewonnen. hahaha...
Mitten in der Nacht kamen dann doch noch weitere Wanderer an der Hütte an. Nächsten Morgen haben wir dann von den "Neuankömmlingen" noch leckeren Bacon bekommen. Die Drei kamen aus Auckland und wollten den gleichen Weg wie wir gehen, ohne jedoch den Vulkan zu besteigen. Und ihr Plan war es, das Ganze an einem Tag zu schaffen.
Nach dem Frühstück haben wir uns dann auf den Weg gemacht. Anfangs war der Himmel noch vollständig bedeckt, es dauerte jedoch nicht all zu lange, bis die Wolkendecke nach und nach aufriss und die Sonne hervor kam. Durch das Zusammenspiel zwischen Wolken, Sonne und Berge hatte man wirklich immer wieder ein unbeschreibliches Panorama. Nachdem wir dann ca. 1,5 h unterwegs waren, haben wir den Fuß des Mt. Ngauruhoe erreicht. Wir haben dann unsere Rucksäcke am Fuß des Vulkans zurück gelassen, was sich als eine sehr gute Entscheidung herausstellte...
Gegen Mittag hatten wir dann den Kraterrand erreicht, bis dahin hatten sich die Wolken fast vollständig aufgelöst und wir hatten einen wahnsinnigen Ausblick. Dort oben lag sogar noch ein Wenig Schnee und Eis und es wehte eine steife Briese. Den Anblick des Schlotes sowie den Ausblick kann man eigentlich gar nicht beschreiben, da lass ich am besten mal die Fotos für sich sprechen...
Der Weg hinunter war dann fast wie Skifahren ohne Skier, denn durch das lose Lavagestein konnte man eigentlich nur, so gut es ging, hinunter rutschen. Eine recht staubige Angelegenheit...
Anschließend führte der Weg weiter durch den "South Crater", am "Red Crater" sowie an den "Emerald Lakes" vorbei. Dabei boten sich uns immer wieder andere Landschaften. Es sah schon recht lebensfremd dort aus, aber auf Jedenfall beeindruckend. Von den "Emerald Lakes" aus hatten wir dann noch 1,5 h bis zur "Oturere Hut". Dieser Weg führte wieder durch eine völlig andere Gegend, hier waren überall riesige versteinerte Lavabrocken.
So gegen 18 Uhr haben wir dann die "Oturere Hut" erreicht. Diesmal waren wir nicht die einzigen Wanderer, die dort übernachtet haben. Als wir die Hütte erreicht hatten, waren bereits einige Wanderer da und bis zur Dämmerung sind noch einige dazu gekommen. Unter anderem auch die 3 Auckländer aus der letzten Hütte. Sie hatten sich für diesen Tag wohl doch ein wenig viel vorgenommen, denn bis zu ihrem eigentlichen Ziel lagen, laut Karte, noch 8,5 h Fußmarsch vor ihnen. Das haben sie sich dann doch lieber für den nächsten Tag aufgehoben.
Der Wirt dieser Hütte hat uns dann auch gleich begrüßt und hat uns unter anderem gesagt, das es ganz in der Nähe einen Wasserfall gibt, den man auch als "natürliche Dusche" nutzen kann, nur ein kurzen Fußmarsch von ca .5 Minuten entfernt. Da sind wir dann auch gleich erstmal hin, denn der Staub des Vulkans hatte halt so seine Spuren hinterlassen. Der Wasserfall sah auch wieder sehr beeindruckend aus, es waren bestimmt so 15 - 20 Meter, die das Wasser dort nach unten rauschte und oberhalb des Falls konnte man sich in dem Bach erfrischen. Leider hatten wir da keinen Fotoapparat mit.
Auch an diesem Abend konnten wir uns wieder einen Kochtopf ausleihen, so dass wir nicht verhungern mussten.
Am nächsten Morgen wollten wir eigentlich erst gegen 8 Uhr aufstehen, aber da es in den Hütten recht hellhörig ist und die ersten bereits kurz nach 6 Uhr aufgestanden sind, war für und dann auch recht schnell die Nacht zu ende. Aber es war auch gar nicht so schlecht, denn immerhin lagen noch ca. 8,5 h Fußmarsch vor uns...
Wir sind dann kurz vor 9 Uhr los und auch an diesem Tag stimmte der Wetterbericht nicht wirklich, denn es war blauer Himmel mit viel Sonne, recht warm, aber auch recht windig. Nach gut 2 Stunden hatten wir dann die nächste Hütte erreicht und dort erstmal eine knappe halbe Stunde Pause eingelegt.
Der Weg bis dort hin führte größenteils durch eine recht karge Landschaft, ca. eine halbe Stunde vor der Hütte hatten wir dann ein Tal erreicht, durch das ein Fluss lief und hier waren wir dann kurzzeitig mal wieder mitten im Wald, was nach 1,5 Tagen nur Steine und Sand echt angenehm war.
Ja und nach der kurzen Pause an der Hütte, in der wir uns noch mit dem Hüttenwirt unterhalten hatten (er kam ursprünglich aus Polen), haben wir dann die letzten 5,5 h Marsch auf uns genommen. Dieser führte hauptsächlich durch Steppe und der Wind und die Sonne machten einen schon ganz schön zu schaffen. Ich hatte das Gefühl, dass sich der Weg immer mehr in die Länge zog. Bei jedem Hügel hatte man gedacht, dass dahinter doch endlich das Whakapapa Village zu sehen sein müßte...
Wir sind dann schließlich um 16 Uhr wieder an unserem Van angekommen und hatten dann so einige Kilometer zurück gelegt. Von dort aus sind wir dann nach Taupo gefahren, haben kurz im Supermarkt eingekauft und sind dann so gegen 18 Uhr an der "Acacia Bay" am Lake Taupo, wo wir bereits einige N ächte zuvor übernachtet haben, angekommen.
Dort gab es dann zur Belohnung leckere Nudeln und ne ganze Menge Rotwein.
Was kann es schöneres geben????
Den nächsten Tag haben wir dann überwiegend am Lake Taupo verbracht und einfach nur relaxt.
Hier noch der link zum Fotoalbum, viel Spaß beim gucken:
http://picasaweb.google.com/partytom007/48HAufDemTongariroNorthernCircuitUnterwegs
Die besten Grüße von den Wanderern
So hatten wir also insgesamt 4 Tage frei und da haben wir dann gleich den nächsten Ausflug unternommen, um von der Gegend hier so viel wie möglich mitzubekommen.
Es ging auf zum "Tongariro National Park".
Der Nationalpark rund um den Mt. Tongarir, gegründet im Jahr 1887, ist der erste auf neuseeländischem Boden. Die drei Bergriesen im Park waren ein Geschenk des örtlichen Maoristamms an die neuseeländische Regierung. Die Stammesoberen sahen in diesem Schritt die einzige Möglichkeit, das Gebiet, das für die Maori spirituell große Bedeutung besitzt, zu erhalten. Der Name Tongariro bezeichnete ursprünglich alle drei Berge des Parks (den Mt. Tongariro, Mt. Ngauruhoe und den Nt. Ruapehu).
Mit seinen hoch aufragenden aktiven Vulkanen ist der Nationalpark eine der spektakulärsten Regionen Neuseelands. Weltberühmt wurde die Landschaft dank ihrer "Rolle" in Peter Jacksons Herr der Ringe-Trilogie. U.a. wurde der Schicksalsberg in diese Gefilde verlegt. Im Sommer finden Wanderer ausgezeichnete Strecken vor und im Winter verwandelt sich der Park in ein beliebtes Skigebiet. Lonely Planet
In diesem Nationalpark gibt es mehrere Wandertouren, kürzere Touren von 2-3 h oder Mehrtagestouren. Wir hatten uns den "Tongariro Northern Circuit" ausgesucht. Für diesen Track sollte man ca. 3 - 4 Tage einplanen und kann dann noch zusätzlich einige Abstecher machen. Wir haben uns dann gedacht, dass wir einen kleinen Abschnitt des Tracks weglassen und dafür aber den Mt. Ngauruhoe (2.287 m) erklimmen werden.
Der Mt. Ngauruhoe ist nach dem Mt. Ruapehu (2.797 m) der zweithöchste Vulkan des Nationalparks und es wird vermutet, dass er sich erst in den letzten 2.500 Jahren gebildet hat. Er ist also ein noch recht junger Bursche. Die Hänge um den Gipfel verlaufen immer noch vollkommen symmetrisch. Im Gegensatz zu den beiden anderen Vulkan, die mehrere Schlote haben, ist der Mt. Ngauruhoe ein kegelförmiger Vulkan mit nur einem Schlot. Dieser stand in Herr der Ringe als Kulisse für den Schicksalsberg in Mordor zur Verfügung.
Ja und für das Wochenende war dann unser großes Ziel auf dem Kraterrand des Mt. Ngauruhoe zu stehen.
Wir sind dann am frühen Nachtmittag des Freitags in Whakapapa Village angekommen und haben uns dort im Informationszentrum erkundigt, wie die Wettervorhersage für die nächsten Tage aussieht. Freitag war bestes Wetter, für die nächsten Tage wurde dann etwas unbeständigeres Wetter angekündigt, recht wolkig und windig aber im großen und ganzen überwiegend trocken. Dann haben wir noch unsere Tickets für die Hütten, in denen wir die nächsten zwei Nächte übernachten wollten, vorgebucht.
Anschließend haben wir dann unsere Rucksäcke startklar gemacht und nach einer kleinen letzten Stärkung sind wir dann gegen 16:30 Uhr vom Whakapapa Village aus gestartet.
Unser Ziel war es, am frühen Abend die Mangatepopo Hut zu erreichen. Für den Weg waren bei gutem Wetter 3,5 h und bei schlechtem Wetter 5,5 h angegeben. Wir hatten den Weg dann bei bestem Wetter in knapp drei Stunden geschafft.
Am Anfang führte der Weg erst durch ein kleines Waldstück und anschließend durch Steppe. Es ging immer mal wieder etwas bergauf und bergab, durch etliche Flusstäler. Die meisten Flusstäler waren jedoch ausgetrocknet. Im Hintergrund befand sich der Gipfel des Mt.Ngauruhoe, unser großes Ziel für den nächsten Tag.
Diese Gegend stand im völligen Gegensatz zu den saftig grünen Wälder, die sich vielleicht 10 Autominuten entfernt befanden.
Kurz nach 19 Uhr sind wir an der Mangatepopo Hut angekommen. In den Sommermonaten befindet sich auf jeder Hütte ein Angestellter, der die Wanderer dort empfängt. Als wir an der Hütte anbekamen, waren wir dort die ersten Wanderer des Tages. Die Hütten sind recht einfach ausgestattet, Gasheizung, WC und frisches Trinkwasser sind vorhanden und in den Sommermonaten stehen Gaskocher zur Verfügung. Also alles, was man so zum überleben braucht ;-)
Als wir es uns dann in der Hütte gemütlich machten, haben wir erstmal festgestellt, dass wir so einiges im Van vergessen hatten (z.B. Taschenlampe, Kerzen, Besteck, Tee usw.) und wir hatten angenommen, dass es in den Hütten auch Töpfe gibt, was jedoch nicht der Fall. Also hatten wir erstmal das Mädel, welches dort auf der Hütte arbeitete, gefragt, ob wir uns von ihr mal einen Topf und zwei Gabeln ausborgen können. Nachdem Sie ihr Essen zubereitet hatte, hat sie uns dann ihren Kochtopf geborgt, so konnten wir also auch unser Essen zubereiten...
Wir haben uns dann mit ihr unterhalten und die erzählte uns, dass sie gerade mit der Schule fertig geworden ist und insgesamt 4 Wochen in dem National arbeitet. Man bekommt dafür kein Geld, aber dafür kostenlos Unterkunft und Verpflegung und kommt täglich mit vielen Menschen in Kontakt.
Später haben wir dann mit ihr noch so einige Runden Karten gespielt. Das war echt lustig, erst recht als es dann dunkel wurde und wir uns mit ihrer Taschenlampe (sehr klein) und meinem Handydisplay begnügen mussten. Aber es war gut, denn ich habe fast alle Runden gewonnen. hahaha...
Mitten in der Nacht kamen dann doch noch weitere Wanderer an der Hütte an. Nächsten Morgen haben wir dann von den "Neuankömmlingen" noch leckeren Bacon bekommen. Die Drei kamen aus Auckland und wollten den gleichen Weg wie wir gehen, ohne jedoch den Vulkan zu besteigen. Und ihr Plan war es, das Ganze an einem Tag zu schaffen.
Nach dem Frühstück haben wir uns dann auf den Weg gemacht. Anfangs war der Himmel noch vollständig bedeckt, es dauerte jedoch nicht all zu lange, bis die Wolkendecke nach und nach aufriss und die Sonne hervor kam. Durch das Zusammenspiel zwischen Wolken, Sonne und Berge hatte man wirklich immer wieder ein unbeschreibliches Panorama. Nachdem wir dann ca. 1,5 h unterwegs waren, haben wir den Fuß des Mt. Ngauruhoe erreicht. Wir haben dann unsere Rucksäcke am Fuß des Vulkans zurück gelassen, was sich als eine sehr gute Entscheidung herausstellte...
Gegen Mittag hatten wir dann den Kraterrand erreicht, bis dahin hatten sich die Wolken fast vollständig aufgelöst und wir hatten einen wahnsinnigen Ausblick. Dort oben lag sogar noch ein Wenig Schnee und Eis und es wehte eine steife Briese. Den Anblick des Schlotes sowie den Ausblick kann man eigentlich gar nicht beschreiben, da lass ich am besten mal die Fotos für sich sprechen...
Der Weg hinunter war dann fast wie Skifahren ohne Skier, denn durch das lose Lavagestein konnte man eigentlich nur, so gut es ging, hinunter rutschen. Eine recht staubige Angelegenheit...
Anschließend führte der Weg weiter durch den "South Crater", am "Red Crater" sowie an den "Emerald Lakes" vorbei. Dabei boten sich uns immer wieder andere Landschaften. Es sah schon recht lebensfremd dort aus, aber auf Jedenfall beeindruckend. Von den "Emerald Lakes" aus hatten wir dann noch 1,5 h bis zur "Oturere Hut". Dieser Weg führte wieder durch eine völlig andere Gegend, hier waren überall riesige versteinerte Lavabrocken.
So gegen 18 Uhr haben wir dann die "Oturere Hut" erreicht. Diesmal waren wir nicht die einzigen Wanderer, die dort übernachtet haben. Als wir die Hütte erreicht hatten, waren bereits einige Wanderer da und bis zur Dämmerung sind noch einige dazu gekommen. Unter anderem auch die 3 Auckländer aus der letzten Hütte. Sie hatten sich für diesen Tag wohl doch ein wenig viel vorgenommen, denn bis zu ihrem eigentlichen Ziel lagen, laut Karte, noch 8,5 h Fußmarsch vor ihnen. Das haben sie sich dann doch lieber für den nächsten Tag aufgehoben.
Der Wirt dieser Hütte hat uns dann auch gleich begrüßt und hat uns unter anderem gesagt, das es ganz in der Nähe einen Wasserfall gibt, den man auch als "natürliche Dusche" nutzen kann, nur ein kurzen Fußmarsch von ca .5 Minuten entfernt. Da sind wir dann auch gleich erstmal hin, denn der Staub des Vulkans hatte halt so seine Spuren hinterlassen. Der Wasserfall sah auch wieder sehr beeindruckend aus, es waren bestimmt so 15 - 20 Meter, die das Wasser dort nach unten rauschte und oberhalb des Falls konnte man sich in dem Bach erfrischen. Leider hatten wir da keinen Fotoapparat mit.
Auch an diesem Abend konnten wir uns wieder einen Kochtopf ausleihen, so dass wir nicht verhungern mussten.
Am nächsten Morgen wollten wir eigentlich erst gegen 8 Uhr aufstehen, aber da es in den Hütten recht hellhörig ist und die ersten bereits kurz nach 6 Uhr aufgestanden sind, war für und dann auch recht schnell die Nacht zu ende. Aber es war auch gar nicht so schlecht, denn immerhin lagen noch ca. 8,5 h Fußmarsch vor uns...
Wir sind dann kurz vor 9 Uhr los und auch an diesem Tag stimmte der Wetterbericht nicht wirklich, denn es war blauer Himmel mit viel Sonne, recht warm, aber auch recht windig. Nach gut 2 Stunden hatten wir dann die nächste Hütte erreicht und dort erstmal eine knappe halbe Stunde Pause eingelegt.
Der Weg bis dort hin führte größenteils durch eine recht karge Landschaft, ca. eine halbe Stunde vor der Hütte hatten wir dann ein Tal erreicht, durch das ein Fluss lief und hier waren wir dann kurzzeitig mal wieder mitten im Wald, was nach 1,5 Tagen nur Steine und Sand echt angenehm war.
Ja und nach der kurzen Pause an der Hütte, in der wir uns noch mit dem Hüttenwirt unterhalten hatten (er kam ursprünglich aus Polen), haben wir dann die letzten 5,5 h Marsch auf uns genommen. Dieser führte hauptsächlich durch Steppe und der Wind und die Sonne machten einen schon ganz schön zu schaffen. Ich hatte das Gefühl, dass sich der Weg immer mehr in die Länge zog. Bei jedem Hügel hatte man gedacht, dass dahinter doch endlich das Whakapapa Village zu sehen sein müßte...
Wir sind dann schließlich um 16 Uhr wieder an unserem Van angekommen und hatten dann so einige Kilometer zurück gelegt. Von dort aus sind wir dann nach Taupo gefahren, haben kurz im Supermarkt eingekauft und sind dann so gegen 18 Uhr an der "Acacia Bay" am Lake Taupo, wo wir bereits einige N ächte zuvor übernachtet haben, angekommen.
Dort gab es dann zur Belohnung leckere Nudeln und ne ganze Menge Rotwein.
Was kann es schöneres geben????
Den nächsten Tag haben wir dann überwiegend am Lake Taupo verbracht und einfach nur relaxt.
Hier noch der link zum Fotoalbum, viel Spaß beim gucken:
http://picasaweb.google.com/partytom007/48HAufDemTongariroNorthernCircuitUnterwegs
Die besten Grüße von den Wanderern
Freitag, 6. Februar 2009
Auf Erkundung in der Gegend zwischen Rotorua und Taupo
Nachdem wir Dienstag Vormittag erfahren haben, dass wir unsere Jobs bei BurgerKing sicher hatten, aber bis Donnerstag Nachmittag noch auf die Vertragsunterzeichnung warten müssen, haben wir uns gedacht, dass wir in der Zeit einen Ausflug unternehmen sollten.
So haben wir uns erstmal für die nächsten zwei Tage mit Essen und Wasser eingedeckt und sind dann am spähten Vormittag Richtung Süden gefahren, um die Gegend zwischen Rotorua und Taupo zu erkunden.
Unser erstes Ziel waren die Rainbow Mountain, dort sind wir nach einer kleinen Stärkung den Rainbow Mountain Track gegangen. Dieser Track dauert ca. 1,5 h und führt zum Gipfel (743 m) des Maungakakaramea ("Berg farbiger Erde"). Der Weg führte an einem Kratersee vorbei. Wer sich die Bilder anschaut, der wird wissen, weshalb der Berg seinen Namen erhalten hat. Vom Gipfel aus hatte man einen super Blick aus. Wie man sicher auch auf den Bildern erkennen kann, sehen die ganzen Wiesen hier nicht mehr so saftig grün aus, wie im nördlichen Teil der Nordinsel. Die Bay of Plenty ist nämlich einer der sonnenreichsten Regionen Neuseelands (durchschnittlich 2350 Stunden jährlich) und im Sommer können längere Trockenperioden vorkommen. Das sieht man halt auch gerade in der Gegend um Taupo, hier sehen die Felder und Wiesen recht trocken aus.
Auch während wir den Gipfel erklommen haben, hatte die Sonne kein Erbarmen mit uns. Das war eigentlich das erste Mal, das es mir schon fast zu warm war. Denn ansonsten ist das Sommerwetter hier in Neuseeland echt angenehm, max. 23 - 27 °C und immer ein angenehmer Wind. Aber das Panorama, welches sich uns bot, hat alles wieder entschädigt.
Vom Gipfel aus haben wir dann gleich mal Ausschau gehalten, welche Himmelsrichtung wir einschlagen sollten, um ein schönes Plätzchen zum übernachten, an irgendeinem See, zu finden.
Wir sind dann ein wenig nordöstlich gefahren und schließlich am Lake Rerewhakaaitu (was für schöne Namen die ganzen Seen, Orte und Berge hier aber auch haben) gelandet. Dort haben wir dann den ganzen restlichen Tag relaxt, schließlich hatten wir ja auch schon einen Gipfel bestiegen ;-). Einheimische waren auch hier wieder mit ihren Motorbooten auf dem See unterwegs und haben ihre Funsportarten (Wasserski, Wakeboard usw.) ausgeübt.
Den nächsten Tag ging es dann wieder weiter Richtung Süden und unser erstes Ziel war "Orakei Korako". Dies ist ein Gebiet mit thermaler Aktivität mit farbenprächtigen Quarzterrassen, Geysiren, heißen Quellen, heißen Seen, brodelnden Schlammlöchern und einer Höhle. Die Quarzterrassen, über denen das heiße Wasser hinweg fließt, münden direkt in einen See (Lake Ohakuri).
Um durch dieses Gebiet zu gelangen mussten wir zwar pro Person ca. 10 € Eintritt bezahlen, aber die haben sich wirklich gelohnt. Solch eine Landschaft habe ich einfach noch nicht gesehen. Ich hoffe, die Bilder können das wenigstens einigermaßen übermitteln.
Das Gebiet war nur über eine Fähre vom anderen Ufer des Sees aus zu erreichen und der Wanderweg führte überwiegend über einen Holzsteg um die farbenprächtigen Quarzterrassen herum.
Ein wirklich schönes Fleckchen Erde...
Anschließend sind wir weiter Richtung Taupo gefahren und haben an den Huka Falls, welche direkt vor den Toren Taupos liegen, angehalten.
Bei diesen atemberaubenden Wasserfällen wird der längste Fluss Neuseelands, der Waikato, zunächst in das Nadelöhr einer engen Schlucht gedrängt, wo das Wasser dann spektakuläre 10 m tief in ein zügellos tosendes Becken stürzt. Lonely Planet
Ja, nicht nur die Wasserfälle, sonder auch das ganze Flusstal war wirklich sehenswert. An einem Aussichtspunkt, mit besten Blick auf die Huka Falls, haben wir dann erstmal eine kleine Kaffeepause eingelegt.
Dann ging es weiter zum "Lake Taupo".
Dies ist der größte Binnensee Neuseelands und befindet sich an einer Caldera, einem Kraterkessel, die durch einen der größten Vulkanausbrüche überhaupt entstand. Dieser ereignete sich vor mehr als 26 500 Jahren, dabei wurden 800 m3 Asche und Bimsstein durch die Luft geschleudert... ...Die Gegend ist bis heute Vulkanisch aktiv und bietet daher wie Rotorua faszinierende Gebiete mit heißen Quellen.
Heute sind der 606 km2 große See und die Ströme, die ihn speisen, so ruhig, dass sie Forellenangler aus aller Welt anziehen. Lonely Planet
Unser Ziel war es, an diesem See ein schönes Plätzchen zum Übernachten zu finden. Und das ist uns auch gelungen. Wir haben in der "Acacia Bay", ca. 5 km vom Zentrum von Taupo entfernt, unser Quartier aufgeschlagen. Dies ist eine kleine verschlafene Bucht. Bis zur Dämmerung hin waren wieder etliche Einheimische mit ihren Booten unterwegs. Hier waren wir dann seit Langem mal nicht die Einzigen, die dort übernachtet haben. Direkt neben uns haben sich noch zwei weitere Vans niedergelassen. Der See hatte auch wieder kristallklares Wasser, echt toll.
Den nächsten Tag sind wir dann erst noch kurz nach Taupo rein gefahren, von dort aus hatte man einen herrlichen Ausblick über den See und die dahinter liegenden Vulkane des "Tangariro National Park", auf denen sogar im Sommer noch Schnee liegt.
Anschließend ging es dann wieder zurück nach Rotorua, um bei BurgerKing unsere Arbeitsverträge zu unterschreiben.
Hier noch einige Bilder.
1. Rainbow Mountain Track:
http://picasaweb.google.com/partytom007/RainbowMountain
2. Orakei Korako:
http://picasaweb.google.com/partytom007/OrakeiKorako
3. Huka Falls und die "Acacia Bay" am "Lake Taupo":
http://picasaweb.google.com/partytom007/HukaFallsUndLakeTaupo
Soweit erstmal von uns aus NZ.
Viele Grüße
Tobi & Thomas
So haben wir uns erstmal für die nächsten zwei Tage mit Essen und Wasser eingedeckt und sind dann am spähten Vormittag Richtung Süden gefahren, um die Gegend zwischen Rotorua und Taupo zu erkunden.
Unser erstes Ziel waren die Rainbow Mountain, dort sind wir nach einer kleinen Stärkung den Rainbow Mountain Track gegangen. Dieser Track dauert ca. 1,5 h und führt zum Gipfel (743 m) des Maungakakaramea ("Berg farbiger Erde"). Der Weg führte an einem Kratersee vorbei. Wer sich die Bilder anschaut, der wird wissen, weshalb der Berg seinen Namen erhalten hat. Vom Gipfel aus hatte man einen super Blick aus. Wie man sicher auch auf den Bildern erkennen kann, sehen die ganzen Wiesen hier nicht mehr so saftig grün aus, wie im nördlichen Teil der Nordinsel. Die Bay of Plenty ist nämlich einer der sonnenreichsten Regionen Neuseelands (durchschnittlich 2350 Stunden jährlich) und im Sommer können längere Trockenperioden vorkommen. Das sieht man halt auch gerade in der Gegend um Taupo, hier sehen die Felder und Wiesen recht trocken aus.
Auch während wir den Gipfel erklommen haben, hatte die Sonne kein Erbarmen mit uns. Das war eigentlich das erste Mal, das es mir schon fast zu warm war. Denn ansonsten ist das Sommerwetter hier in Neuseeland echt angenehm, max. 23 - 27 °C und immer ein angenehmer Wind. Aber das Panorama, welches sich uns bot, hat alles wieder entschädigt.
Vom Gipfel aus haben wir dann gleich mal Ausschau gehalten, welche Himmelsrichtung wir einschlagen sollten, um ein schönes Plätzchen zum übernachten, an irgendeinem See, zu finden.
Wir sind dann ein wenig nordöstlich gefahren und schließlich am Lake Rerewhakaaitu (was für schöne Namen die ganzen Seen, Orte und Berge hier aber auch haben) gelandet. Dort haben wir dann den ganzen restlichen Tag relaxt, schließlich hatten wir ja auch schon einen Gipfel bestiegen ;-). Einheimische waren auch hier wieder mit ihren Motorbooten auf dem See unterwegs und haben ihre Funsportarten (Wasserski, Wakeboard usw.) ausgeübt.
Den nächsten Tag ging es dann wieder weiter Richtung Süden und unser erstes Ziel war "Orakei Korako". Dies ist ein Gebiet mit thermaler Aktivität mit farbenprächtigen Quarzterrassen, Geysiren, heißen Quellen, heißen Seen, brodelnden Schlammlöchern und einer Höhle. Die Quarzterrassen, über denen das heiße Wasser hinweg fließt, münden direkt in einen See (Lake Ohakuri).
Um durch dieses Gebiet zu gelangen mussten wir zwar pro Person ca. 10 € Eintritt bezahlen, aber die haben sich wirklich gelohnt. Solch eine Landschaft habe ich einfach noch nicht gesehen. Ich hoffe, die Bilder können das wenigstens einigermaßen übermitteln.
Das Gebiet war nur über eine Fähre vom anderen Ufer des Sees aus zu erreichen und der Wanderweg führte überwiegend über einen Holzsteg um die farbenprächtigen Quarzterrassen herum.
Ein wirklich schönes Fleckchen Erde...
Anschließend sind wir weiter Richtung Taupo gefahren und haben an den Huka Falls, welche direkt vor den Toren Taupos liegen, angehalten.
Bei diesen atemberaubenden Wasserfällen wird der längste Fluss Neuseelands, der Waikato, zunächst in das Nadelöhr einer engen Schlucht gedrängt, wo das Wasser dann spektakuläre 10 m tief in ein zügellos tosendes Becken stürzt. Lonely Planet
Ja, nicht nur die Wasserfälle, sonder auch das ganze Flusstal war wirklich sehenswert. An einem Aussichtspunkt, mit besten Blick auf die Huka Falls, haben wir dann erstmal eine kleine Kaffeepause eingelegt.
Dann ging es weiter zum "Lake Taupo".
Dies ist der größte Binnensee Neuseelands und befindet sich an einer Caldera, einem Kraterkessel, die durch einen der größten Vulkanausbrüche überhaupt entstand. Dieser ereignete sich vor mehr als 26 500 Jahren, dabei wurden 800 m3 Asche und Bimsstein durch die Luft geschleudert... ...Die Gegend ist bis heute Vulkanisch aktiv und bietet daher wie Rotorua faszinierende Gebiete mit heißen Quellen.
Heute sind der 606 km2 große See und die Ströme, die ihn speisen, so ruhig, dass sie Forellenangler aus aller Welt anziehen. Lonely Planet
Unser Ziel war es, an diesem See ein schönes Plätzchen zum Übernachten zu finden. Und das ist uns auch gelungen. Wir haben in der "Acacia Bay", ca. 5 km vom Zentrum von Taupo entfernt, unser Quartier aufgeschlagen. Dies ist eine kleine verschlafene Bucht. Bis zur Dämmerung hin waren wieder etliche Einheimische mit ihren Booten unterwegs. Hier waren wir dann seit Langem mal nicht die Einzigen, die dort übernachtet haben. Direkt neben uns haben sich noch zwei weitere Vans niedergelassen. Der See hatte auch wieder kristallklares Wasser, echt toll.
Den nächsten Tag sind wir dann erst noch kurz nach Taupo rein gefahren, von dort aus hatte man einen herrlichen Ausblick über den See und die dahinter liegenden Vulkane des "Tangariro National Park", auf denen sogar im Sommer noch Schnee liegt.
Anschließend ging es dann wieder zurück nach Rotorua, um bei BurgerKing unsere Arbeitsverträge zu unterschreiben.
Hier noch einige Bilder.
1. Rainbow Mountain Track:
http://picasaweb.google.com/partytom007/RainbowMountain
2. Orakei Korako:
http://picasaweb.google.com/partytom007/OrakeiKorako
3. Huka Falls und die "Acacia Bay" am "Lake Taupo":
http://picasaweb.google.com/partytom007/HukaFallsUndLakeTaupo
Soweit erstmal von uns aus NZ.
Viele Grüße
Tobi & Thomas
Dienstag, 3. Februar 2009
Rotorua - die "Schwefelstadt"
Zischende Geysire, dampfende heiße Quellen und explodierende Schlammlöcher - schon beim ersten Atemzug in der schwefelhaltigen Luft von Rotorua gewinnt man einen Eindruck von der aktivsten Thermalgegend Neuseelands. Einst verehrten die Maori die einzigartige Landschaft und gaben einem der spektakulärsten Gebiete den Namen Waiotapu (heiliges Wasser). Heute sind deren kulturelle Vorführungen zu ebenso großen Attraktionen wie die Naturschauspiele selbst geworden.
Trotz ihres allgegenwärtigen Gestanks nach faulen Eiern ist die "Schwefelstadt" einer der touristischen Hotspots der Nordinsel. Lonely Planet
Am Samstag Vormittag sind wir in Rotorua angekommen und haben als erstes den eigenwilligen Schwefelgeruch dieser Stadt war genommen. Die Landschaft ringsum entschädigt jedoch diesen Gestank allemal. Wir sind als erstes in das city centre gefahren und haben uns nach Jobs erkundigt. In der Information sagte man uns, dass wir am besten im Internet nachschauen sollten. Das haben wir dann auch gleich gemacht und dabei bin ich auf eine Anzeige gestoßen, in der stand, dass BurgerKing mehrere Stellen zu vergeben hat.
Da der nächste BurgerKing nicht weit von unserem Parkplatz entfernt war, sind wir gleich dort hin gegangen und haben uns dort vorgestellt. Der Manager hat sich mit uns unterhalten, uns die üblichen Unterlagen ausfüllen lassen und gesagt, dass wir erstmal zwei Tage (jeweils 4 Stunden) auf Probe arbeiten können und anschließend wird er sich mit uns zusammen setzen. Tobi war dann am nächsten Tag gleich Vormittags mit arbeiten an der Reihe und ich hatte Nachmittags das Vergnügen. Den Tag darauf hatte ich dann die Vormittagsschicht und Tobi durfte am Nachmittag sein Können abermals unter Beweis stellen.
Nach dem Gespräch haben wir uns dann wieder auf den Weg gemacht, um in der Gegend von Rotorua einen schönen Platz zum Übernachten zu finden. Als erstes sind wir zum "Blue Lake" gefahren, ein kleiner See der ringsum von Bergen umgeben ist. Dort haben wir eine kleine Kaffepause eingelegt und des Weiteren bei dem dortigen Zeltplatz uns auch noch vorgestellt und unsere Unterlagen dort abgegeben, weil wir im Internet gesehen hatten, dass dieser Zeltplatz ebenfalls Personal sucht.
Vom "Blue Lake" aus sind wir dann weiter gefahren und am "Lake Okareka" gelandet. Das Dorf, welches sich direkt am Ufer des Sees befindet, hat einen recht großen öffentlichen Strandabschnitt. Zum Übernachten sah dieser aber noch nicht so ideal aus. Also sind wir die Straße noch ein Stück weiter gefahren, bis dann rechts ein unscheinbarer Schotterweg abging. Da haben wir uns gedacht, dieser müsste eigentlich zum See führen. Also sind wir den Weg, mitten durch den Urwald, entlang gefahren und wir kamen an einem wirklich schönen Strand an. Dort waren auch noch etliche Einheimische, die mit ihren Motorbooten Wasserski, Wakeboard usw. gefahren sind (mir kommt es so vor, als ob jede neuseeländische Familie ein eigenes Motorboot hat und jede Sekunde ihrer Freizeit auf dem Wasser verbringt).
Hier hatte man wieder ein wirklich unbeschreiblichen Blick über den See und die dahinter liegenden Berge. Wir kamen auch recht schnell mit ein paar Einheimischen ins Gespräch und haben sie gefragt, ob es ein Problem wäre, wenn wir hier in unserem Van übernachten würden. Sie meinten, dass das überhaupt kein Problem ist. So haben wir es uns dort also gemütlich gemacht, sind schwimmen gegangen und haben uns mit unserem Gaskocher wieder mal ein leckeres Abendessen gezaubert. Bis zur Dämmerung haben die Einheimischen dann den Strand verlassen und der ganze Strand gehörte uns. Wir haben dann noch einen ganze weile, in voller Vorfreude auf unsere ersten Arbeitstage bei BurgerKing, am Strand gesessen.
Ja, den nächsten Tag ging es dann frühmorgens nach Rotorua und während Tobi seine erste Schicht geschoben hat, bin ich durch den "Kuirau Park" gegangen. Dieser Park befindet sich direkt in der Stadt und dort sind einige Thermalquellen, Schlammlöcher, heiße Seen und aus der Erde steigender Dampf zu bestaunen.
Am Nachmittag hatte ich dann von 17 bis 21 Uhr meine erste Schicht bei BurgerKing. Das war mal wirklich eine ganz andere Erfahrung. Ich habe erstmal meine Arbeitskleidung gekommen, in der ich bestimmt blendend aussehe. Ein Angestellter, Michael, hatte mir dann erstmal alles gezeigt und so einige Sachen erklärt. Er ist einer der Neuseeländer, die einen wirklich eigenartigen Dialekt haben, aber nach einigem Hinterfragen habe ich dann soweit alles verstanden. Den ersten Tag habe ich dann Hunderte, wenn nicht sogar Tausende Fleischscheiben gebraten und die ganzen Fritteusen nebenbei noch bedient. Ich hatte natürlich das Glück, zu einer Zeit zu arbeiten, in der richtig was los war. Tobi erzählte mir noch vorher, dass Mittags nicht all so viel los war. Es war ja schließlich Sonntag und bestes Wetter. Aber naja, dafür haben die Kiwis halt zum Abend Hunger bekommen und ich hatte ganz schön zu tun. In der letzten Stunde hatte ich dann noch ein paar Junior Whopper zubereitet. War echt lustig.
Den nächsten Tag hatte ich dann die Vormittagsschicht. Am Anfang war kaum was los, so dass "Putzen" angesagt war. Irgendwann wurde es dann doch langsam etwas voller und ich hatte meistens wieder den Grill und die Fritteusen bedient und zum Schluss noch einige Chickenburger gezaubert.
Im Großen und Ganzen fanden wir die zwei Probetage recht lustig, vor allem für unser Englisch ist es echt gut, da man dort halt nur englisch sprechen kann.
Der Manager selbst war an den beiden Tagen nicht anwesend, seine Vertretung sagte uns aber, dass er sich bei uns telefonisch melden wird. Da wir aber nicht Ewigkeiten warten wollten, sind wir dann gleich Dienstag vorbei gefahren und er sagte uns, dass wir den Job haben, wenn wir wollen. Wir haben dann zugesagt und sollten am Donnerstag vorbei kommen, bis dahin wollte er dann den ganzen Papierkram vorbereiten.
Da der Arbeitsplan dort aber immer Dienstags beginnt, hat er uns gleich gesagt, dass wir dann erst in einer Woche mit der Arbeit beginnen werden.
So haben wir für die nächsten freien Tage natürlich gleich neue Pläne geschmiedet, was wir uns in der Gegend anschauen werden.
Von den Trips, rund um Rotorua werde ich euch dann demnächst berichten.
Hier erstmal ein paar Bilder vom "Kuirau Park" sowie vom "Lake Okareka":
http://picasaweb.google.com/partytom007/RotoruaDieSchwefelstadt
Viele neuseeländische Grüße von den BurgerKinger’n
Trotz ihres allgegenwärtigen Gestanks nach faulen Eiern ist die "Schwefelstadt" einer der touristischen Hotspots der Nordinsel. Lonely Planet
Am Samstag Vormittag sind wir in Rotorua angekommen und haben als erstes den eigenwilligen Schwefelgeruch dieser Stadt war genommen. Die Landschaft ringsum entschädigt jedoch diesen Gestank allemal. Wir sind als erstes in das city centre gefahren und haben uns nach Jobs erkundigt. In der Information sagte man uns, dass wir am besten im Internet nachschauen sollten. Das haben wir dann auch gleich gemacht und dabei bin ich auf eine Anzeige gestoßen, in der stand, dass BurgerKing mehrere Stellen zu vergeben hat.
Da der nächste BurgerKing nicht weit von unserem Parkplatz entfernt war, sind wir gleich dort hin gegangen und haben uns dort vorgestellt. Der Manager hat sich mit uns unterhalten, uns die üblichen Unterlagen ausfüllen lassen und gesagt, dass wir erstmal zwei Tage (jeweils 4 Stunden) auf Probe arbeiten können und anschließend wird er sich mit uns zusammen setzen. Tobi war dann am nächsten Tag gleich Vormittags mit arbeiten an der Reihe und ich hatte Nachmittags das Vergnügen. Den Tag darauf hatte ich dann die Vormittagsschicht und Tobi durfte am Nachmittag sein Können abermals unter Beweis stellen.
Nach dem Gespräch haben wir uns dann wieder auf den Weg gemacht, um in der Gegend von Rotorua einen schönen Platz zum Übernachten zu finden. Als erstes sind wir zum "Blue Lake" gefahren, ein kleiner See der ringsum von Bergen umgeben ist. Dort haben wir eine kleine Kaffepause eingelegt und des Weiteren bei dem dortigen Zeltplatz uns auch noch vorgestellt und unsere Unterlagen dort abgegeben, weil wir im Internet gesehen hatten, dass dieser Zeltplatz ebenfalls Personal sucht.
Vom "Blue Lake" aus sind wir dann weiter gefahren und am "Lake Okareka" gelandet. Das Dorf, welches sich direkt am Ufer des Sees befindet, hat einen recht großen öffentlichen Strandabschnitt. Zum Übernachten sah dieser aber noch nicht so ideal aus. Also sind wir die Straße noch ein Stück weiter gefahren, bis dann rechts ein unscheinbarer Schotterweg abging. Da haben wir uns gedacht, dieser müsste eigentlich zum See führen. Also sind wir den Weg, mitten durch den Urwald, entlang gefahren und wir kamen an einem wirklich schönen Strand an. Dort waren auch noch etliche Einheimische, die mit ihren Motorbooten Wasserski, Wakeboard usw. gefahren sind (mir kommt es so vor, als ob jede neuseeländische Familie ein eigenes Motorboot hat und jede Sekunde ihrer Freizeit auf dem Wasser verbringt).
Hier hatte man wieder ein wirklich unbeschreiblichen Blick über den See und die dahinter liegenden Berge. Wir kamen auch recht schnell mit ein paar Einheimischen ins Gespräch und haben sie gefragt, ob es ein Problem wäre, wenn wir hier in unserem Van übernachten würden. Sie meinten, dass das überhaupt kein Problem ist. So haben wir es uns dort also gemütlich gemacht, sind schwimmen gegangen und haben uns mit unserem Gaskocher wieder mal ein leckeres Abendessen gezaubert. Bis zur Dämmerung haben die Einheimischen dann den Strand verlassen und der ganze Strand gehörte uns. Wir haben dann noch einen ganze weile, in voller Vorfreude auf unsere ersten Arbeitstage bei BurgerKing, am Strand gesessen.
Ja, den nächsten Tag ging es dann frühmorgens nach Rotorua und während Tobi seine erste Schicht geschoben hat, bin ich durch den "Kuirau Park" gegangen. Dieser Park befindet sich direkt in der Stadt und dort sind einige Thermalquellen, Schlammlöcher, heiße Seen und aus der Erde steigender Dampf zu bestaunen.
Am Nachmittag hatte ich dann von 17 bis 21 Uhr meine erste Schicht bei BurgerKing. Das war mal wirklich eine ganz andere Erfahrung. Ich habe erstmal meine Arbeitskleidung gekommen, in der ich bestimmt blendend aussehe. Ein Angestellter, Michael, hatte mir dann erstmal alles gezeigt und so einige Sachen erklärt. Er ist einer der Neuseeländer, die einen wirklich eigenartigen Dialekt haben, aber nach einigem Hinterfragen habe ich dann soweit alles verstanden. Den ersten Tag habe ich dann Hunderte, wenn nicht sogar Tausende Fleischscheiben gebraten und die ganzen Fritteusen nebenbei noch bedient. Ich hatte natürlich das Glück, zu einer Zeit zu arbeiten, in der richtig was los war. Tobi erzählte mir noch vorher, dass Mittags nicht all so viel los war. Es war ja schließlich Sonntag und bestes Wetter. Aber naja, dafür haben die Kiwis halt zum Abend Hunger bekommen und ich hatte ganz schön zu tun. In der letzten Stunde hatte ich dann noch ein paar Junior Whopper zubereitet. War echt lustig.
Den nächsten Tag hatte ich dann die Vormittagsschicht. Am Anfang war kaum was los, so dass "Putzen" angesagt war. Irgendwann wurde es dann doch langsam etwas voller und ich hatte meistens wieder den Grill und die Fritteusen bedient und zum Schluss noch einige Chickenburger gezaubert.
Im Großen und Ganzen fanden wir die zwei Probetage recht lustig, vor allem für unser Englisch ist es echt gut, da man dort halt nur englisch sprechen kann.
Der Manager selbst war an den beiden Tagen nicht anwesend, seine Vertretung sagte uns aber, dass er sich bei uns telefonisch melden wird. Da wir aber nicht Ewigkeiten warten wollten, sind wir dann gleich Dienstag vorbei gefahren und er sagte uns, dass wir den Job haben, wenn wir wollen. Wir haben dann zugesagt und sollten am Donnerstag vorbei kommen, bis dahin wollte er dann den ganzen Papierkram vorbereiten.
Da der Arbeitsplan dort aber immer Dienstags beginnt, hat er uns gleich gesagt, dass wir dann erst in einer Woche mit der Arbeit beginnen werden.
So haben wir für die nächsten freien Tage natürlich gleich neue Pläne geschmiedet, was wir uns in der Gegend anschauen werden.
Von den Trips, rund um Rotorua werde ich euch dann demnächst berichten.
Hier erstmal ein paar Bilder vom "Kuirau Park" sowie vom "Lake Okareka":
http://picasaweb.google.com/partytom007/RotoruaDieSchwefelstadt
Viele neuseeländische Grüße von den BurgerKinger’n
Unser Weg von der "Bay of Islands" bis zur "Bay of Plenty"
Nach unserem Ausflug zum Cape Reinga haben wir den Montag Nachmittag in Paihia damit verbracht, unsere Wäsche zu waschen und unseren Van startklar für die weitere Reise zu machen. Dienstag haben wir dann zusammen mit den Mädels in Ruhe gefrühstückt und uns von ihnen sowie von John, unserem Vermieter, verabschiedet. Gegen Mittag sind wir dann los gefahren, haben noch einen Stop im Internetcafe eingelegt, im Supermarkt unsere Vorräte aufgestockt und dann ging es auf in Richtung Westküste.
Unser Ziel für diesen Tag war der Hokianga Harbour, diesen haben wir dann am späten Nachmittag erreicht. Wir haben direkt an der Mündung des Hokianga Harbour unser Quartier aufgeschlagen und hatten von dort aus einen unbeschreiblichen Blick auf die gegenüberliegenden Sanddünen.
Am nächsten Tag ging es dann die Westküste entlang, Richtung Süden. Hier haben wir im "Waipoua Kauri Forest" zwei Stops eingelegt und haben dort einige Kauri Bäume bestaunt. In diesem Forest gibt es nämlich die größten Bestände der Kauribäume von ganz Neuseeland.
Unter anderem gibt es dort den wahrscheinlich ältesten Kauri Baum, sein Alter wird auf ca. 2.000 Jahre geschätzt.
Anschließend ging unsere Reise weiter Richtung Süden und an den" Kai Iwi Lakes" haben wir gegen Mittag eine etwas längere Pause eingelegt und haben uns in dem azurblauem Wasser ein erfrischendes Bad gegönnt.
Gegen Abend sind wir in Auckland angekommen und haben dort einfach am Rand eines Parks übernachtet.
Den nächsten Tag sind wir kurz zum Hostel gefahren, haben dort kurz geskypt, uns nach unserer IRD-Nummer erkundigt und sie dann telefonisch auch bekommen.
Nun dürfen wir also offiziell in Neuseeland arbeiten :-)
Gegen Mittag haben wir uns dann von Auckland aus auf den Weg zur Bay of plenty gemacht und sind ca. 2,5 h später am Papamoa Beach, in der Nähe von Tauranga, angekommen und haben dort direkt hinter den Dünen übernachtet. In den ersten Stunden war dort noch recht viel los, viele Einheimische sind zum Strand gegangen bzw. gerade vom Strand gekommen und dort konnte man wieder einmal die Freundlichkeit der Menschen erleben.
Wir standen dort mit unserem Van, haben unsere Stühle herraus geholt und wirklich jeder, der vorbei kam, hat uns freundlich begrüßt und mit einer Einheimischen kam ich auch sofort wieder ins Gespräch. Sie erzählte mir, wie schön sie ihre Heimat, direkt am Meer, findet und das sommerliche Wetter genießt. Dann hat sie mich gefragt, woher ich komme und ich sagte ihr dann, dass wir aus Deutschland kommen und hier gerade ein Jahr work&travel machen. Sie fand das toll und hat uns viel Spaß auf unserer Reise gewünscht.
Den nächsten Tag haben wir mit einer ausgiebigen Joggingtour direkt am Strand begonnen und nach dem Frühstück uns auf den Weg in die Stadt gemacht, um Jobs zu finden.
Wir haben viele Telefonnummern und Adressen herrausbekommen und auch gleich bei vielen Angerufen bzw. direkt vorbei gefahren um unsere Unterlagen abzugeben. Die meisten sagten uns, dass gerade keine Jobs zu vergeben sind, wir uns aber Anfang der nächsten Woche nochmal melden sollten.
Nachmittags haben wir dann an einem See, ganz in der Nähe, eine kurze Kaffepause eingelegt und uns dann spontan entschlossen nach Rotorua zu fahren. Denn es war Freitag Nachmittag, das Wochenende lag vor der Tür, die Jobsuche konnten wir erst am Montag fortsetzen und landschaftlich hat uns die Gegend um Tauranga nicht wirklich vom Hocker gehauen.
So sind wir dann Richtung Rotorua gefahren und haben am Rotorua Lake, der nördlich von Rotorua liegt, ein schönes Plätzchen zum Übernachten gefunden. Tobi hatte nochmals sein Anglerglück getestet, aber wahrscheinlich gibt es in diesem See gar keine Fische, zumindest hatte Tobi keinen Biss.
Der Lake Rotorua ist der größte er 16 Seen im Distrikt Rotorua. Er entstand einst durch einen Vulkanausbruch und das darauf folgende Absinken der Gegend. Lonely Planet
Das Panorama, was sich uns an diesem See geboten hat, war im Gegensatz zu den Buchten am Meer etwas völlig anderes. Einfach nur schön...
Ja, das war kurz und knapp zusammen gefasst unser Weg von der Bay of Islands bis zur Bay of Plenty.
Nächstes Mal werde ich euch dann über unsere ersten Tage in Rotorua und Umgebung berichten.
Hier noch einige Bilder für euch:
http://picasaweb.google.com/partytom007/VonDerBayOfIslandsBisZurBayOfPlenty
Viele Grüße
Tobi & Thomas
Unser Ziel für diesen Tag war der Hokianga Harbour, diesen haben wir dann am späten Nachmittag erreicht. Wir haben direkt an der Mündung des Hokianga Harbour unser Quartier aufgeschlagen und hatten von dort aus einen unbeschreiblichen Blick auf die gegenüberliegenden Sanddünen.
Am nächsten Tag ging es dann die Westküste entlang, Richtung Süden. Hier haben wir im "Waipoua Kauri Forest" zwei Stops eingelegt und haben dort einige Kauri Bäume bestaunt. In diesem Forest gibt es nämlich die größten Bestände der Kauribäume von ganz Neuseeland.
Unter anderem gibt es dort den wahrscheinlich ältesten Kauri Baum, sein Alter wird auf ca. 2.000 Jahre geschätzt.
Anschließend ging unsere Reise weiter Richtung Süden und an den" Kai Iwi Lakes" haben wir gegen Mittag eine etwas längere Pause eingelegt und haben uns in dem azurblauem Wasser ein erfrischendes Bad gegönnt.
Gegen Abend sind wir in Auckland angekommen und haben dort einfach am Rand eines Parks übernachtet.
Den nächsten Tag sind wir kurz zum Hostel gefahren, haben dort kurz geskypt, uns nach unserer IRD-Nummer erkundigt und sie dann telefonisch auch bekommen.
Nun dürfen wir also offiziell in Neuseeland arbeiten :-)
Gegen Mittag haben wir uns dann von Auckland aus auf den Weg zur Bay of plenty gemacht und sind ca. 2,5 h später am Papamoa Beach, in der Nähe von Tauranga, angekommen und haben dort direkt hinter den Dünen übernachtet. In den ersten Stunden war dort noch recht viel los, viele Einheimische sind zum Strand gegangen bzw. gerade vom Strand gekommen und dort konnte man wieder einmal die Freundlichkeit der Menschen erleben.
Wir standen dort mit unserem Van, haben unsere Stühle herraus geholt und wirklich jeder, der vorbei kam, hat uns freundlich begrüßt und mit einer Einheimischen kam ich auch sofort wieder ins Gespräch. Sie erzählte mir, wie schön sie ihre Heimat, direkt am Meer, findet und das sommerliche Wetter genießt. Dann hat sie mich gefragt, woher ich komme und ich sagte ihr dann, dass wir aus Deutschland kommen und hier gerade ein Jahr work&travel machen. Sie fand das toll und hat uns viel Spaß auf unserer Reise gewünscht.
Den nächsten Tag haben wir mit einer ausgiebigen Joggingtour direkt am Strand begonnen und nach dem Frühstück uns auf den Weg in die Stadt gemacht, um Jobs zu finden.
Wir haben viele Telefonnummern und Adressen herrausbekommen und auch gleich bei vielen Angerufen bzw. direkt vorbei gefahren um unsere Unterlagen abzugeben. Die meisten sagten uns, dass gerade keine Jobs zu vergeben sind, wir uns aber Anfang der nächsten Woche nochmal melden sollten.
Nachmittags haben wir dann an einem See, ganz in der Nähe, eine kurze Kaffepause eingelegt und uns dann spontan entschlossen nach Rotorua zu fahren. Denn es war Freitag Nachmittag, das Wochenende lag vor der Tür, die Jobsuche konnten wir erst am Montag fortsetzen und landschaftlich hat uns die Gegend um Tauranga nicht wirklich vom Hocker gehauen.
So sind wir dann Richtung Rotorua gefahren und haben am Rotorua Lake, der nördlich von Rotorua liegt, ein schönes Plätzchen zum Übernachten gefunden. Tobi hatte nochmals sein Anglerglück getestet, aber wahrscheinlich gibt es in diesem See gar keine Fische, zumindest hatte Tobi keinen Biss.
Der Lake Rotorua ist der größte er 16 Seen im Distrikt Rotorua. Er entstand einst durch einen Vulkanausbruch und das darauf folgende Absinken der Gegend. Lonely Planet
Das Panorama, was sich uns an diesem See geboten hat, war im Gegensatz zu den Buchten am Meer etwas völlig anderes. Einfach nur schön...
Ja, das war kurz und knapp zusammen gefasst unser Weg von der Bay of Islands bis zur Bay of Plenty.
Nächstes Mal werde ich euch dann über unsere ersten Tage in Rotorua und Umgebung berichten.
Hier noch einige Bilder für euch:
http://picasaweb.google.com/partytom007/VonDerBayOfIslandsBisZurBayOfPlenty
Viele Grüße
Tobi & Thomas
Bilder vom "Ninety Mile Beach"
So, wie versprochen, kommt hier der Link zu den Fotos vom letzten Bericht:
http://picasaweb.google.com/partytom007/NinetyMileBeach
Viel Spaß.
Thomas
http://picasaweb.google.com/partytom007/NinetyMileBeach
Viel Spaß.
Thomas
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