Montag, 11. Mai 2009

"Nelson Lakes National Park" - 18. - 20.03.2009

Um hier einige Verwirrungen zu vermeiden, werde ich jetzt am Anfang der Postings mal immer noch das Datum angeben, wann wir das gerade Geschriebene erlebt haben.

Denn zur Zeit hänge ich mit der Berichterstattung doch schon einige Wochen zurück. Da ich während des Reisens halt nicht immer die Zeit und die Möglichkeit habe, die Reiseberichte zu schreiben und hochzuladen...

So, nun aber zurück zum Thema:
Nachdem wir die Nacht nach unserer Tagestour im "Abel Tasman National Park" gut verbracht und ein ausgiebiges Frühstück hatten, sind wir dann am späten Vormittag aufgebrochen und haben uns erstmal auf den Weg nach Motueka gemacht.


Dort gibt es nämlich eine europäische Bäckerei und da mussten wir einfach anhalten!!! Denn die Kiwis können einfach kein anständiges Brot backen! Wenn man hier in den Supermarkt geht, wird man von den verschiedensten Sorten Toast regelrecht erschlagen. Wir haben sie zwar noch nie gezählt, aber es sind bestimmt 50 verschiedene Sorten Toast im Angebot. Aber wer nach leckerem Schwarzbrot oder gar Vollkornbrot sucht, wird wohl lange suchen müssen. In manchen neuseeländischen Bäckereien wird zwar "German bread" angeboten, welches auch recht dunkel ist, aber eigentlich nur aus Luft besteht. Wenn man es zusammendrückt, ist es einfach mal weg...
Also haben wir uns in der europäischen Bäckerei ein leckeres frisch gebackenes Schwarzbrot gekauft. EINFACH TRAUMHAFT!!!

Die Gegend zwischen Motueka und Nelson für ist das größte Apfelanbaugebiet auf der Südinsel. Und da Inken auf Jobsuche war und wir uns gesagt haben, dass wir ja auch ruhig noch mal zwei Wochen arbeiten können, haben wir in dieser Gegend dann Jedes Packhouse und fast jede Apfelplantage angesteuert.

Wenn, dann wollten wir halt lieber in einem Packhouse arbeiten, da wir ja schon zwei Wochen applepicking hinter uns hatten. Aber man sagte uns überall, dass sie zur Zeit genug Personal haben und frühesten in zwei oder drei Wochen wieder Leute gebrauchen können. So lange wollten wir dann aber doch nicht in dieser Gegend bleiben. Einzig eine Apfelplantage hätte zwei Leute zum picken gebrauchen können, da wir damals aber zu dritt unterwegs waren, war dass dann halt doch nicht das passende für uns.

So sind wir dann erstmal zu dritt nach Richmound gefahren und haben dort bei einem Kaffe unseren Plan für die kommende Tage geschmiedet.

Inken wollte noch gern ein Stückchen weiter mit uns reisen und so haben wir uns dann entschlossen zum "Nelson Lake National Park" zu fahren und dort eine Wanderung zu unternehmen. Vorher hatten wir über das Internet noch schnell die Wettervorhersage angeschaut und die sah für die nächsten Tage gar nicht so schlecht aus. Was man zwar noch nicht so recht glauben konnte, denn es hatte in Richmound gerade wie in Strömen geregnet und der Himmel wurde immer grauer.

So haben wir dann für die nächsten Tage erstmal eingekauft und uns dann auf den Weg zu den Nelson Lakes gemacht.

Und es hatte wirklich die ganze Fahrt über in Strömen gegossen. Als wir dann aber an den Seen ankamen, hatte es doch tatsächlich aufgehört zu regnen. Wir haben uns dann einen schönen Platz zum Übernachten ausgesucht und das leckere deutsche Brot mit Käse und Salami gegessen. Was für ein Genuss. Und als wir dann irgendwann mal nach oben geschaut haben, hatten wir doch wirklich einen sternklaren Himmel.
Das Wetter war also mal wieder auf unserer Seite.

Am nächsten Tag sind wir nach dem Frühstück zum "D.O.C."-Büro gefahren und haben uns über die möglichen Wanderungen im National Park informiert.

Wir haben uns dann dazu entschlossen eine Zwei-Tages-Tour zu unternehmen. Wir sind am frühen Nachmittag gestartet. Zuerst ging es quer durch den Wald, immer weiter bergauf. Bis dann irgendwann nur noch Wiesen und zum Schluß nur noch Steine um uns ringsum waren. Auf dem nach oben mussten wir auch so einige Male einen Bach überqueren. Aber keine Angst, unsere Füße sind trocken geblieben.

Wir sind dann gegen 20 Uhr, genau zur Dämmerung, an der Hütte angekommen. Wir waren die Letzten, die an diesem Tag an der Hütte ankamen. Die Anderen hatten den Ofen bereits zum laufen gebracht, so war es herrlich warm in der Hütte. Das tat ganz gut, da es auf dem letzten Stück doch recht windig und ungemütlich war.

Am nächsen Tag ging es dann bei bestem Wetter (blauer Himmel und Sonnenschein) über einen anderen Weg wieder zurück zum Carpark, wo wir unseren Van agbestellt hatten. An diesem Tag hatten wir wirklich eine super Sicht und konnten die einmalige Landschaft in vollen Zügen genießen.

Wir sind gegen 14 Uhr wieder an unserem Van gewesen und sind dann zu einem Hostel, welches wir bereits am Tag zuvor reserviert hatten.

In dem Hostel haben wir einen ganzen Bungalow, mit eigener Küche und Terrasse, für uns bekommen.

So konnten wir bei bestem Wetter auf der Terrasse erstmal ein leckeres Mittagessen zu uns nehmen. Den Rest des Tages haben wir dann mit Wäschewaschen und Van sauber machen und aufräumen verbracht. Ich glaube an dem Nachmittag haben wir drei 6 oder 7 Waschmaschinen voll bekommen. Wenn man die meiste Zeit über im Van wohnt, muss man halt solche Gelegenheiten in vollen Zügen nutzen...

Hier noch einige Bilder für euch, viel Spaß beim anschauen:

http://picasaweb.google.com/partytom007/NelsonLakesNationalPark

Das soll es dann erstmal wieder für heute gewesen sein.

LG aus Neuseeland
senden Tobi und Thomas

2 Kommentare:

Jonas hat gesagt…

Hallo!
Bin jetzt schon wieder seit nem Monat Zuhause und bei euren Berichten und Fotos kriegt man ja direkt Fernweh. Irgendwann in ferner Zukunft muss ich auf jeden Fall wieder nach Neuseeland. Dann sollte auch ne Tour um die Nelson lakes drin sein...
In der Backerei in Motueka warn wir damals auch...hmmm ein echter Genuss!

Wuensch euch weiterhin eine tolle Zeit!

hamsters hat gesagt…

Also wenn man in Bild 75 steht kratzt einen doch gar nichts mehr oder?
"Über den Wolken,muss die Freiheit wohl grenzenlos sein..."

's Schwesterherz