Dienstag, 3. Februar 2009

Unser Weg von der "Bay of Islands" bis zur "Bay of Plenty"

Nach unserem Ausflug zum Cape Reinga haben wir den Montag Nachmittag in Paihia damit verbracht, unsere Wäsche zu waschen und unseren Van startklar für die weitere Reise zu machen. Dienstag haben wir dann zusammen mit den Mädels in Ruhe gefrühstückt und uns von ihnen sowie von John, unserem Vermieter, verabschiedet. Gegen Mittag sind wir dann los gefahren, haben noch einen Stop im Internetcafe eingelegt, im Supermarkt unsere Vorräte aufgestockt und dann ging es auf in Richtung Westküste.

Unser Ziel für diesen Tag war der Hokianga Harbour, diesen haben wir dann am späten Nachmittag erreicht. Wir haben direkt an der Mündung des Hokianga Harbour unser Quartier aufgeschlagen und hatten von dort aus einen unbeschreiblichen Blick auf die gegenüberliegenden Sanddünen.

Am nächsten Tag ging es dann die Westküste entlang, Richtung Süden. Hier haben wir im "Waipoua Kauri Forest" zwei Stops eingelegt und haben dort einige Kauri Bäume bestaunt. In diesem Forest gibt es nämlich die größten Bestände der Kauribäume von ganz Neuseeland.
Unter anderem gibt es dort den wahrscheinlich ältesten Kauri Baum, sein Alter wird auf ca. 2.000 Jahre geschätzt.

Anschließend ging unsere Reise weiter Richtung Süden und an den" Kai Iwi Lakes" haben wir gegen Mittag eine etwas längere Pause eingelegt und haben uns in dem azurblauem Wasser ein erfrischendes Bad gegönnt.

Gegen Abend sind wir in Auckland angekommen und haben dort einfach am Rand eines Parks übernachtet.

Den nächsten Tag sind wir kurz zum Hostel gefahren, haben dort kurz geskypt, uns nach unserer IRD-Nummer erkundigt und sie dann telefonisch auch bekommen.

Nun dürfen wir also offiziell in Neuseeland arbeiten :-)

Gegen Mittag haben wir uns dann von Auckland aus auf den Weg zur Bay of plenty gemacht und sind ca. 2,5 h später am Papamoa Beach, in der Nähe von Tauranga, angekommen und haben dort direkt hinter den Dünen übernachtet. In den ersten Stunden war dort noch recht viel los, viele Einheimische sind zum Strand gegangen bzw. gerade vom Strand gekommen und dort konnte man wieder einmal die Freundlichkeit der Menschen erleben.

Wir standen dort mit unserem Van, haben unsere Stühle herraus geholt und wirklich jeder, der vorbei kam, hat uns freundlich begrüßt und mit einer Einheimischen kam ich auch sofort wieder ins Gespräch. Sie erzählte mir, wie schön sie ihre Heimat, direkt am Meer, findet und das sommerliche Wetter genießt. Dann hat sie mich gefragt, woher ich komme und ich sagte ihr dann, dass wir aus Deutschland kommen und hier gerade ein Jahr work&travel machen. Sie fand das toll und hat uns viel Spaß auf unserer Reise gewünscht.

Den nächsten Tag haben wir mit einer ausgiebigen Joggingtour direkt am Strand begonnen und nach dem Frühstück uns auf den Weg in die Stadt gemacht, um Jobs zu finden.
Wir haben viele Telefonnummern und Adressen herrausbekommen und auch gleich bei vielen Angerufen bzw. direkt vorbei gefahren um unsere Unterlagen abzugeben. Die meisten sagten uns, dass gerade keine Jobs zu vergeben sind, wir uns aber Anfang der nächsten Woche nochmal melden sollten.

Nachmittags haben wir dann an einem See, ganz in der Nähe, eine kurze Kaffepause eingelegt und uns dann spontan entschlossen nach Rotorua zu fahren. Denn es war Freitag Nachmittag, das Wochenende lag vor der Tür, die Jobsuche konnten wir erst am Montag fortsetzen und landschaftlich hat uns die Gegend um Tauranga nicht wirklich vom Hocker gehauen.

So sind wir dann Richtung Rotorua gefahren und haben am Rotorua Lake, der nördlich von Rotorua liegt, ein schönes Plätzchen zum Übernachten gefunden. Tobi hatte nochmals sein Anglerglück getestet, aber wahrscheinlich gibt es in diesem See gar keine Fische, zumindest hatte Tobi keinen Biss.

Der Lake Rotorua ist der größte er 16 Seen im Distrikt Rotorua. Er entstand einst durch einen Vulkanausbruch und das darauf folgende Absinken der Gegend. Lonely Planet

Das Panorama, was sich uns an diesem See geboten hat, war im Gegensatz zu den Buchten am Meer etwas völlig anderes. Einfach nur schön...

Ja, das war kurz und knapp zusammen gefasst unser Weg von der Bay of Islands bis zur Bay of Plenty.

Nächstes Mal werde ich euch dann über unsere ersten Tage in Rotorua und Umgebung berichten.

Hier noch einige Bilder für euch:

http://picasaweb.google.com/partytom007/VonDerBayOfIslandsBisZurBayOfPlenty

Viele Grüße
Tobi & Thomas

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