Donnerstag, 26. November 2009

Meine letzte Woche in Neuseeland 29.10. - 08.11.2009

Als ich in Auckland ankam, habe ich mich für die ersten 2 Nächste erstmal in ein Hostel eingebucht. Was garnicht so einfach war, denn ich brauchte immerhin drei Anläufe, um ein Hostel zu finden, welches noch ein freies Bett für mich hatte.


Aber ich hatte dann doch noch ein ganz nettes Hostel gefunden und als ich mein Futter gerade in der Küche verstaute, habe ich mitbekommen, wie sich gerade ein deutsches Pärchen auf der Terrasse mit jemandem unterhält und sie sagten, dass sie auf der Suche nach einem Auto sind. Da hab ich mich mal gleich eingemischt und gesagt, dass ich da nen super Auto im Angebot habe.


Am nächsten Tag habe ich dann noch die w.o.f (so etwas wie der TÜV) machen lassen. Dabei hat sich heraus gestellt, dass einige Verschleißteile noch ausgetauscht werden müssen. Die Werkstatt konnte das aber leider erst nächste Woche machen, was mein Plan natürlich ein wenig durcheinander gebracht hat, denn ich wollte an dem Wochenende das Auto eigentlich verkaufen.


Naja, aber jedenfalls war das deutsche Pärchen nach einer ersten Besichtigung und einer Probefahrt von unserem Van ganz angetan. Wir sind dann Freitag Nachmittag so verblieben, dass sie es sich ganz in Ruhe überlegen, ob sie den Van kaufen möchten, und mir dann am Abend beim bbq Bescheid geben können.


In unserem Hostel wird nämlich im Sommer jeden Freitagabend ein großes bbq veranstaltet, bei dem die Würstchen vom Hostel gestellt werden und alle Gäste können etwas dazu beisteuern (z.B. Salat oder Baguette oder etwas Spezielles aus seinem jeweiligen Land). Das ist echt ne super Sache und bis jetzt das Zweite Hostel, in dem ich so etwas miterleben durfte.


Und es war echt super, wir hatten so viele verschiedene Salate (Kartoffel-, Nudel-, Möhrensalat usw.). Bei dem bbq-Abend hat mir das deutsche Pärchen dann gesagt, dass sie gerne unseren Van kaufen möchten. Die einzige Bedingung war, dass sie es von einem Mechaniker noch mal durchchecken lassen wollten, da beide nicht wirklich viel Ahnung von Autos hatten. Ich war damit natürlich einverstanden. Da aber über das Wochenende keine Werkstatt offen hat, haben wir ausgemacht, dass wir am nächsten Morgen gemeinsam zum backpacker-carmart fahren, denn dort ist immer ein Mechaniker vor Ort, der den Check machen kann.


Ich hatte mich den Abend noch kurz auf einen drink mit Rachael und Joe getroffen. Die beiden hatte ich auf meinem Samoa-Urlaub kennen gelernt und beide wohnen in Auckland. Ich hatte ihnen am Tag zuvor geschrieben, dass ich nun wieder in Auckland gelandet bin und darauf hin hatten sie mich gleich angerufen und mir gesagt, dass ich gerne bei Rachael für ein paar Tage übernachten kann.


So haben wir das dann auch gemacht. Am Samstag bin ich frühmorgens erst mit meinen potentiellen Autokäufern zum backpacker-carmart gefahren und sie haben dort den Check machen lassen und anschließend gesagt, dass sie den Van kaufen. Super, das ging ja mal echt fix mit dem Verkauf und das Lustige war, dass sich innerhalb der halben Stunde, die wir auf dem Markt waren, bereits weitere 3 potentielle Käufer um unseren Van versammelt haben, die ihn auch gerne gekauft hätten.


Aber das Paar aus meinem Hostel war nun mal zu erst da. Wir haben dann ausgemacht, dass ich am Montag Vormittag noch die erforderlichen Reparaturen machen lasse, damit für den TÜV alles passt, am Nachmittag war dann Übergabe angesagt.


Ich bin anschließend zu Rachael gefahren. Sie wohnt, mit noch einem Paar zusammen, in einem wirklich schönen Haus, etwas außerhalb vom city centre.
Als ich dort ankam haben wir erstmal einen Kaffee auf dem Sonnendeck getrunken und anschließend hab ich meine ganzen Klamotten aus dem Van geholt und in meinem Zimmer verstaut. Rachael hat mir dann gesagt, dass sie am Nachmittag in die Stadt will und wenn ich Lust habe, kann ich gerne mit kommen. Mir war aber irgendwie nur nach relaxen zu mute und so habe ich ihr Angebot freundlich abgelehnt.


Gleich am ersten Tag in diesem Haus habe ich wieder die typische neuseeländische Gastfreundlichkeit mitbekommen. Rachael ist dann nämlich in die Stadt gefahren und ihre Mitbewohnerin ist auch aus dem Haus gegangen und beide haben mir gesagt, dass ich mich einfach wie zu hause fühlen soll. Das viel mir wirklich nicht schwer.


Am Abend hatte ich dann auch noch Simon, den anderen Mitbewohner, kennen gelernt. Am nächsten Tag sind Rachael und ich zu ihrem Bruder, ihrer Schwägerin und ihren 3 Nichten gefahren. Sie wohnen auch in Auckland und bei ihnen saßen wir, mit Kaffee und frisch gebackenen Muffins, auf dem Balkon, haben viel erzählt und dass sonnige Wetter genossen. Racheals Schwägerin kommt ursprünglich aus Holland und lebt jetzt halt in Neuseeland und die Kinder wachsen zweisprachig auf, find ich cool.


Rachaels Bruder und seine Frau sind auch super gastfreundlich. Sie haben mir zum Beispiel gesagt, falls irgendwelche Freunde von mir demnächst mal nach Auckland kommen, soll ich ihnen Bescheid sagen. Sie können dann gerne bei ihnen vorbei kommen und dann würden sie ein großes bbq machen. So sind sie halt die Kiwis...


So wohnte ich also für ein paar Tage bei Rachael und ihren Mitbewohnern. Es war echt eine schöne Zeit, abends haben wir immer gemeinsam ein leckeres dinner gemacht. Am Montag hatte mich die Werkstatt dann noch fast auf die Palme gebracht. Denn als ich Montag früh dort den Van abgegeben habe, haben sie mir erst gesagt, dass sie dass an diesem Tag leider nicht schaffen, weil sie so viel zu tun haben. Nach einiger Diskussion haben sie ihn dann doch da behalten, aber als ich den Van dann am Nachmittag abholen wollte, haben sie mir gesagt, dass sie leider falsche Ersatzteile bestellt haben und die richtigen erst morgen kommen.
So wurde aus der kleinen Reparatur für mich fast noch eine unendliche Geschichte. Aber letzendlich konnte ich dann Dienstag Mittag den Verkauf des reparierten Autos doch noch gut abwickeln. *freu*


Kurz darauf stand aber gleich die nächste Herausforderung an: Ich musste meine Sachen packen!!!! Die letzten 10 Monate hatte ich ja immer den guten Van, in dem ich meine Rucksäcke einfach reingeschmissen habe und dann noch die gute "Kleiderschrank-Box" hatte. Und nun musste ich versuchen, all meinen Kram in meine beiden Rucksäcke zu verstauen. Das war echt eine Herausforderung, kann ich euch sagen.


Ich hatte zwar bereits angefangen in Methven die ersten Sachen auszusortieren und dem Roten Kreuz zu spenden, dann hatte ich auf dem Weg nach Auckland die ersten Sachen weggeschmissen und im Hostel in Auckland den nächsten Schwung entsorgt. Ich hatte aber trotzdem noch alle Mühe, den großen Rucksack zuzukriegen.


Und letzendlich musste ich auf dem Airport dann feststellen, dass der Rucksack nun 2 kg schwerer ist, als auf dem Hinflug. Keine Ahnung wie das geht, ich hab wirklich so viel Klamotten weggeschmissen. Denn entweder sind sie kaputt gegangen oder ich konnte sie nach dem Jahr einfach nicht mehr sehen. Und ich habe mir kaum neue Klamotten gekauft, aber trotzdem hab ich 2 kg mehr als vorher. Die Sachen müssen in den letzten 10 Monaten zugenommen haben, anders kann ich mir das nicht erklären...


Naja, jedenfalls hab ich die Sachenpackaktion dann doch noch irgendwie überlebt und für die letzen drei Nächte bin ich dann wieder in ein Hostel gezogen.


Denn zum einen ich Rachael in dieser Zeit in Wellington gewesen und zum anderen war ich so halt wieder im city centre und bin nun auch ohne Auto überall hin gekommen und am Sonntag auch schnell und einfach zum airport gekommen.


Den Donnerstag, als ich dann wieder in ein Hostel gezogen bin, war in Auckland scheußliches Wetter. Es war grau in grau und hat den ganzen Tag geregnet. Da so ein Mistwetter war, bin ich am Nachmittag mal ins Kino gegangen und habe mir den Michael Jackson Film "This is it" angeschaut. Wenn man den Film sieht, kann man echt nicht glauben, dass MJ nicht mehr lebt, gerade weil dieser Film die letzten Wochen seines Lebens dokumentiert. Und ich bin mir sicher, dass die Konzerte, die er geben wollte einfach einmalig geworden wären.


Am Freitag, sozusagen meinem vorletzten Tag in Neuseeland, denn den Sonntag kann man ja nicht mehr dazu zählen, da mein Flieger schon frühmorgens geht, war wieder super Wetter ich bin frühmorgens mit der Fähre zur "Waiheke Island" gefahren.


Diese Insel liegt direkt vor Auckland und ist mit der Fähre in einer halben Stunde zu erreichen. Es ist eine wirklich schöne Insel mit schönen Buchten und herrlichen Stränden. Dort habe ich den ganzen Tag eigentlich nur relaxt und bin mit dem Bus von einer Bucht zur nächsten gefahren und lag am Strand und hab Pigmente gehascht. Und wie der Zufall so wollte, habe ich am Tag zuvor erfahren, dass Inken auch gerade auf der Insel ist. Inken hatten wir damals in Rotorua (Burger-King-Zeiten) kennen gelernt und sind mit ihr später ca. 2 Wochen im Norden der Südinsel rumgereist. Damals sah ihr Plan eigentlich so aus, dass sie Ende Juni zurück nach Deutschland fliegt. Aber diesen Plan hatte sie dann doch noch mal geändert und ist nun immer noch im schönen Neuseeland unterwegs und kostet ihr Visum in vollen Zügen aus.


Ja, wir haben uns dann am Nachmittag noch getroffen. Sie machte dort gerade wwoofing bei einer Familie und hatte den Strand sozusagen fast vor der Haustür. Das war echt lustig, dass wir uns dort noch einmal gesehen haben.


Am Sonntag musste ich dann früh aus den Federn, denn um 9:20 Uhr ging mein Flieger nach Sydney.


Als ich am Airport ankam, eingecheckt habe und auf mein boarding wartete, konnte ich es irgendwie nicht wirklich fassen, dass meine Zeit hier in Neuseeland echt schon vorbei war.
Ich meine ich habe hier wirklich viel viel viel gesehen und erlebt und viele neue Menschen kennen gelernt, aber irgendwie kann, oder will, ich es garnicht glauben, dass die Zeit nun schon vorbei ist. Ich kann euch sagen, dass ich wirklich jeden Tag und jeden Moment einfach nur genossen habe. Natürlich freue ich mich auch schon darauf, die Familie und all die Freunde in der Heimat wieder zu sehen, aber auf der anderen Seite ist es schon verdammt hart, dass die Zeit hier in Neuseeland schon wieder rum ist...


Als der Flieger dann letzendlich abhob und ich aus dem Flieger die Küste von Auckland gesehen habe und diese wurde immer kleiner, war das schon ein eigenartiges Gefühl...
Aber nun steht ja erstmal ein Monat Australien auf dem Programm. Davon werde ich euch dann demnächst berichten.


Hier noch ein paar Bilder meiner letzten Woche in Neuseeland:


http://picasaweb.google.de/partytom007/WaihekeIsland 
 
LG, euer Tom
 
 

Coromandel Peninsula - 22.10. - 29.10.2009

Nachdem ich die Jungs zum Airport gebracht habe, stand für mich schon fest, dass ich Auckland so schnell wie möglich wieder verlassen möchte. Bis zu meinem Flug nach Australien hatte ich ja noch ca. 2,5 Wochen Zeit, so blieb mir also noch eine gute Woche zum Reisen, bevor ich dann wieder nach Auckland muss, um u.a. den Van noch verkaufen zu können.


Johanna, die ich in Methven kennen gelernt habe, war auch rein zufällig gerade etwas nördlich von Auckland und wollte sowie so Richtung Süden fahren. So haben wir uns spontan dazu entschlossen, gemeinsam die Coromandel Peninsula zu bereisen.
Coromandel ist gerade im Sommer eine sehr beliebte Urlaubsregion mit traumhaften Buchten und Stränden. Und diese galt es zu erkunden.


Gleich am ersten Nachmittag haben wir am Strand unser leckeres Abendessen gesammelt. Es gab frische Muscheln (später wurden wir von ein paar Einheimischen noch aufgeklärt, dass dies keine Muscheln sondern "Tautau" waren, wie auch immer, jedenfalls war es sehr lecker).


Am ersten Abend auf Coromandel hatte ich noch mit Tobi telefoniert und er sagte mir, dass er sich mit seinem flatmate spontan dazu entschlossen hat auch nach Coromandel zu kommen. Für die Jungs stand nämlich ein langes Wochenende vor der Tür, da am Montag Feiertag war.
So waren wir dann also ab Samstag Nachmittag für 2 Tage zu viert unterwegs. Das war schon witzig, dass Tobi und ich uns hier in Neuseeland doch noch mal sehen, wo wir uns ja erst ein paar Tage zuvor in Taupo verabschiedet haben. Ja, so schnell kann es halt gehen.


Wir hatten uns Nachmittag am "Hot-Water-Beach" getroffen. Bei Ebbe kann man sich dort ein Loch in den Sand buddeln und hat dann seinen eigenen Spa-pool, da von unten nämlich heißes Wasser aufsteigt.


Wir waren jedoch nicht bei Ebbe dort. So haben wir zwar keinen Spa-pool gehabt, aber Johanna und ich waren ganz mutig, wir waren anbaden. Das Wetter war nämlich echt super. Nur der Pazifik war noch ein wenig frisch, so sind wir nicht all zu lang im Wasser geblieben. Aber immerhin können wir jetzt sagen, dass wir am 24. Oktober angebadet und somit die Sommersaison offiziell eröffnet haben.


Anschließend sind wir mit Tobi und seinem flatmate (der auch Thomas heißt) immer weiter Richtung Norden gefahren. Von einem schönen Strand, zum nächsten, sozusagen.
Die letzten 60 km ging es dann nur noch bergauf, bergab über Schotterpiste. Aber dafür war die Natur und die Aussicht, die sich uns geboten hat echt super.


Tobi und Thomas sind am Montag nach dem Frühstück wieder Richtung Taupo aufgebrochen und ich bin mit Johanna noch zu weiteren verlassenen Buchten gefahren. Dort hatte nur mal kurzzeitig das Wetter nicht so recht mitgespielt, da es am Nachmittag, kurz nach unserer Ankunft, regnete. Und am nächsten Morgen regnete es auch wieder.


Also haben wir nach dem Frühstück diese Bucht verlassen uns sind ins Innere der Insel gefahren und haben dort am nächsten Tag (wieder bei bestem Wetter) noch eine Wanderung in den Bergen Unternommen. Die darauffolgende Nacht haben wir auch noch auf Coromandel übernachtet, bevor sich dann am nächsten Tag unsere Wege wieder getrennt haben.


Denn ich musste nun leider nach Auckland aufbrechen, da ich nur noch eine gute Woche in Neuseeland hatte und noch unseren Van unter die Leute bringen musste. Johanna ist weiter Richtung Süden gefahren, sie hat nämlich noch einige Monate Neuseeland vor sich und wollte sich im Süden auf Jobsuche begeben.


Es war wirklich eine super Woche, welche ich noch mal in vollen Zügen genossen habe, da es für mich die letzte Woche war, in der ich mit unserem Van rumreisen konnte. Es ist schon echt verrückt, wie schnell die Zeit hier vergangen ist.




Hier noch einige Bilder für euch:
 
http://picasaweb.google.de/partytom007/CoromandelPeninsula 



LG Thomas
 

In zweieinhalb Wochen zusammen mit Marki und Hut mehr als 3000 km durch Neuseeland gereist - 04.10. - 21.10.09

Nach langer Abstinenz melde ich mich endlich mal wieder zu Wort. Es gibt eigentlich so viel zu berichten, aber auf der anderen Seite finde ich auch kaum Zeit zum Schreiben, weil neue Abenteuer auch schon wieder anstehen. So werde ich also mal versuchen, meinen Bericht ganz kurz zu halten und einfach die Fotos für sich sprechen lassen.

Am 04.10. habe ich also Methven verlassen und bin nach Christchurch gefahren und dort Marki und Hut am Airport empfangen. Das war echt cool, die Beiden nach so langer Zeit mal wieder zu sehen. Da beide vom Flug natürlich ganz schön erschossen waren, habe ich für den Tag nix weiter geplant und wir konnten die Nacht in Christchurch bei einem befreundetem Pärchen von mir, welches ich auf Samoa kennen gelernt habe, übernachten.

Aber am nächsten Tag ging dann die große Reise los, von Christchurch aus sind wir als erstes die Ostküste entlang bis zum südlichsten Punkt der Südinsel gefahren.
Das Wetter war natürlich wie immer auf unserer Seite, kurz nachdem wir Christchurch verlassen hatten, haben sich die grauen Wolken verzogen und wir hatten besten Sonnenschein.
Als erstes haben wir uns die "Elephant Rocks" im "Waitaki Valley" angeschaut und anschließend ging es weiter nach Oamaru, wo wir unter anderem Pinguine gesehen haben.

Am nächsten Tag sind wir zu den "Moeraki Boulders", riesige runde "Steinmurmeln", die einfach so am Strand rum liegen, gefahren. Anschließend haben wir den Leuchtturm und die Aussicht am "???? Point" genossen, bevor es weiter nach Dunedin ging.

In Dunedin sind wir erst ein wenig durch das City Centre geschlendert und im Anschluss daran die steilste Straße der Welt zu Fuß rauf gegangen. Danach ging es dann zur "Otago Peninsula" (eine Halbinsel direkt vor Dunedin). Die war landschaftlich echt wunderschön. Dort sind wir zur "Sandflybay" gefahren und haben uns mit den Seerobben den riesigen Strand geteilt.

Auf der "Otago Peninsula" hätte man gut und gerne einige Tage verweilen können, aber da wir eine lange Reiseroute und einen straffen Zeitplan hatten, mussten wir nach der Besichtigung der "Sandfly Bay" die Halbinsel leider auch schon wieder verlassen.

Am Tag drei unserer Reise ging es dann von Dunedin aus über die "Catlins" bis nach Invarcegill. Die "Catlins" beeindrucken durch eine sehr schöne Küstenlandschaft, dort haben wir unter anderem am "Nugget Point", an den "Purekaunui Falls", den "Matai Falls" und der "curio bay" Stops eingelegt. Die Wasserfälle waren sehr beeindruckend und in der "curio bay" konnten wir fossile Baumstämme bestaunen. Laut Reiseführer sollte dort auch ein fossiler Wal zu sehen sein, doch den haben wir leider nicht gefunden. Aber man kann halt nicht alles haben ;-)
Unsere letzte Station vor Invarcegill war dann noch der "Solpe Point", der südlichste Punkt der Südinsel.

Von Invarcegill aus sind war am 4. Tag unserer Reise in den "Fjordland National Park" gefahren. Erster Stop war am "Lake Hauroko", dieser ist mit einer Tiefe von 464 m der tiefste See Neuseelands. Anschließend ging es weiter bis Te Anau. Dort haben wir uns dann als erstes im D.O.C. Office erkundigt, welchen Track wir in den nächsten Tagen gehen können, denn die beiden Jungs sollten schließlich nicht nur den ganzen Tag faul im Auto sitzen, sondern sich auch mal ein bisschen bewegen ;-).

Nach einigem Überlegen haben wir uns dann dazu entschlossen, die Nacht erstmal in Te Anau zu verbringen und am nächsten Tag dann bis zum "Milford Sound" zu fahren und die 2 Tage darauf eine Zwei-Tages-Wanderung zu unternehmen.

Auf dem Weg zum "Milford Sound" haben wir noch einen Abstecher in das "Hollyford Valley" gemacht und dort erst einen kurzen Wanderweg zu einem Wasserfall in Angriff genommen und anschließend eine kurze Kaffeepause eingelegt.
Am Nachmittag kamen wir dann im "Milford Sound" an und waren von der Landschaft wirklich fasziniert.

Am nächsten Morgen ging es dann recht früh aus, denn um 8 Uhr wurden wir abgeholt und es ging zum Wasser. Dort sind wir in ein "Wassertaxi" (was eigentlich nur ein Schlauchboot war, aber 2 mal 5 min Fahrt haben immerhin 80 $ pro Nase gekostet) gesprungen und haben uns zum eigentlichen Ende des weltbekannten "Milford Tracks" bringen lassen.

Dieser Track kann in der Hauptsaison nämlich nur in einer Richtung gewandert werden. Die Hauptsaison beginnt jedoch erst Ende Oktober und so konnten wir auch in die entgegen gesetzte Richtung wandern. Aber leider konnten wir nicht den ganzen Track gehen, da in einem Teilstück noch recht viel Schnee lag und Lawinengefahr bestand. So haben wir nur die letzte Tagesstrecke von 18 km bewältigt, in der Hütte übernachtet und am nächsten Tag die gleiche Strecke wieder zurück.

Aber es hat sich wirklich gelohnt. Die Landschaft ist einfach nur atemberaubend!
Am Zweiten Tag der Wanderung wurden wir dann um 14:30 Uhr von unserem "Wassertaxi wieder zurück eingesammelt. Anschließend sind wir dann nach Queenstown gefahren, haben uns dort den legendären "Fergburger" schmecken lassen und uns ein Hostel zum Übernachten gesucht.

Am nächsten Tag ging es dann von Queenstown erst nach Wanaka und anschließend über den "Haast Pass" zur Westküste und die Westküste bis zum "Franz-Josef-Gletscher" hinauf. Dort kamen wir dann erst im Dunkeln an und haben man gerade noch so ein Hostel gefunden, welches uns aufgenommen hat.

Den darauffolgenden Tag haben wir eine Ganz-Tages-Gletscher-Wanderung unternommen. Das war wirklich einmalig. Es ging durch immer tiefere und engere
Gletscherspalten und Eishöhlen aus blauem Eis. Einfach einmalig.

Die nächste Nacht haben wir dann auch noch am Franz-Josef-Gletscher verbracht, bevor es dann die Westküste bis nach Greymouth hoch ging und von dort aus über den "Lewis Pass" zur Ostküste rüber, bis nach Kaikoura. An diesem Tag konnten wir mal wieder das typische Wetterphänomen der Südinsel bewundern. Meist ist es nämlich so, dass das Wetter auf der Westküste genau das Gegenteil des Wetters der Ostküste ist. Hier dienen nämlich die Southern Alps als Wetterbarriere. So auch an diesem Tag. An der Westküste hat es die ganze Zeit wie aus Eimern geregnet und kaum waren wir über dem "Lewis Pass" drüber, hatten wir wieder blauen Himmel und bestes Wetter.

Am nächsten Tag ging es dann von Kaikoura über Blennheim bis nach Picton und von dort aus haben wir die Fähre zu Nordinsel genommen und sind am Abend in Wellington, der Hauptstadt Neuseelands, gelandet.

Zwischen Kaikoura und Blennheim haben wir an einen der vielen Imbisbuden, die frischen Hummer verkaufen, angehalten und uns einen großen frischen Hummer gekauft. Diesen haben wir uns dann auf dem Sonnendeck der Fähre schmecken lassen, man gönnt sich ja sonst nix ;-)
In Wellington sind wir abends in der city essen und am nächsten Tag Vormittags in das "Te Papa Museum" (Nationalmuseum) gegangen. Das Museum war echt sehenswert und für den Vormittag genau das richtige, da es nämlich geregnet hat.

Anschließend ging es dann die Westküste Richtung Norden bis nach Haweara.
Den Tag darauf sind wir erst noch zum Mt. Egmont gefahren. Die schneebedeckte Kuppel des Vulkans haben wir aber leider nur zum Frühstück kurz gesehen, als wir näher ran gefahren sind, haben sich leider ein paar Wolken davor geschoben.

Anschließend ging es über den "Forgotten World Highway" nach Taupo. Die Strecke war landschaftlich wirklich der Hammer, aber auch extrem kurven reich und es ging ständig bergauf bergab und zwischendurch mal noch über knapp 20 km Schotterpiste. Typisch Neuseeland halt.
In Taupo haben wir dann endlich den Tobi wieder getroffen. Das war ein freudiges Wiedersehen, nach über 4,5 Monaten. In Taupo hatten wir uns dann auch für insgesamt 4 Nächte niedergelassen. Das war nach der Marathontour der letzen Tage aber auch echt nötig.
Am ersten Abend haben wir gleich erstmal ein leckeres bbq auf dem Balkon gemacht und uns anschließend in das Nachtleben gestürzt. Am nächsten Tag war dann der Tag der Wahrheit. Wir haben alle zusammen einen Skydive (Fallschirmsprung) aus
5.000 m Höhe gemacht. Und ich kann euch sagen, das war wirklich der absolute Wahnsinn. Man kann es eigentlich garnicht in Worte fassen. Über eine Minute Freier Fall und mit mehr als 200 km/h Richtung Erde, das ist schon echt verrückt. Aber schaut euch die Bilder am besten selbst an.
Am nächsten Tag, es war Montag, musste Tobi wieder fleißig arbeiten und wir drei haben rund um Taupo noch ein wenig Sightseeing und Hut gleich mal noch einen Bungysprung gemacht. Abends hatte wir noch ein leckeres bbq bei Tobi auf dem Balkon und haben die herrlich Aussicht auf den Lake Taupo und die schneebedeckten Vulkane im Hintergrund genossen.
Den nächsten Morgen ging es dann weiter nach Rotorua und dort haben wir uns zum Kaffee mit meinen Eltern getroffen. Das war auch echt ein ganz besonderer Moment, nach fast 10 Monaten die Beiden wieder zu sehen. Sie sind ja in der gleichen Zeit, in der wir von Süd nach Nord gereist sind, von Nord nach Süd gereist und da haben wir uns einfach mal in der Mitte getroffen. Super!!!

Nach dem Kaffe bin ich mit den Beiden zu ihrem Hotel gefahren, so konnten sie auch mal Fahrgäste in unseren Van sein, und Hut und Marki haben sich die Zeit in Rotorua vertrieben. Abends waren wir dann alle zusammen noch schön Essen.

Am nächsten Tag ging es dann von Rotorua aus nach Auckland. Hier sind wir erst zum Mt. Eden rauf gefahren, denn von dort aus hat man eine schöne Aussicht über die ganze Stadt. Anschließend haben wir uns ein Hostel gesucht und sind danach noch mal in das city centre gefahren.

Am darauffolgenden Morgen, dem 20.10.09 mussten wir recht früh aus den Federn und ich habe Marki und Hut kurz vor 8 Uhr am Airport abgesetzt. Ja, so schnell können 2,5 Wochen vergehen. Aber wir haben in dieser Zeit wirklich sehr viel gesehen und erlebt. Mehr als 3.000 km mit dem Van zurück gelegt, da waren bestimmt gute 200 km Schotterpiste dabei.

Das war also unsere Reise im Schnelldurchlauf und nun kommen noch die entsprechenden Bilder dazu, viel Spaß beim anschauen.

"Elephant Rocks", Pinguine in Oamaru, "Moeraki Boulders", Dunedin, Otago Pensinsula und die "Catlins":


http://picasaweb.google.de/partytom007/DieOstkusteEntlangVonChristchurchBisNachInvarcegill

 
"Fjordland National Park (Lake Hauroko und Milford Track):


http://picasaweb.google.de/partytom007/FjordlandNationalPark

 
Von Queenstown nach Wanaka und über den Haast Pass zur Westcoast, bis zum Franz-Josef-Gletscher:
 
http://picasaweb.google.de/partytom007/QueenstownWanakaUndUberDenHaastPassZurWestkuste


Gletscherwanderung:
 
http://picasaweb.google.de/partytom007/GletscherwanderungAufDemFranzJosefGletscher


Von der Westcaost über den "Lewis Pass" zur Eastcoast, von Kaikoura über Blennheim bis nach Picton, mit der Fähre von Picton nach Wellington, von Wellington die Westcoast bis zum Mt. Egmont, über den "Forgotten World Highway nach Taupo, von Taupo über Rotorua bis nach Auckland:

http://picasaweb.google.de/partytom007/DerRestUnsererNeuseelandtourZuDritt

 
Skydive in Taupo:
  
http://picasaweb.google.de/partytom007/Skydive

Ich wünsch euch viel Spaß mit den Bildern

LG Tom

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Die letzten Tage in Methven...

Ja, es ist wirklich kaum zu glauben, aber nach meinem Südseeurlaub auf Samoa hatte ich wirklich nur noch 2,5 Wochen zu arbeiten und nun ist meine Wintersaison hier in Methven auch schon wieder vorbei.

Gestern, am 30.09.09 war mein letzter Arbeitstag in der Forest Lodge. Es ist schon echt verrückt, aber nun sind die 16 Wochen Arbeit auch schon wieder rum.

Auf der einen Seite ist es schon eigenartig, Methven zu verlassen, denn hier habe ich wirklich so viele neue Freunde kennen gelernt, aber auf der anderen Seite freue ich mich auch schon wieder auf das Reisen und darauf, dass ich am Sonntag Marki und Hut vom Airport abholen werde!

Ja, was habe ich die letzten Wochen noch so getrieben? Natürlich fleißig gearbeitet!!! Einige gute Parties waren auch wieder dabei und ich war Golf spielen!!!
 
Ja, ihr habt richtig gelesen, ich war ein paar mal auf dem Golfplatz. Denn im Gegensatz zu Deutschland muss man in Neuseeland keine Platzreife vorweisen oder eine teure Mitgliedschaft beantragen um Golf zu spielen. Sondern man geht einfach auf einen Golfplatz, bezahlt zwischen 10 und 15 € und kann ganz in Ruhe seine 9 Loch spielen.

Und ich kann euch sagen, es macht echt Spaß und sieht viel leichter aus, als es ist. Ist nämlich garnicht so einfach, den Ball überhaupt zu treffen, geschweige denn den Ball zu treffen und auch noch weit genug vorwärts zu bewegen...

Ja und am letzten Freitag hatten wir dann auf Arbeit noch unsere größte Nacht der Saison. An diesem Tag haben wir nämlich unser großes Oktoberfest veranstaltet. Da haben wir den Kiwis mal gezeigt, wie man richtig feiert ;-). Das War ein Spaß, verdammt viel Arbeit für uns hinter der Bar, aber auch richtig gute Party.

Morgen werden Philipp und ich dann in der Forest Lodge noch unsere große Abschiedsparty haben (Philipp hat nämlich auch gestern seinen letzten Arbeitstag gehabt) und dann werde ich meine Sachen in den Van packen und am Sonntag Richtung Christchurch fahren und Marki und Hut vom Airport abholen.

Die Reiseroute für die nächsten Wochen mit Marki und Hut habe ich schon im Groben zusammen gestellt. Ich kann es kaum erwarten, denn es gibt wirklich viel zu sehen und zu erleben.

Also ihr lieben, die Reise geht weiter!!!

In diesem Sinne, die besten Grüße

euer Tom

PS: hier gibt es noch ein paar Bilder vom Golfprofi und Barkeeper:

http://picasaweb.google.de/partytom007/DieLetztenTageInMethven

Und noch mehr Südseebilder...

Wie versprochen, kommt hier der zweite Teil meiner Südseebilder:

http://picasaweb.google.com/partytom007/SamoaPartTwo

Viel Spaß

euer Thomas

Sonntag, 27. September 2009

Samoa - 04. - 12. 09.2009

Wie im letzten blog berichtet, habe ich mir mal eine Woche Urlaub vom Urlaub gegönnt.

Am 04.09. ging es mit dem Flieger ab nach Samoa und ich kann euch sagen, es war eine super Woche.


Ich möchte dieses Mal eigentlich gar nicht so viel schreiben, mal sehen ob es mir gelingt ;-)


Mein Plan war es, mir gleich am Airport ein Auto auszuleihen und dann von Upolu mit der Fähre nach Savaii über zu setzen und dort die Insel zu erkunden.


Als ich Freitag früh um kurz nach 5 Uhr auf dem Airport gelandet bin, musste ich erstmal gleich fest stellen, dass die Zeit auf Samoa einfach ein bisschen anders tickt... Auf dem Airport gab es nur eine Autovermietung und die hatte leider noch geschlossen und als ich ein paar Leute auf dem Airport gefragt habe, ab wann die Autovermietung öffnet, habe ich von allen Seiten andere Antworten bekommen. In einer, zwei oder drei Stunden, oder auch garnicht....


So habe ich dann meinen groben Plan erstmal über den Haufen geworfen und bin mit dem Taxi nach Apia, der Hauptstadt, reingefahren und habe mir dort ein Auto gemietet.
Das hatte aber auf der anderen Seite auch wieder was Gutes, denn so habe ich einen großen Festumzug mitbekommen, der an diesem Tag in Apia stattfand.


Das Erste, was mir aufgefallen ist, nachdem ich den Airport verlassen habe, war ein großes Schild über der Straße auf dem Stand "Get ready for the road switch, keep left all times, 7th September 2009". Ich habe echt erst gedacht, da macht jemand einen Scherz mit mir. Aber nein, es war wirklich so, am 7. September wurde der Verkehr von Rechtsverkehr auf Linksverkehr gewechselt und ich mitten drin, aber das erlebt man halt auch nicht alle Tage...


Bei der Autovermietung konnte ich mir dann sogar aussuchen, ob ich ein Auto mit dem Steuer auf der linken oder auf der rechten Seite haben möchte. Um ein wenig Heimatgefühl zu bekommen habe ich mich für das Steuer auf der linken Seite entschieden und konnte dann wenigstens 3 Tage lang wie in Deutschland Auto fahren.


Am Montag und Dienstag (7. und 8. September) war dann in ganz Samoa auch Feiertag, damit die Einheimischen sich an den Linksverkehr gewöhnen können.


Ich habe die erste Nacht in Apia übernachtet und bin am Samstag mit der Fähre nach Savaii übergesetzt. Ich habe jede Nacht in einem typischen samoan fale übernachtet (eine einfache Hütte mit Strohdach und Außenwände aus Strohmatten). Mehr brauchte man dort aber auch nicht, da es selbst in der Nacht um die 25°C waren.


Die ersten beiden Nächte auf Savaii habe ich ein fale direkt über dem Wasser in meiner eigenen Lagune gehabt. Einfach der Wahnsinn!


Letzendlich war ich eigentlich nur die ersten anderthalb Tage allein unterwegs. Anschließend war ich erst mit Martin, einem Engländer der bereits mehrere Jahre in Neuseeland lebt, und dann war ich mit Adam und Marijeta (er Kiwi, sie aus Österreich, lebt aber nun auch in Neuseeland) unterwegs. Und sonst habe ich auch noch unzählige Leute kennen gelernt.
Wir haben uns Wasserfälle, einige alte Krater (die bereits wieder durch den Regenwald bewuchert wurden) Lavafelder u.s.w. angeschaut. Aber da lasse ich mal am besten die Bilder für sich sprechen.


Insgesamt muss ich sagen, dass Samoa herrliche Südseestrände und satten, grünen Regenwald hat. Landschaftlich einfach traumhaft. Und die Einheimischen sind wirklich super nett und relaxt.


Und ich war das erste Mal in meinem Leben in einem Korallenriff schnorcheln. Es war einfach der Wahnsinn, wie viele farbenprächtige Fische es dort zu sehen gibt. Ich hatte sogar das Glück eine große Meeresschildkröte zu sehen, die mit mir einige Meter zusammen geschwommen ist.


Der Wechsel von Rechts- auf Linksverkehr lief eigentlich völlig unproblematisch. Das lag aber wahrscheinlich auch daran, dass ich mich zu der Zeit auf Savaii befand und dort gibt es eh nur eine Hauptstraße, die einmal um die Insel führt. Wirklich schnell fahren kann man eigentlich auch nirgend wo, da über all auf der Straße Katzen, Hunde, Hühner, Schweine, Rinder, Pferde und Menschen laufen...


Ich lasse am besten einfach mal die Bilder für sich sprechen, viel Spaß beim anschauen.



Hier ist Teil 1, Teil 2 wird demnächst nachgeliefert ;-) :

http://picasaweb.google.com/partytom007/Samoa




 
LG aus Neuseeland
euer Thomas


PS 1: diese Nacht wird die Uhr bei uns übrigens auf Sommerzeit eine Stunde vor gestellt, das heißt ich bin euch nun wieder 11 h voraus.

PS2: Leider konnte ich keine Postkarten nach good old germany schicken, denn auf Savaii gab es nur ein Postoffice, dieses hatte jedoch keine Postkarten und als ich dann an meinem letzten Tag in Apia wieder ankam, war die Post dort leider schon zu. Tut mir wirklich leid, aber kann man halt nicht ändern.

PS3: Ich habe die ganzen letzten Tage schon versucht die Bilder hoch zu laden, aber auf der Seite gibt es irgendwelche Probleme, nun scheint es aber endlich zu funktionieren.

PS4: Heut kam die Schreckensnachricht, dass Samoa von einem Tsunami erfasst wurde. Die ersten Bilder, die ich im TV und im Internet gesehen habe, sind wirklich unfassbar.

Donnerstag, 3. September 2009

Ich bin dann erstmal kurz im Urlaub - ab in die Südsee :-)

So ihr lieben daheim Gebliebenen. Hier in Methven ist nun mein letzter Monat angebrochen, denn Anfang Oktober geht das große Reisen weiter *freu*.

Da ich nun aber schon zweieinhalb Monate fleißig durchgearbeitet habe und in den letzten 4 Tagen ein ganzes viertel Jahr hier auf meinem Blog nachgeholt habe, habe ich mir gedacht, dass ich mir doch nun wirklich mal ein wenig Urlaub verdient habe.

Deswegen werd ich jetzt fix meine Sachen packen, denn morgen Abend geht der Flieger. Erst gehts von Christchurch nach Auckland und von dort aus gehts ab in die Südsee, nach Samoa.

Dort werde ich mal eine Woche Auszeit nehmen und die Südsee entdecken *freu*

Das Lustige ist, dass ich hier morgen Abend um 20.30 Uhr in Christchurch los fliege und da ich über die Datumsgrenze fliege werde ich am gleichen Tag um 6.30 Uhr in der Früh in Samoa landen. Das find ich doch mal lustig.

Also machts erstmal gut Alle miteinander. Ich werde euch dann demnächst hier an dieser Stelle von meinem Südseetrip berichten.

Viele Grüße
Thomas

Mein Winter in Methven - Mitte Juni bis jetzt

Man muss schon sagen, dass der Winter in Methven echt erträglich ist (wenn man mal die kalten neuseeländischen Häuser außer Betracht lässt). Den ganzen Winter über hat es hier im Ort ganze drei Mal geschneit. Der Schnee fiel dann aber meistens abends oder nachts und war am nächsten Tag auch schon wieder weg.

Vor 3 Jahren gab es hier wohl mal einen massiven Schneefall, bei dem innerhalb weniger Stunden 50 cm Neuschnee fiel. Das hatte zur Folge, dass die Stromversorgung im Ort völlig zusammen brach und der Ort mehrere Tage von der Außenwelt abgeschnitten war....

Der kälteste Monat war der Juli. Dort gab es immer leichten Nachtfrost und tagsüber meist Temperaturen um die 5°C. Also nicht wirklich kalt. Gerade bei sonnigem Wetter kann man den Winter hier echt aushalten.

Ich denke aber, dass die Neuseeländer ein völlig anderes Wärmeempfinden als wir Europäer haben. Ich bin im Juli mit dicker Jacke und Mütze raus gegangen und die Einheimischen sind teilweise mit T-shirt und kurzer Hose unterwegs gewesen.

Und als es im August dann die ersten wärmeren Tage mit Temperaturen um die 15 °C gab, sind die Einheimischen gleich in Flipflops unterwegs gewesen.

Methven gilt in Neuseeland als Stadt, ist aber nicht größer als ein deutsches Dorf. Im Sommer gibt es ca. 1.000 Einwohner und in der Wintersaison sind es ca. 3.500 Einwohner. Also ein recht kleiner Ort und Jeder kennt hier Jeden.

Methven ist der Skiort zum Skigebiet am Mt. Hutt. Der große Unterschied zwischen den neuseeländischen und den europäischen Skigebieten ist, dass man vom Skiort bis zum Skigebiet mindestens nochmal eine halbe Stunde mit dem Auto unterwegs ist.

Methven liegt nicht weit über dem Meeresspiegel (das Meer ist ja auch nur 50 km entfernt) und das Skigebiet beginnt auf einer Höhe von 1.700 m. Der Weg dorthin führt über eine 14 km lange Schotterpiste bergauf. Völlig normal für Neuseeland, aber in Europa wäre solch eine Erschließung eines Skigebietes denke ich unvorstellbar.

Mit meinem guten alten Van hab ich es erst garnicht versucht dort hoch zu kommen.

Dadurch, dass ich in der Forest Lodge arbeite, habe ich einen Saisonpass zu einem sehr günstigen Preis bekommen. Dann habe ich mir noch ein Paar secondhand Ski gekauft und so bin ich wenigstens zweimal die Woche auf der Skipiste.

Als ich das erste Mal hoch gefahren bin, war in Methven selbst trübes Wetter und auf dem Weg nach oben sind wir dann durch die Wolken gefahren und das Skigebiet lag über den Wolken, so dass ich bei bestem Sonnenschein skifahren konnte.

Meine Arbeit hinter der Bar bringt mir in diesem Ort auch so einige Vorteile. Wenn ich zum Beispiel mit dem Skibus fahre, brauche ich nix zu bezahlen, da die Busfahrer gute Gäste von uns sind ;-). Montags fahre ich immer mit Dan, einer unserer Stammgäste hoch.

Das Skigebiet ist zwar im Vergleich zu den Skigebieten in Österreich recht klein, aber bei gutem Wetter kann man auf der einen Seite den Südpazifik sehen und auf der anderen Seite die Southern Alps, einfach toll.

Ja, so arbeite ich also an 6 Abenden in der Woche und gehe zweimal die Woche auf die Skipiste. An meinem freien Abend besuche ich meist eines der anderen Restaurants der Stadt. Das lustige an Methven ist, man kann hier abends ganz allein irgendwo hin gehen und man trifft immer einige Leute, die man kennt.

Zwei oder dreimal die Woche ist dann nach Feierabend auch noch nightlife angesagt ;-).
Und demnächst werde ich auch noch Golf spielen gehen. Methven hat nämlich einen guten Golfplatz und in Neuseeland kann man halt einfach mal so Golfspielen und muss dafür nicht mehr als umgerechnet 10 € ausgeben.

Ab und an unternehme ich dann mit einigen Freunden auch noch den ein oder anderen Ausflug in Methvens Umgebung. Ihr seht also, langweilig wird einem hier nicht.


Hier noch einige Bilder vom meinen Freizeitbeschäftigungen:

http://picasaweb.google.com/partytom007/MeinWinterInMethven
 
 
Beste Grüße
Thomas

unsere ganz speziellen Friseurtermine in Neuseeland

Ich bin ja nun schon über 8 Monate in Neuseeland. In dieser Zeit war ich erst einmal beim Friseur. Das war kurz nachdem ich hier in Methven ankam. Denn dadurch, dass ich hier nun als Barkeeper arbeite, musste ich von einer professionellen Hand mal ein wenig Form in meine Frisur bringen lassen. Schließlich kann ich hinter der Bar nicht ständig mit Mütze rum rennen.
Aber die Monate zuvor und jetzt lass ich die Haare einfach wachsen, mal schauen, was dabei rauskommt, wenn ich wieder in good old germany bin...

In den ersten 5 Monaten hatten wir aber ab und an auch mal unsere ganz spezielle Friseurtermine. So hat sich Tobi zum Beispiel an der Ostküste der Nordinsel von Rachel mal ein Update seiner Frisur am Strand verpassen lassen.

Das nächste mal hat uns Inken im grünen Hof unseres Hostels in Christchurch frisiert und ein weiteres mal haben wir die Küche in unserer WG in Christchurch mal kurzer Hand zu einem Friseursalon umgewandelt und Irene, unsere holländische Mitbewohnerin, hat uns die Haare ein wenig gestutzt.

Hier ein paar Beweisfotos:

http://picasaweb.google.com/partytom007/UnsereGanzSpezielenFriseurtermine


Beste Grüße
Thomas

Mittwoch, 2. September 2009

meine Bleibe in Methven - Mitte Juli bis jetzt

Ja wie bereits erwähnt, hatte mir ein Stammgast erzählt, dass eine gute Freundin von ihm in ihrem Haus ein Zimmer frei hat und Jemanden zur Untermiete sucht. Er hat mir den Namen und die Telefonnummer gegeben und ich hab dort angerufen.

Wir haben dann einen Termin für Samstag Vormittag vereinbart. Sie hat mir das ganze Haus gezeigt und gesagt, wieviel sie pro Woche an Miete haben möchte.

Ich hab sie dann gefragt, ob ich am nächsten Tag einziehen kann. Sie sagte: "Ja, kein Problem. Und falls wir (sie, Sandy, wohnt mit ihrem Sohn, George, zusammen in dem Haus) nicht da sein sollen, solle ich einfach den Schlüssel, der auf der Terrasse versteckt ist, nehmen und mich wie zu hause fühlen.

Am nächsten Tag habe ich dann also das gute Hostel verlassen und bin in das Haus eingezogen. Und es war wirklich so, dass keiner dort war. Nur der Hund, Birtch. Ich fand es anfangs schon ein wenig merkwürdig, dass ich einfach so in ein fremdes Haus einspazieren kann. Aber das ist halt die typische Mentalität der Kiwis.

Das Haus sieht von innen ganz chic aus, aber es ist wie alle Häuser in Neuseeland verdammt kalt!!! Ein Haus im typischen Amistyle: Außenwände aus Holz, ohne Isolierung. Fenster mit Einfachverglasung. Durch die Fenster und Türen kann man durchschauen, auch wenn sie geschlossen sind. Und das ganze gibt es dann noch ohne Heizungsanlage. Aber wenigstens im Wohnzimmer gibt es einen Kamin. Sonst wäre ich dort nie eingezogen. Ich hatte ja von unserer WG in Christchurch nun schon so meine Erfahrung mit den alten kalten Häusern.

Ich kann euch garnicht sagen, wie oft ich in diesem Winter die neuseeländischen Häuser verflucht habe. Ich meine der Winter hier in Neuseeland ist bei weitem nicht so kalt wie in Deutschland, aber es gibt halt auch leichten Nachtfrost und tagsüber sind es dann irgendwas zwischen 0 und 5°C. Und wenn man sich dazu die Häuser hier betrachtet, kann das schon verdammt kalt sein.

Das Wohnzimmer ist eigentlich der einzige Raum, in dem man sich im Winter aufhalten kann, denn dort ist der Kamin. In meinem Zimmer steht nur ein kleiner Elektroradiator. Diesen hatte ich in den kalten Wintermonaten 24 h am Tag auf volle Stufe zu laufen. Es brachte aber alles nix, mehr als ca. 15 °C waren es nie in meinem Zimmer. Aber wenigstens hab ich eine Heizdecke in meinem Bett, so war es zum Schlafen ganz erträglich. Mehr aber auch nicht.

Was die Neuseeländer im Winter an Energie zum Heizen verballern ist echt unglaublich. Ich glaube, die brauchen echt mal ein paar Bauingenieure, von denen sie mal etwas über Bauphysik erfahren können.

Ich denke, von der Wärme die unser Kamin hier im Wohnzimmer erzeugt, gehen ca 70 % in die Umwelt, weil nix isoliert ist. Echt unfassbar....

Wenn ich wieder zurück in Deutschland bin, werde ich wohl in keiner Wohnung und in keinem Haus je wieder frieren, selbst wenn die Heizung ausfällt. Ein neuseeländischer Winter härtet ab.

Hier noch ein paar Bilder meiner Bleibe:


http://picasaweb.google.com/partytom007/MeineBleibeInMethven



Viele Grüße aus Methven.
Thomas

Die ersten Tage in Methven - Mitte Juni 2009

Nachdem ich Mittwoch Vormittag in Christchurch noch mal kurz ein wenig shoppen war, bin ich Nachmittags in Methven angekommen und hab mich erstmal auf die Suche nach einem Hostel gemacht.

Ich habe dann das "Alpenhorn Chalet" gefunden. Das lag nur 4 min Fußweg von meiner Arbeit entfernt. Als ich ankam, war nur ein Zettel an der Eingangstür, dass die Besitzer gerade unterwegs sind und erst gegen 20 Uhr wiederkommen und man doch einfach eintreten, sich ein Zimmer und ein Bett aussuchen und sich wie zu Hause fühlen solle.

Das ist wieder mal typisch Kiwistyle. Ich liebe es...

Das Hostel war auch echt super, in dem Aufenthaltsraum/der Küche war ein großer Kamin und somit war es gemütlich warm. Kostenloser Internetzugang, Wintergarten mit Spapool und in der Küche stand eine Espressomaschine zur Verfügung.

Ich fühlte mich ja fast wie im Paradies. Nach fast fünfeinhalb Monaten Backpackerleben mit Instantkaffee hatte ich nun eine Espressomaschine für gratis, herrlich. Also hab ich mir erstmal nen leckeren Kaffee gemacht und anschließend ein Zimmer und ein Bett ausgesucht.
Und anschließend ging es in den Spapool, traumhaft.

Irgendwann kamen dann mal die Besitzer eingetrudelt. Emma und Tony, ein echt nettes Paar.

So hatte ich also erstmal eine Bleibe für die ersten Tage. War aber auf der Suche, nach einem Zimmer in der Stadt, denn in ca. zwei Wochen ging die Saison richtig los und dann würde es in dem Hostel auch voll werden und darauf hatte ich nicht wirklich Lust.

Am nächsten Tag hatte ich dann also meinen ersten Arbeitstag in der "Forest Lodge".
Ian und Anne, die Besitzer der Lodge sind wirklich super nett. Hinter der Bar arbeite ich zusammen mit Philipp, einen weiteren Deutschen, und Steph, einer Einheimischen.
Philipp hatte eine Woche vor mir angefangen und Steph hatte erst zwei Wochen später angefangen. Sie arbeitet aber schon seit einigen Jahren als Barmanagerin im Winter in der "Forest Lodge".

Die Arbeit in der "Forest Lodge" macht richtig Spaß. Bei der Arbeit lernt man viele Einheimische kennen. Das einzige was schwierig ist, sich die ganzen Namen zu merken. Wer mich kennt, der weiß, dass ich schon immer Schwierigkeiten habe, mir Namen zu merken und nun arbeite ich hier hinter der Bar und muss mir zig Namen merken, aber es läuft ganz gut und nach ca. 2 Wochen hatte ich die meisten Namen der Einheimischen im Kopf.

Anne und Ian sind echte Kiwis. Aber Ian kann auch perfekt deutsch sprechen, denn er lebte insgesamt fast 20 Jahre in Deutschland und Österreich.

Er war nämlich unter anderem Trainer des Ski Club Arlberg St. Anton in Österreich, Trainer der deutschen Nationalmannschaft der Frauen und des deutschen Olympia Ski Team.
Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass die "Forest Lodge" ein bayrisches Restaurant hat, in dem ich nun den Winter über arbeite.

Hier könnt ihr euch mal einen kleinen Eindruck von meiner Arbeitsstätte machen:

http://www.forestlodge.co.nz

Ich arbeite 6 Tage die Woche, Beginn ist jeweils 15 bzw. 16 Uhr und Feierabend ist immer unterschiedlich. Mal um 22 Uhr mal aber auch erst um 2 Uhr morgens, es kommt halt immer darauf an, wieviel los ist. Und ich bekomme jeden Abend ein leckeres Essen, mal Wiener Schnitzel, mal Bratwurst mit Sauerkraut usw. Es ist schon echt schön, mal wieder gute deutsche Küche zu haben.

Die Arbeit macht richtig viel Spaß. Ich lerne eine Menge Leute kennen, viele Einheimische aber auch viele Hausgäste. Die meisten Hausgäste kommen aus Neuseeland und Australien. Aber es sind auch welche aus Asien, Amerika, Kanada oder Europa dabei.

Neulich war mal einer der General Manager von Microsoft, ein guter Geschäftspartner von Bill Gates, für eine Woche bei uns. Sein Sohn ist in einem Skiteam und dieses war insgesamt für 3 Wochen bei uns und hat am Mt. Hutt trainiert. Letzte Woche war die Nationalmannschaft der Schweiz bei uns. Diese Woche ist die Deutsche Nationalmannschaft in Methven (unter anderem Maria Riesch, Weltmeisterin im Slalom 2009) und abends des öfteren unsere Gäste im Restaurant. Weiterhin ist gerade noch die schwedische, die kanadische und die Japanische Nationalmannschaft in Methven.

Das lustige ist, das fast alle Trainer der Nationalmannschaften aus Österreich kommen und Ian kennen und somit auch recht oft bei uns im Restaurant sind.

Man lernt hier also so einige Leute kennen...

Durch einen unserer Stammgäste habe ich dann in meiner zweiten Arbeitswoche auch einen Tipp bekommen, dass jemand in seinem Haus noch ein Zimmer zur Untermiete frei hat. So bin ich dann nach knapp 1,5 Wochen aus dem Hostel ausgezogen und habe mein eigenes Zimmer bezogen.

Dazu gibt es dann im nächsten Bericht aber mehr zu erfahren.

Hier hab ich noch ein paar Bilder von Methven und Umgebung für euch:


http://picasaweb.google.com/partytom007/MethvenUndUmgebung 
 
Viele Grüße aus Neuseeland
Thomas

Wochenendausflug nach Methven - Anfang Juni 2009

Samstag früh bin ich zusammen mit Bine in Blenheim, nach anfänglichen Startschwierigkeiten, gestartet.

Da der Van nämlich die ganze Woche über nur stand und es jede Nacht frostige Temperaturen gab, wollte er nicht mehr anspringen. So haben wir zusammen mit unseren chilenischen Flatmates den Van erstmal anschieben müssen. Aber danach lief er wieder wie ne Eins!

Wir sind in Blenheim im Sonnenschein gestartet und in Methven bei trüben Wetter und Regen Nachmittags angekommen. Als erstes bin in dann gleich in die "Forest Lodge" gefahren und habe dort mit Ian, dem Besitzer, gesprochen. Er hat mich gefragt, ob ich nächste Woche anfangen kann ich sagte "ja" und dann sagte er Donnerstag ist mein erster Arbeitstag.

"Coole Sache" dachte ich mir. Da hat sich der lange Weg doch echt gelohnt. Endlich hatte ich nen Job bekommen, bei dem ich mal mein Englisch voll fordern kann und das für die ganze Wintersaison bis Ende September.
Wir hatten uns dann noch eine Weile mit Ian unterhalten und anschließend uns erstmal ein Hosel gesucht.

Sonntag ging es dann recht früh raus, denn das Wetter sollte ganz gut werden und wir wollten uns noch ein wenig die Gegend anschauen. Erst sind wir in die i-site und haben uns dort nach den möglichen Wanderwegen in der Umgebung Methvens informiert.

Wir haben uns dann entschlossen, den "Peak Hill" zu erklimmen. Das stellte sich dann auch als eine super Entscheidung heraus. In Methven selbst war es nämlich immer noch bedeckt und am "Peak Hill", der ca. 45 Autominuten entfernt ist, war bestes Wetter.

Es war eine super Landschaft, aber schaut euch am besten die Bilder an. Ich denke, die sprechen für sich.

Am Montag haben wir dann noch eine kurze Jeboatfahrt auf dem "Rakaia Gorge" gemacht und sind ein paar Kilometer flussaufwärts ausgestiegen und die Strecke am Fluss entlang zurück gegangen. Auch das war landschaftlich echt toll, mit dem Mt. Hutt im Hintergrund.

Anschließend ging es dann wieder nach Blenheim zurück, wo wir Montag Abend wieder ankamen.

Samstag hatte ich noch per sms bei meinem Vineyard Bescheid gegeben, dass ich leider nicht mehr arbeiten kann und Montagabend hatte ich unserer Vermieterin geschrieben, dass ich Dienstag früh ausziehen möchte. Lief alles problemlos und so habe ich dann Dienstag Vormittag, nach knapp zwei Wochen Blenheim wieder verlassen.

So schnell kann sich halt alles wieder ändern. Anscheinend habe ich Blenheim auch genau zur richtigen Zeit verlassen. Die ganzen Tage, an denen ich auf dem vineyard gearbeitet habe, war nämlich nur Sonnenschein und als ich Dienstag Vormittag los bin, hat es in Strömen geregnet, so dass keine Arbeit auf den vineyards möglich war.
Und der Regen hielt für die nächsten Tage noch an.

Auf dem Weg nach Methven habe ich in Christchurch noch einen Zwischenstop eingelegt, ein paar Freunde besucht und noch mal eine Nacht in unseren alten WG übernachtet.

Nun wartete die Wintersaison in Methven auf mich. Davon dann mehr im nächsten Bericht.

Hier noch ein paar Bilder für euch, viel Spaß.

Als erstes die Bilder vom "Peak Hill":



http://picasaweb.google.com/partytom007/PeakHill


und hier die Bilder vom "Rakaia Gorge":


http://picasaweb.google.com/partytom007/RakaiaGorge 

 
Beste Grüße aus Neuseeland
Thomas

Sonntag, 30. August 2009

Auf dem Vineyard in Blenheim - Ende Mai / Anfang Juni 2009

Nachdem wir den Abend zuvor noch in Tobi’s Geburtstag reinfeierten, habe ich am nächsten Vormittag meine Sachen zusammen gepackt, den Van beladen und gegen Mittag Christchurch verlassen.

Es war schon ein eigenartiges Gefühl, nach 5 Monate des gemeinsamen Reisens, plötzlich alleine weiter zu reisen...

Aber wenigstens das Wetter war auf meiner Seite. Als ich in Christchurch gestartet bin, war es dort grau und trübe und kaum hatte ich Christchurch hinter mir gelassen, war auf einmal bestes Wetter. So konnte ich die herrliche Landschaft und die Sonne genießen.

Nach ca. 5 Stunden Autofahrt bin ich dann abends in Blenheim angekommen und war ganz froh, dass mir Bine und Josi in ihrer WG erstmal Asyl angeboten haben.

Die beiden haben mich in ihrer WG empfangen und wir hatten dann zusammen mit den chilenischen Flatmates erstmal ein leckeres dinner.

Josi und Bine wohnten in der WG mit drei Jungs aus Chile und zwei asiatischen Pärchen zusammen. Das beste an dieser WG war der Kamin im Wohnzimmer.

Am nächsten Tag hatte ich dann den Termin auf dem Vineyard, auf dem auch die beiden Mädels arbeiteten. Am Telefon haben sie uns gesagt, dass wir, um den Job zu bekommen, einen Test absolvieren müssen. Die Mädels konnten das aber kaum glauben, weil sie keinen Test machen mussten.

Ich bin dann also guter Dinge dort hin gefahren und mit mir waren noch 5 andere Männer dort. Als Erstes mussten wir den ganzen Papierkram ausfüllen und dann sind sie doch wirklich mit uns raus gefahren und wir mussten an ein paar Weinreben unser Können unter Beweis stellen.
Als wir auf dem Vineyard angerufen haben und den Termin vereinbart haben, haben wir natürlich gesagt, dass wir bereits Erfahrung im Pruning haben. Denn nach 5 Monaten work and travel in Neuseeland wissen wir nun schon, dass man immer sagen muss, dass man Erfahrung hat. Sonst bekommt man hier nämlich nie einen Job.

Naja, nun war ich auf Jedenfall auf dem Vineyard und mußte zeigen, was ich kann. Dabei hatte ich ja vom pruning nun wirklich keinen blassen Schimmer. Was ein Spaß, das kann ich euch sagen. Sie haben uns dann also alle aufs Feld gefahren und dort hat uns ein Angestellter an ein paar Reben gezeigt, wie sie sich das pruning vorstellen und anschließend hatte jeder von uns ne große Astschere bekommen und wir mussten jeder einige Reben beschneiden.

Anschließend ging es wieder zurück ins office und dort haben sie mir dann gesagt, dass ich den Test leider nicht bestanden habe. So ein Mist, dachte ich mir. Aber ich hatte mir den Abend zuvor von den chilenischen Flatmates noch ein paar Telefonnummern von anderen vineyards geben lassen. Die habe ich dann gleich alle angerufen bzw. angeschrieben. Dann habe ich noch alles Hostels und Jobagenturen abgeklappert. Bei den Jobagenturen hat man mir gesagt, dass es auf den meisten Vineyards erst in einer Woche los geht. Das war mir eindeutig zu lange hin. Schließlich bin ich ja zum arbeiten nach Blenheim gefahren.

Aber ich habe den Kopf nicht in den Sand gesteckt und in irgend einem Hostel hatte ich noch einen Aushang gesehen, dass Jemand Leute fürs Prunning sucht. Dort hab ich angerufen, natürlich wieder angegeben, dass ich Erfahrung habe ;-) und er hat mir gesagt, dass ich am nächsten Morgen anfangen kann. Na geht doch...

Treffpunkt war am nächsten Morgen um 6:45 Uhr ganz in der Nähe von unserer WG. Das war ja auch mal wieder eine echte Erfahrung, das kann ich euch sagen. Treffpunkt war an einer Autowerkstatt, als ich dort ankam waren noch eine Handvoll anderer Leute dort, nach ca. 5 Min kamen drei Kleinbusse angefahren, die Typen von der Werkstatt haben gesagt, wir sollen dort einsteigen. Haben wir auch gemacht. In dem Bus, in dem ich saß, waren fast nur Leute von irgendwelchen Südseeinseln, die kaum englisch konnten. War ganz froh, dass noch ein Deutscher und ein Engländer mit mir zusammen eingestiegen sind, die auch schon ein paar Arbeitstage auf dem vineyard hinter sich hatten...

Nach ner guten halben Stunde Fahrt haben wir dann unseren vineyard erreicht, nun war es auch schon fast hell. Dort haben sie mir dann kurz gezeigt, was ich machen soll und mir meine ersten zwei Reihen gegeben und schon ging das Arbeiten los.

Hierzu muss man sagen, dass das Zurückschneiden der Weinreben in 4 Arbeitsschritten erforgt.

1. Pruning - das grobe Zurückschneiden der Reben, wobei die besten 5 oder 6 jungen Äste übrig
bleiben

2. Stripping - die abgeschnittenen Äste müssen aus den Reihen gezogen werden

3. Trimming - von den 5 oder 6 übrig gebliebenen Äste werden alle Zweige, Blätter und alte
Trauben abgeschnitten

4. Wrapping - 3 Äste werden wieder um die Drähte gewickelt, an denen wachsen dann im
nächsten Jahr wieder die neuen Trauben.

Ich war die ersten 2 Tage mit dem Strippen und die restlichen Tage mit dem Trimming beschäftigt.
Im großen und ganzen muss ich sagen, dass die Arbeit auf dem vineyard nicht so anstrengend war, wie das applepicking. Dazu kam noch, dass die Landschaft einfach einmalig war. Weit und breit nur Weinberge, das sah echt super aus. Der einzige Nachteil war, dass man dabei eigentlich kaum was verdient hat.

Die Arbeit ging täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Abfahrt war immer um 6.45 Uhr und zurück waren wir immer gegen 17.30 Uhr. Also hatten wir immer ca. einen 11 Stunden Tag. Es kam halt immer drauf an, was man für Arbeitsschritte machen musste, aber im großen und ganzen kann man sagen, dass man schon echt gut war, wenn man 80 bis 90 $ am Tag verdient hat (abzüglich Steuern versteht sich). Einige der Mädels haben an manchen Tagen gerade mal 45 $ minus Steuern verdient. Also im Großen und Ganzen echt ein Witz!!!

Aber ich hab die guten Seiten betrachtet, das war zum einen die super Landschaft und zum anderen das Super Wetter. Wir hatten nämlich jeden Tag nur Sonnenschein. Es gab zwar bereits Nachtfrost und als wir frühs ankamen war es noch recht frisch, aber sobald die Sonne raus kam, wurde es mit ca. 15 °C angenehm warm. Und die Sonnenaufgänge und -untergänge waren wirklich atemberaubend. Bloß Geld konnte man dabei nicht wirklich verdienen.

Und es war nicht ganz so lustig, wie beim Äpfelpflücken, denn meistens war man in seiner Reihe allein und im Umkreis von 500 m war weit und breit kein anderer zu sehen. Es lebe der ipod sag ich da nur...

Nachdem ich die ersten Tage noch "schwarz" in der WG gewohnt habe, bin ich dann offiziel dort eingezogen. Wir hatte echt eine super Zeit dort. Haben immer leckere Sachen gekocht. Den einen Abend haben unsere Chilenischen Freunde etwas typisch chilenisches zubereitet. Fragt mich jetzt nicht, wie es heißt, aber es es war sehr lecker. Und den anderen Abend haben wir dann leckeren Goulasch gekocht.

Sonntag war immer frei und am ersten Montag war ein Feiertag, so hatte ich nach den ersten beiden Tagen auf dem vineyard erstmal zwei Tage frei. An unserem freien Tag haben wir dann einen kurzen Ausflug zum Meer unternommen.

In der Woche selber war eigentlich fast nur Arbeiten angesagt. Da wir jeden Tag gegen 5:45 Uhr aufstehen und dann 11 Stunden arbeiten mussten, war nicht viel mehr los in der Woche.

Eigentlich hatte ich vor, ca. 3 oder 4 Wochen auf dem Vineyard zu arbeiten. Und anschließend wollte ich den Winter über dann in irgend einem Skigebiet arbeiten. Ich hatte, nachdem ich bereits eine knappe Woche in Blenheim war, in dem einen Restaurant in Methven angerufen, wo ich vor einigen Wochen mich schon mal vorgestellt hatte. Und der Bos sagte mir, dass er sehr interessiert ist und ob ich demnächst nicht mal vorbei kommen kann, damit wir alles weitere genau besprechen können.

Das hörte sich natürlich super an, so habe ich mich dann kurzerhand dazu entschlossen einen Wochenendausflug nach Methven zu machen (denn eine Autofahrt von Blenheim nach Methven dauert ca. 7 h). Ich hatte dann die Mädels noch gefragt, ob sie mich begleiten wollen und Bine war sofort dabei.

Aber darüber werd ich euch dann später berichten.

Hier hab ich noch ein paar Bilder für euch, bloß von unserem Vineyard selbst sind leider keine dabei, da ich leider nie meine cam mit zum Arbeiten hatte. Viel Spaß beim anschauen:

http://picasaweb.google.com/partytom007/Blenheim
 
 
Beste Grüße aus NZ
Thomas
 
 

Montag, 10. August 2009

Unser doch recht spontaner Abschied in und von Christchurch - Ende Mai 2009

Der eigentliche Grund, dass wir uns in Christchurch für eine längere Zeit niedergelassen haben, war ja der, dass wir einen Job finden und ein wenig Geld verdienen wollten.


Ich hatte zwar meinen Job bei diesem großen Eventmanagement in Christchurch, aber dort viel zu wenig Stunden bekommen. Und Tobi hatte über seine Zeitarbeitsfirma auch nur ab und an mal etwas Arbeit bekommen.


Wir hatten ja wirklich alles versucht. Ich weiß gar nicht, bei wie viel Bars und Cafés ich mich vorgestellt habe, es waren bestimmt 30 oder 40. Aber ich denke das Problem war zum einen, dass gerade im Herbst und Winter viele Backpacker versuchen in einer etwas größeren Stadt sesshaft zu werden und einen Job zu finden und zum anderen geht die weltweite Rezession auch an Neuseeland nicht spurlos vorbei.


Es war für uns also so langsam aber sicher der Zeitpunkt gekommen, dass wir uns woanders nach Jobs umschauen.


Für uns blieben im Mai eigentlich nur zwei Alternativen, auf der Südinsel einen Job zu finden. Entweder den Winter über in einem der Skigebiete zu arbeiten oder in einem der vielen vineyards (Weinberge) in Blenheim und Umgebung (im Norden der Südinsel) einen Job zu finden. Dort beginnt nämlich Anfang Juni die Saison des prunnings (Zurückschneiden der Weinreben).


Da ein Job in einem der Skigebiete auf jedenfall besser als ein Job auf den vineyards ist, haben wir erstmal die Skigebiete in Angriff genommen.


So haben wir uns dann eines Morgens, wiedermal spontan beim Frühstück, dazu entschlossen, nach Queenstown und Wannaka, in den Süden zu fahren. Dort gibt es nämlich drei große Skigebiete und die Skisaison. Also haben wir nach dem Frühstück schnell unseren Van beladen, eingekauft und schon ging es ab in den Süden...


Wie der Zufall so wollte, sind Bine und Josi (die wir damals im Januar in der Bay of Island kennen gelernt haben und mit denen wir dort zusammen in einer WG gewohnt haben) am gleichen Tag wie wir in Queenstown angekommen. Wir haben uns dann dort mit ihnen getroffen, sie waren noch mit zwei holländischen Mädels unterwegs, die sie irgendwo an der Westküste kennen gelernt haben. Wir hatten dann alle zusammen in den Bars und Clubs von Queenstown noch recht viel Spaß...


Am Nächsten Tag haben Tobi und ich alle möglichen Restaurants, Bars, Hotels und Skiverleihe abgegrast, aber die meisten haben uns gesagt, dass wir ein wenig zu früh sind und am besten noch mal in drei Wochen vorbei schauen sollen. So sind wir nur einige Lebensläufe los geworden. Tobi hatte außerdem noch einige Metallbaufirmen angesteuert und die waren recht interessiert.
Nachmittags hatten wir dann bei bestem Sonnenschein direkt am Ufer des Sees eine kurze Kaffeepause eingelegt und uns anschließend mit den Mädels getroffen. Diese hatten für die nächste Nacht sich bei einem neuen "couchsurfer" niedergelassen und dort ein ganzen Haus für sich alleine.


So haben wir uns dann entschlossen, alle zusammen was leckeres zum dinner zu machen und spontan in dem Haus eine WG für 2 Nächte zu gründen ;-).


Am nächsten Tag, an dem es in einer Tour geregnet hat, haben wir alle zuammen noch einen Ausflug nach Arrowtown, einer alten Goldgräberstadt, gemacht.


Wenn es auch jobmässig an diesem Wochenende nicht viel für uns in Queenstown zu holen gab, so hatten wir doch zusammen mit den Mädels in unserer "Wochenend-WG" eine super Zeit. Es war echt schön, Josi und Bine nach über 4 Monaten wieder zu sehen.


Im Laufe der nächsten Woche haben wir dann noch einen Tagesausflug nach Methven gemacht. Methven liegt ca. eine Autostunde von Christchurch entfernt und ist im Sommer fast ausgestorben, erweckt jedoch im Winter zum Leben, da ganz in der Nähe der Mt. Hutt liegt, ein weiteres großes (für neuseeländische Verhältnisse) Skigebiet.


Dort lief es auch recht gut für uns beide. Ich habe mich als erstes in der "Forest Lodge" vorgestellt. Diese Lodge hat auch ein Restaurant und eine Bar und ich kam mit dem Besitzer gleich ins Gespräch und er war sehr interessiert. Er hat mir dann gesagt, dass er noch mit seiner Frau absprechen muss, wie viel vom Personal der Vorsaison zurück kommt und er sich aber bei mir im Laufe der nächsten zwei Wochen meldet. Mit dem Job würde es dann Mitte / Ende Juni losgehen.


Tobi hatte sich in einigen Skiverleihen vorgestellt, dort direkt zwar kein Erfolg gehabt. Bei dem einen Skiverleih hat er aber den Tip bekommen, sich in einer Lodge vorzustellen, die auch Jemanden suchen. Das hatte er auch gemacht und sich mit dem Besitzer auch gleich super verstanden. Er wollte sich dann in den nächsten Tagen bei ihm melden.


Nach dem doch recht erfolgreichen Ausflug sind wir wieder zurück nach Christchurch. Zwischenzeitlich hatten sich Bine und Josi bei uns gemeldet. Die beiden waren nämlich auch auf Jobsuche und sie haben uns gesagt, dass sie ein Job in Blenheim auf einem Vineyard in Aussichthaben. Sie waren aber gerade noch in Queenstown im Süden und mussten so schnell wie möglich nach Blenheim in den Norden kommen. Auf dem Weg dahin haben sie uns noch kurz in Christchurch besucht und bei uns übernachtet. Wir haben ihnen natürlich gleich gesagt, dass sie sich in Blenheim mal um horchen sollen, ob die noch mehr Leute brauchen. Sie haben uns dann auch die Telefonnummer von Blenheim gegeben und wir haben dort gleich angerufen. Natülich haben wir angegeben, dass wir bereits Erfahrungen im Prunning haben. Denn wenn man angibt, dass mein keine Erfahrung hat, kann man vergeblich nach einem Job suchen ;-)


Tobi hatte ein paar Tage zuvor noch einen deutschen Bauingenieur, der in Taupo (auf der Nordinsel) arbeitet, per e-mail angeschrieben. An Ihn ist er über ein paar Beziehungen ran gekommen. Und das Büro, in dem er arbeitet hatte schon im März einen Ingenieur gesucht, damals hatte Tobi sich dort aber noch nicht gemeldet, weil wir ja gerade auf der Südinsel ankamen. Aber nun hatte sich Tobi gedacht, man sollte halt alle Möglichkeiten, einen Job zu bekommen, ausschöpfen.


Am Montag dem 25. Mai war dann plötzlich und unerwartet der Tag der Entscheidungen. Als erstes haben in bei dem vineyard in Blenheim angerufen und für Donnerstag ein Termin zum Probearbeiten ausgemacht. Das hieß also für uns, dass wir spontan am Mittwoch Christchurch verlassen werden.


So weit so gut, dann hatte Tobi noch seine e-mails gecheckt und dort hatte sich der Ingenieur aus Taupo gemeldet und ihm geschrieben, dass die Firma immer noch einen Ingenieur sucht und Tobi am besten so schnell wie möglich nach Taupo kommen soll.


Ja, nach einigem Überlegen stand dann also fest, dass ich am Mittwoch allein nach Blenheim fahren werde und Tobi einige Tage später auf die Nordinsel fliegt und dort sein Glück als Bauingenieur versucht. Wir sind ja hier schon für unseren spontanen Entscheidungen und Ausflüge bekannt, aber das war selbst für uns beide nun doch etwas zu spontan. Aber es half halt alles nix, denn es machte keinen Sinn, weiter in Christchurch zu bleiben, da es hier jobmäßig für uns nix zu holen gab.


So haben wir dann am Dienstagabend noch in Tobi seinen Geburtstag reingefeiert und Mittwoch Mittag hab ich dann den Van angeschmissen und mich auf den Weg nach Blenheim gemacht.
War schon etwas eigenartig, nach 5 Monaten gemeinsamen Reisen auf einmal allein durch die Gegend zu fahren.


Aber das ist ja schon wieder eine ganz andere Geschichte. Von der gibt es dann nächstes Mal mehr zu lesen.


Hier noch ein paar Bilder von unseren Ausflügen in den Süden und zum Mt. Hutt sowie von Tobi’s Birthdayparty:


http://picasaweb.google.com/partytom007/QueenstownMtHuttUndTobisBirthday

 
Viele Grüße aus Neuseeland sendet euch
Thomas
 

Ausflug zur Banks Peninsula - Ende April 2009

Durch die deutschen Flatmates in unserer WG haben wir Sandy & Denise kennen gelernt. Die beiden hatten gerade in der Nähe von Akaroa, auf der Banks Peninsula, wwoofing auf einer Farm gemacht und haben an den Wochenenden mal ab und an bei uns in der WG übernachtet, um das Nachtleben in Christchurch genießen zu können.

Da Tobi und ich uns die Banks Peninsula, eine Halbinsel vor Christchurch, sowie so noch anschauen wollten, hatten wir uns mit den Mädels ausgemacht, dass wir sie dort mal besuchen werden.

Ende April war es dann auf einmal auch noch ein paar Tage richtig angenehmes Wetter und so hatten wir uns an einem Mittwoch Morgen spontan entschieden, die Mädels mal zu besuchen.
Nach einer guten Stunde Autofahrt waren wir auch schon an unserem Ziel angekommen. Die Farm der Mädels lag ganz in der Nähe der "Pigeon Bay", einer wirklich traumhaften Bucht.
Wir haben uns mit den beiden direkt am Wasser getroffen, einen kleinen Spaziergang gemacht und uns es dann auf einem Steg gemütlich gemacht und bei leckerem Wein das super Wetter und die herrliche Natur genossen...

Als es dann irgendwann schon dunkel war sind wir mit zu der Farm gefahren, bei der die Mädels gewwooft haben. Wir konnten uns mit unserem Van dort auf das Grundstück stellen, haben dort erstmal lecker Abendessen gezaubert und anschließend in unserem Van übernachten.
Am nächsten Morgen sind wir dann nach dem Frühstück noch nach Akaroa gefahren und haben uns dort den Hafen angeschaut.

Sandy und Denise hatten am darauf folgenden Wochenende ihre Arbeit auf der Farm beendet und so hatten wir uns für das Wochenende verabredet, nochmal ein paar Tage auf der Banks Peninsula gemeinsam zu verbringen.

Das Wetter war zwar nicht mehr ganz so sommerlich, wie Mitte der Woche, aber wir haben trotzdem nochmal eine schöne Nacht in der "Pigeon Bay", bei Lagerfeuer (das war sozusagen unser privates Maifeuer, denn es war am 1. Mai) verbracht...
 
Hier noch ein paar Bilder von unseren Ausflügen:

http://picasaweb.google.com/partytom007/BanksPeninsula


Beste Grüße aus Neuseeland
Tobi & Thomas

Sonntag, 19. Juli 2009

Osterwochenende am Lake Tekapo und im Mt. Cook National Park

Nachdem wir bereits ca. zwei Wochen in Christchurch waren, stand nun das lange Osterwochenende vor der Tür.

In den Tagen zuvor waren wir ja in der Stadt unterwegs und haben uns nach Jobs umgeschaut. Da an dem Osterwochenende die meisten Geschäfte und Firmen geschlossen haben, überlegten wir uns, ob wir in diesen Tagen nicht einen Ausflug unternehmen konnten. So haben wir uns Donnerstag Abend im Internet den Wetterbericht angeschaut und für die nächsten Tage wurde recht gutes Wetter voraus gesagt.

Freitag früh haben wir nach dem Frühstück fix unsere Sachen gepackt und den Van beladen und schon konnte die Reise los gehen.

Unser Ziel für den ersten Tag war der "Lake Tekapo" und am Samstag wollten wir dann weiter zum "Mt. Cook National Park".

Das Wetter war bestens, blauer Himmel und Sonnenschein und als wir auf dem Highway 1 Christchurch verlassen haben, konnten wir am Horizont die schneebedeckten Berge der "Southern Alps" sehen - einfach herrlich!

Den Tag zuvor hatte es nämlich in den Bergen den ersten richtigen Schneefall gegeben.
Auf halber Strecke haben wir eine Picknickpause eingelegt und dabei das herrliche Spätsommerwetter genossen.
Gegen 16 Uhr sind wir dann am Lake Tekapo angekommen. Dort haben wir gleich mal den direkten Weg zum Strand genommen. Auf dem See waren wiedermal einige Leute Wasserski fahren. Das Wetter war immer noch bestens, Sonnenschein und angenehme Temperaturen und das witzige war, dass am Strand sogar noch einige Schneereste lagen...

Der Lake Tekapo hat, wie viele andere Seen in der Gegend, eine leuchtend türkise Farbe. Die Farbe entsteht durch feine Sedimente im Wasser, dieses "Steinmehl" entstand, als sich ein Gletscher übers Land wälzte - während die Steine am Grund des Gletschers das Seebecken aushölten, wurden die aneinander reibenden Steine zu feinen Partikeln zermalmt, die sich schließlich nach der Gletscherschmelze im Wasser auflösten. Die Sedimente geben dem Wasser eine milchige Konsistenz und reflektieren das Sonnenlicht - hierdurch entsteht die leuchtende Farbe. Lonely Planet

Das leuchtend türkisblaue Wasser des Sees und die schneebedeckten Berge im Hintergrund sahen einfach einmalig aus - aber schaut es euch am besten selbst auf den Bildern an.
Wir sind dann ein ganzes Stück am Ufer des Sees langgefahren, bis wir letzendlich einen super Platz zum Übernachten gefunden haben. Dort haben wir uns dann leckeren Fisch gebraten und den Sonnenuntergang genossen. Nachdem die Sonne dann weg war, wurde es aber doch recht frisch. So haben wir uns es auf der Rücksitzbank unseres Van’s gemütlich gemacht und leckeren Rotwein getrunken.

Die Nacht war denn mit leichtem Frost doch echt frisch, aber nachdem die Sonne rauskam haben wir sogar draußen gefrühstückt.
Anschließend haben wir in Tekapo noch kurz ein paar Lebensmittel und Gas für unseren Kocher eingekauft und weiter ging es Richtung Mt. Cook.

Als wir im Mt. Cook Village ankamen, haben wir uns im DOC Visitor Information Centre erstmal erkundigt, welche Wanderungen man unternehmen kann und wie die Wettervorhersage für die nächsten Tage ist. Nach einigem Überlegen haben wir dann am Samstag Nachmittag eine kleine Wanderung zum "Hooker Lake" und "Hooker Gletscher" unternommen.

Am Sonntag sind wir dann zur "Mueller Hut" hinauf gegangen. Von der "Mueller Hut" hatte man einen herrlichen Blick auf den gegenüberliegenden Mt. Cook, mit 3.755 m der höchste Gipfel in Neuseeland.

Das Wetter war auch wieder auf unserer Seite. Auf dem Weg nach oben wurde der Schnee immer mehr, so standen wir dann, als wir an der "Mueller Hut" ankamen, fast bis zu den Knien im Schnee. Das war für uns der Erste Neuschnee in Neuseeland.

Die Temperaturen waren aber angenehm warm. Auf den Fotos bin ich nur teilweise so "eingepackt", weil dort oben eine steife Brise wehte...

Am Nachmittag des Ostersonntags sind wir dann wieder unten an unserem Van angekommen und haben erstmal was leckeres zu essen gekocht und anschließend haben wir uns wieder auf den Rückweg gemacht und sind gegen 22 Uhr wieder in Christchurch gelandet.

Dort mussten wir dann erfahren, wie verrückt die Kiwis es hier mit dem Alkohol halten. Wir dachten uns auf unserem Rückweg nämlich, dass wir uns ja in unserer WG zum Ausklang des Wochenendes ein Bierchen gönnen können. Also wollten wir in Christchurch noch schnell ein paar Bier kaufen, ja und da hatte wir dann auch schon unser Problem. Wir sind in ein 24 h-Shop rein gegangen, haben dort aber leider kein Bier bekommen, da sie am Osterwochenende per Gesetz kein Alkohol verkaufen dürfen, nicht einmal Bier oder Wein.

Ja, so mussten wir uns dann am Ostersonntag abends in unserer WG mit Tee begnügen.

Das Alkoholverbot war übrigens fast das Einzige, woran man gemerkt hat, dass Ostern ist, außer vielleicht noch, dass man im Supermarkt ein paar Schoko-Ostereier kaufen konnte. Aber sonst hatte hier in Neuseeland eigentlich nix an Ostern erinnert. Keine Vorgärten oder keine Geschäfte waren osterlich geschmückt, so wie wir es aus Deutschland kennen...

Ja, dass soll es dann erstmal wieder gewesen sein, bis zum nächsten Bericht.

Hier noch ein paar Bilder für euch, viel Spaß beim anschauen:

http://picasaweb.google.com/partytom007/OsterwochenendeAmLakeTekapoUndImMtCookNationalPark
 
VLG aus Neuseeland
Thomas

Donnerstag, 2. Juli 2009

unsere Zeit in Christchurch - Part 2 - April/Mai 2009

Ja, eigentlich war ja einer der Hauptgründe, in Christchurch eine Weile zu bleiben, einen Job zu finden und ein wenig unsere Reisekasse aufzubessern und natürlich auch in den kälteren Herbstmonaten die Vorzüge einer Wohnung zu genießen.

Tobi wollte sein Glück als Metallbauer versuchen und ich habe versucht in irgendeiner Bar oder einem Café einen Job zu finden. Tobi hatte sich dann gleich in unserer ersten Woche in Christchurch bei allen möglichen Metallbau-Firmen vorgestellt. Die meisten haben ihm dann gesagt, dass sie eigentlich immer ausgebildete Leute suchen, zur Zeit ist, aufgrund der weltwirtschaftlichen Lage, die Auftragslage aber leider so, dass sie Niemanden brauchen. Einige haben aber auch gesagt, dass sie sich in den nächsten Wochen bei ihm melden werden.

Tobi hatte sich dann bei Tradestaff (eine Zeitarbeitsfirma) angemeldet und darüber die verschiedensten Jobs bekommen. So hat er z.B. mal hochwertige Möbel transportiert, bei "the Press" (der Tageszeitung von Christchurch), auf einer Baustelle oder in einer Recyclingfirma gearbeitet.

Ich habe mich bei etlichen Bar’s und Café’s vorgestellt, hab irgendwann mit dem Zählen aufgehört, aber es waren bestimmt zwischen 30 und 40 Bar’s und Café’s. Viele haben meinen CV (Lebenslauf) gern genommen und gesagt, dass sie sich melden, wenn sie eine freie Stelle haben. Gemeldet hat sich bis heute keiner von Denen ;-). Viele haben auch gleich gesagt, dass sie leider kein neues Personal brauchen. Letzendlich hatte ich dann doch insgesamt zwei Interviews und ein Probearbeiten.

Das Probearbeiten war in einem mexikanischen Restaurant hinter der Bar. Die hatten in der Tageszeitung eine Anzeige, dass sie Barstaff suchen, ich gleich angerufen und für den nächsten Tag ein Termin fürs Interview ausgemacht. Als ich zum Interview erschien, waren noch mindestens 5 Andere dort, die sich ebenfalls vorgestellt haben und auf dem Tisch lag noch ein riesiger Stapel weiterer CV’s. Sie sagten mir dann, dass sie sich in ca. 3 Stunden bei denen melden, die eine Chance zum Probearbeiten bekommen.

Als ich gesehen habe, wie viele Leute sich auf diese Stelle beworben haben, hab ich mir gesagt, dass es schon fast nen Wunder ist, wenn sie sich bei mir nochmal melden sollten. Aber manchmal geschehen halt auch noch Wunder und sie haben mich wirklich angerufen und zum Probearbeiten eingeladen.

Am Samstag Abend hatte ich dann mein Probearbeiten. Ich hatte schon von ein paar Freunden gehört, dass es in der "Mexican Bar" viele leckere Cocktails gibt.
Das ganze ging dann auch ganz entspannt los, der Barchef hat mit mir erstmal einen Kaffee getrunken und mich gefragt, wie meine Erfahrung hinter der Bar so sind. Dazu muss man sagen, dass ich meinen Lebenslauf ein wenig "pimpen" musste, um überhaupt eine Chance auf nen Job zu bekommen. So steht in meinem Lebenslauf, dass ich bereits 4 Jahre in Deutschland hinter der Bar gearbeitet habe ;-) Irgendwie muss man als Backpacker sich ja hier durchschlagen...
Naja, ich hab dann aber gesagt, dass ich nur einige Cocktials gemixt habe. "Caipi" und "Cuba Libre" sind ja für mich nun wirklich kein Problem.

Er hatte mir dann erstmal die Bar gezeigt und erklärt, wo sich was befindet. Zu meinem Glück war dann auch gerade noch "HAPPY HOUR". Nachdem er mir alles soweit gezeigt hatte, haben wir uns dann den Cocktails gewidmet. Wie es sich für ne gute mexican Bar gehört, gab es dort leckere Margaritas. Ich wusste bis dahin zwar, wie die Dinger aussehen und schmecken, aber hatte leider noch nie einen gemixt. Naja, aber er zeigte mir dann, was alles rein kommt und dann habe ich meine ersten Zwei gemixt, ansschließend gekostet und für gut befunden.
Dann flatterten auch schon die ersten Bestellungen rein und so habe ich in den drei Stunden so etliche Margaritas, Caipi und Co. gemixt und Bier gezapft usw. Obwohl ich gleich feststellen musste, dass die Caipis dort das Letzte waren, die haben anstelle von Rohrzucker, weißen Zucker und anstelle von Crashed Ice, Eiswürfel genommen. Da hätten die ja noch fast von mir lernen können ;-)

Sie haben mir dann gesagt, dass sie insgesamt 6 Personen zum Probearbeiten eingeladen haben und einer wird den Job bekommen. Ich muss zwar sagen, dass mein Probearbeiten echt gut lief, wenn man bedenkt, dass ich vorher noch nie hinter einer Bar stand, aber meine Chancen waren natürlich verdammt gering.

So war es dann auch, dass ich den Job leider nicht bekommen habe. Aber es war auf jedenfall eine Erfahrung wert.

Ich hatte dann aber letzendlich bei einem großen Eventmanagement einen Job bekommen. Die haben alle Veranstaltungen in der Stadthalle, dem Stadion, der Arena und dem Konferenzzentrum in Christchurch durchgeführt. Ich war dort im Food&Beverage-Team. Das heißt, ich war in dem Team, welches bei den Veranstaltungen für Essen und Trinken zuständig ist.

Mein ersten Einsatz hatte ich im Stadion bei einem Rugby-Spiel. Dort habe ich in einem Pizza & Suvlaki Shop gearbeitet und habe viele Pizzen und Suvlaki zubereitet und verkauft und natürlich auch selber gegessen ;-). Die Arbeit hat wirklich richtig Spaß gemacht und ich habe während der Arbeit auch nette Leute kennen gelernt und konnte viel englisch sprechen. Das Problem war nur, dass im Mai und auch im Juni nur recht wenige Events in Christchurch waren und ich so einfach zu wenig arbeiten konnte...

Insgesamt muss man sagen, dass es wirklich schwierig war, in Christchurch überhaupt irgend einen Job zu finden. Das lag einerseits an der weltwirtschaftlichen Lage, die nun auch mal an Neuseeland nicht spurlos vorbei ging und zum anderen versuchen gerade in der kalten Jahreszeit viele Backpacker in einer großen Stadt sich niederzulassen und einen Job zu finden.

Da das mit den Jobs in Christchurch nicht wirklich berauschend war, haben wir uns gesagt, dass es dann doch wohl langsam Zeit wird, weiter zu ziehen. Aber im Großen und Ganzen hatten wir trotzdem eine schöne Zeit in Christchurch und haben viele nette Leute kennen gelernt.

Wie es dann aufeinmal dazu kam, dass wir Christchurch dann doch recht spontan verlassen haben, ist schon wieder eine ganz andere Story, von der es später mehr zu lesen gibt.

Des weiteren haben wir ja auch noch so einige Ausflüge unternommen, von denen ich dann demnächst hier berichten werde.

Das soll es für heute erstmal wieder gewesen sein, diesmal ohne Bilder.

VLG aus Neuseeland
Tobi & Thomas
 

Donnerstag, 25. Juni 2009

Unsere Zeit in Christchurch - Part 1 - April/Mai 2009

Für die ersten Nächte haben wir in einem Hostel eingecheckt. Da wir aber für die nächsten Wochen erstmal in Christchurch bleiben wollten, haben wir uns nach einem Zimmer in einer WG umgeschaut.
Wir haben so einige Seiten im Internet durchforstet und in der Uni uns die Aushänge angeschaut und einige Leute angerufen. Insgesamt haben wir uns glaub ich 4 oder 5 Zimmer angeschaut. Ein Zimmer hatten wir übers Internet gefunden und die anderen über Aushänge in der Uni.

Wir haben uns dann letzendlich für das erste Zimmer entschieden, da es von der Lage her und auch vom Zustand her das Beste war. So sind wir dann nach 4 Nächten im Hostel in unser eigenes Zimmer eingezogen. In dem Haus gibt es insgesamt 5 Zimmer, zwei Bäder und ein großes Wohnzimmer mit angeschlossener Wohnküche. Als wir eingezogen sind, wohnten bereits Arnold (aus Korea) und Iris (aus Taiwan) in dem Haus. Die restlichen Zimmer waren noch leer. Die Vermieterin sagte uns, dass das Haus erst vor 3 Wochen renoviert wurde und sie aber annimmt, dass die restlichen 2 Zimmer innerhalb der nächsten ein bis zwei Wochen auch vermietet sind.

Das war dann auch der Fall. Knapp zwei Wochen nach unserem Einzug sind dann noch Chris und Diana (ein deutsches Pärchen) und ein Tag später Irene (aus den Niederlanden) eingezogen.

Für mich persönlich war das schon eine ganz schöne Umstellung, nach 3 Monaten durch die Gegend reisen, jeden Tag was anderes sehen und erleben, nun auf einmal in einer großen Statt sich nieder zulassen. Sozusagen zurück in die Zivilisation zu kommen... Aber nach den ersten zwei Wochen hatte ich mich dann so halbwegs dran gewöhnt.

Am darauf folgenden Samstag haben wir erstmal eine lustige Einweihungsparty geschmissen. Man muss dazu sagen, dass unsere asiatischen Mitbewohner nett, aber auch verdammt schüchtern waren. Meist war es so, dass, wenn wir nach Haus gekommen sind und einer von ihnen gerade im Wohnzimmer saß, er dann, sobald wir uns ins Wohnzimmer gesetzt haben, in sein eigenes Zimmer verschwunden ist.

Wir haben die beiden dann aber schon ein paar Tage vorher zu unserer Einweihungsparty eingeladen. Arnold war zwar nicht dabei, weil er mit ein paar Freunden an dem Abend unterwegs war. Aber Iris hat an unserer Einweihungsparty teilgenommen. Das war ja schon mal das Highlight schlecht hin.

Als wir die ersten Tage noch im Hostel gewohnt haben, lernten wir dort Sandra kennen. Die kam ebenfalls aus Deutschland, stand aber bereits kurz vor ihrer Rückreise. Sie hatte uns den ersten Abend dann auch in unserem neuen Heim besucht und anschließend waren wir zusammen noch in einer Bar etwas trinken.

Dazu muss man sagen, dass Sandra eine leidenschaftliche Salsatänzerin ist und hier in Christchurch wohl so gut wie jede Salsaparty mitgenommen hat. In der Bar, in der wir zusammen waren, war an diesem Abend auch eine Salsaparty. Und alle Leute, bis auf uns beide, konnten echt gut tanzen. Dort lagen auch Flyer einer Tanzschule aus, dass am nächsten Montag ein neuer Salsakurs beginnt und die erste Stunde ist gratis.

Da haben wir uns beide gesagt, das sollten wir auf jeden Fall mal ausprobieren. So sind wir dann am darauffolgenden Montag zur Tanzschule gegangen und hatten unsere erste Stunde im Salsa absolviert. Das ganze hat auch richtig Spaß gemacht, so dass wir uns entschlossen haben, den ganzen Kurs mitzumachen. Alle, die mich so halbwegs kennen, werden es bestimmt kaum glauben können, aber ich habe hier echt nen Tanzkurs belegt!

So haben wir einen 8-wöchigen Salsa-Kurs besucht und sind nun die Salsatänzer schlecht hin ;-). In den ersten 4 oder 5 Wochen hatten wir auch immer wieder ein paar Mädels überreden können, mit zu kommen. Da für jeden die erste Tanzstunde gratis ist, hat sich das natürlich angeboten. In der zweiten Woche sind Irene und Diana, unsere Mitbewohnerinnen, mit gekommen. und in der 3., 4. und 5. Woche hatten wir rein zufällig immer gerade Besuch da, der uns dann auch begleitet hat.

Ja, da sind wir schon beim Thema Besuch. Den hatten wir während unserer Zeit in Christchurch wirklich häufig. Wir hatten Glück, dass unser Zimmer recht groß war, so dass wir dort teilweise auch mal zu fünft oder sechs übernachten konnten...

Aber es war halt so, dass viele Leute, die wir in den 3 Monaten zuvor irgendwo in Neuseeland kennen gelernt haben, früher oder später auch in Christchurch vorbei gekommen sind. So haben uns z.B. Ben, Hans, David und Anja (alles gute Freunde vom Applepicking in Hastings), Inken und Sarah (aus unserem Hostel in Rotorua (unsere BurgerKing-Zeit)) sowie Rachel, Josi und Sabine (aus unserer WG in Paihia) mindesten einmal in unserer WG besucht. Einige von Ihnen kamen auch mehrmals zu Besuch.

Es war also wirklich immer was los in unserer WG. Aber wir waren ja nicht nur zum feiern in Christchurch. Eigentlich waren wir ja auf Jobsuche, um unsere Reisekasse mal wieder ein wenig aufzubessern.

Was es letzendlich jobmässig für uns in Christchurch alles so gab, werde ich euch dann demnächst berichten.

Hier noch ein paar Bilder von Christchurch, unserem Haus, Einweihungsfeier, Salsa-Kurs usw.:
 

http://picasaweb.google.com/partytom007/Christchurch

 
Viele Grüße
Tobi & Thomas

Montag, 22. Juni 2009

Von Greymouth, über den Arthur's Pass, nach Christchurch - 26. - 29.März 2009

Bei Greymouth haben wir die westcoast erstmal wieder verlassen und sind über den "Arthur’s Pass" nach Christchurch gefahren.

Arthur’s Pass ist eine wirklich kleine Siedlung mit sage und schreibe 62 Einwohnern. Sie befindet 4 km vom gleichnamigen Pass entfernt und liegt 924 m über dem Meeresspiegel. Die Siedlung ist somit der höchstgelegene Ort Neuseelands.

Am nächsten Tag wollten wir eine Wanderung im "Arthur’ Pass National Park" unternehmen. So sind wir kurz nach unserer Ankunft erstmal in die i-site gegangen und haben uns dort über mögliche Wanderwege informiert.

Die freundliche Dame in der i-site hat uns gleich noch einen Insidertipp gegeben, wo wir mit unserem Van kostenlos übernachten können und dazu noch einen herrlichen Ausblich haben.

Wir sind dann zum besagten Platz gefahren und die Aussicht war wirklich bestens. Das Wetter war auch super. Als wir jedoch aus dem Van gestiegen sind, haben wir gemerkt, dass der Platz einen erheblichen Nachteil hat. Dort wimmelte es nur so von den lästigen Sandflies. Es war wirklich kaum zum aushalten. So dass wir nach wenigen Minuten wieder in unseren Van gestiegen sind. Das war dann aber auch nicht so das optimale, da der Van in der Sonne stand, wurde es recht warm und die Fenster konnte man aber auch nicht aufmachen. Da uns sonst die Sandflies wohl zu Tode gebissen hätten.

So haben wir uns dann nach einer Weile dazu entschlossen, wieder zurück in den Ort zu fahren und dort auf einem campingground zu übernachten.

Am nächsten Tag ging es dann wieder früh raus. Tobi und ich haben den "Avalanche Peak" erklommen. Inken hat nur eine kleine Wanderung unternommen, da sie sich bei der letzten Wanderung im "Nelson Lake National Park" eine kleine Blessur zugezogen hatte.

Heute hatten wir das erste Mal das Wetter nicht auf unserer Seite. Auf dem Weg hoch, ging es noch. Da war es nur recht stürmisch, aber noch trocken. Aber als wir oben ankamen, hatte es angefangen zu regnen und der Regen hatte sich tapfer gehalten, bis wir wieder am Van ankamen. Aber was soll’s, man kann halt nicht immer nur bestes Wetter haben...

Wir haben dann noch eine Nacht im Arthur’s Pass übernachtet und am nächsten Tag ging es weiter Richtung Ostküste.

Auf dem Weg kamen wir am "Cave Stream Scenic Reserve" vorbei, wo wir einen Stop einlegten.

Wir hatten nämlich am Abend zuvor, in der Unterkunft, in der wir übernachtet haben, einen Engländer kennen gelernt. Dieser hat uns erzählt, dass es hier eine Höhle gibt, durch die ein Fluss fließt und durch die man durchwandern kann. Die Höhle ist 594 m lang und man muss die Höhle gegen den Strom durchwandern.

Das hörte sich doch mal nach einem lustigen Abenteuer an, so zu sagen ein "have to do" für uns. Das Wetter, welches uns zwar in der Höhle nicht wirklich interessierte, wohl aber danach, war sonnig und warm. So bestand zumindest die Chance, dass wir uns nach der Höhlentour wieder aufwärmen konnten, falls das Wasser uns zu Eisblöcken mutieren lässt.

So haben wir uns erstmal für die Tour ausgerüstet (Badeshorts an, mehrere Shirts übergezogen und Mütze und Stirnlampe aufgesetzt). Und schon konnte es los gehen. Wir hatten dann auch noch das Glück, dass genau vor uns eine größere Gruppe war, die die Höhle mit zwei Guides durchwandert ist. Die Guides haben uns dann gesagt, dass wir der Gruppe einfach folgen sollen. Das hatte für uns den Vorteil, dass wir von der Höhle viel mehr sehen konnten, da die Gruppe mehrere Scheinwerfer mit hatten.

Die Höhle sah echt beeindruckend aus. Der Fluss, der durch die Höhle fließt, hat den Sandstein auf eine ganz besondere Art und Weise ausgespühlt.
Ich hatte mich dann echt ein wenig geärgert, dass ich meine Digicam nicht mitgenommen hatte. Da hätte man nämlich so einige Bilder schießen können. Ich war mir aber erst nicht so recht sicher, ob die Kamera das überleben würde, weil ich nicht genau wusste, wie tief man dort im Wasser steht. Aber es ging. Teilweise stand man zwar wirklich bis zur Hüfte im Wasser, aber die Kamera hätte es überlebt.

Da ich die Kamera nicht mitgenommen habe, kann ich euch von dieser einmaligen Tour leider keine Bilder liefern.

Nach einer guten halben Stunde haben wir das Ende der Höhle erreicht und konnten uns von der Sonne aufwärmen und trocknen lassen.

Nach einem kurzen Picknick in der Sonne sind wir dann weiter Richtung Christchurch gefahren und haben in "Castle Hill" den nächsten Stop eingelegt.

Die Gegend des "Castle Hill" wird durch seine markanten Kalksteinfelsen geprägt. Hier wurden auch wieder Szenen von "Herr der Ringe" sowie von "Die Chroniken von Narnia" gedreht. Wenn man sich die Kalksteinfelsen so betrachtet hat, konnte man sich wirklich kaum vorstellen, dass die einfach so von der Natur geschaffen wurden.

Übernachtet haben wir an einem See, ganz in de Nähe des Highways, der nach Christchurch führte.

Am nächsten Tag sind wir dann zum frühen Nachmittag in Christchurch angekommen und haben für die ersten Nächte erstmal in einem Hostel eingescheckt.

Das Hostel war richtig gut. Es hatte lauter kleine Bungalows und einen schönen Garten. So kam man sich gar nicht wie in mitten einer Großstadt vor.

Hier haben sich dann unsere Wege und die von Inken erstmal wieder getrennt. Nach ca. 2 Wochen gemeinsamen Reisen ist Inken am nächsten Morgen weiter nach Picton gefahren, da sie sich dort mit einer Freundin treffen wollte.

Tobi und ich wollten uns für die kommenden Wochen erstmal in Christchurch ein wenig niederlassen und uns nach einem Job umsuchen.

Letzendlich sind wir ganze 2 Monate in Christchurch geblieben. Was wir in dieser Zeit dort alles so erlebt haben, werde ich euch dann demnächst berichten.

Hin und wieder hat uns natürlich auch in Christchurch das Reisefieber gepackt, so dass wir auch den einen oder anderen Ausflug unternommen haben. Auch davon gibt es dann demnächst noch einige Berichte und Bilder.

Für heute soll es das dann erstmal wieder gewesen sein.

Hier noch ein paar Bilder für euch:

http://picasaweb.google.com/partytom007/VonGreymouthUberDenArthurSPassNachChristchurch


Viele Grüße
Tobi & Thomas

Dienstag, 26. Mai 2009

und noch mehr Bilder zum letzten blog... "Oparara Basin" - 24.03.09

So, wie versprochen kommen hier nun noch die Bilder vom "Oparara Basin":

http://picasaweb.google.com/partytom007/OpararaBasin

Viel Spaß und liebe Grüße
Tobi & Thomas

Die Westcoast entlang, von Karamea bis nach Greymouth - 21. - 25.03.09

Nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir unseren Van beladen und sind bei wieder mal blauem Himmel und Sonnenschein Richtung Westküste aufgebrochen.

Auf dem Weg zur Westküste haben wir in "Buller Gorge" einen kurzen Stop eingelegt. Dies ist ein ehemaliges Erdbebengebiet. Das letzte mal hat hier 1929 und 1968 die Erde heftig gewackelt.
Dort sind wir über die 110 m lange "Buller Gorge Swingbrigde", Neuseelands längste Hängebrücke gegangen und haben auf der anderen Seite einige kurze Wanderwege bewältigt. Ein Wanderweg führte genau zu dem Epizentrum des Erdbebens von 1929.

Anschließend ging es dann weiter nach Westport.
Westport ist ein kleines Städtchen, in dem eigentlich nicht viel los ist. Wir sind kurz zum Strand von Westport gefahren und haben dort eine Kaffeepause eingelegt.

Nach der kurzen Stärkung sind wir von Westport aus die Küste ein weiter Richtung Norden entlang gefahren und haben uns auf sie Suche nach einem Platz zum übernachten gemacht.
Kurz hinter Westport haben wir auch gleich einen traumhaften Platz am beach, direkt an einer Flussmündung gefunden. Das Wetter war auch echt einzigartig. Über dem Meer und über uns war Sonnenschein und blauer Himmel und über den Bergen, die direkt hinter uns lagen waren dunkle Regenwolken....

Abends haben wir dann direkt am Strand ein schönes Lagerfeuer gemacht.
Da uns der Platz so gut gefallen hat, das Wetter am nächsten Tag auch noch richtig sommerlich war und wir ja die Tage zuvor schließlich ziemlich viel unternommen haben ("Abel-Tasman-Nationalpark" und "Nelson Lakes Nationalpark), haben wir den nächsten Tag einfach nur faul am Strand verbracht und uns ein wenig ausgeruht. Das muss ja schließlich auch mal sein ;-)

Am darauffolgenden Tag ging es dann weiter Richtung Karamea. Karamea ist der nördlichste Ort an der Westküste der Südinsel. Vorher mussten wir jedoch noch mal schnell nach Westport zurück, da der Blick auf unsere Tanknadel nicht gerade gut aussah und wir mit dem restlichen Benzin wohl nicht mehr bis nach Karamea gekommen währen.

In Karamea angekommen, haben wir uns in der Information erstmal erkundigt, was man sich in der Gegend alles so schönes anschauen kann und uns dann dazu entschlossen, am nächsten Tag einen Ausflug zum "Oparara Basin" zu unternehmen.

So hatten wir uns in der Nähe von Karamea einen Platz zum Übernachten gesucht und auch wieder einen traumhaften Platz, direkt an einer weiteren Flussmündung gefunden.
Späht am Abend hatten wir nur mal kurz einen kleinen Schreck bekommen, als die Flut so weit in die Flussmündung rein drückte, dass unser Lagerfeuer fast ausging.

Inken hatte auch ein wenig Angst um ihr Zelt, aber wir hatten sie beruhigt, denn es stand wirklich hoch genug. Sie hatte dann die Nacht auch trocken überlebt...

Den nächsten Morgen ging es dann zum "Oparara Basin". Die letzten 16 km ging es auf einer Schotterpiste, bergauf, bergab, quer durch den Regenwald. Eine wirklich beeindruckende Landschaft, wieder mal voll der Gegensatz zum Strand, wo wir eben noch waren. Und unser Van musste seine Geländetauglichkeit auch wieder voll unter Beweis stellen, das arme alte Ding.

An diesem Tag haben wir uns unter anderem die "Oparara Arch" (ein 37 m hoher und 200 m langer Sandsteinbogen, den man mit der Kamera kaum festhalten kann), die "Crazy Pavin Caves" sowie die "Box Canyon Caves" angeschaut. Die Wege zu dem Sandsteinbogen und den Höhlen führten quer durch den Urwald.

Diese Gegend diente auch wieder als Kulisse für "Herr der Ringe". Eine wahnsinnige Landschaft, bei der ich wieder mal vermute, dass die Bilder das gar nicht wieder geben können. Das einzige, was diese schöne Landschaft etwas getrübt hat, waren die fiesen Sandflies, die dort wieder mal zu Hunderten rumschwärmten uns noch mehr zerbissen haben, obwohl das ja eigentlich schon gar nicht mehr ging.

Nach unserem Ausflug zum "Oparara Basin" haben wir dann nochmal eine Nacht an unserer schönen Flussmündung, nördlich von Westport, verbracht.

Am nächsten Tag ging es Richtung Süden, bis nach Greymouth. Als erstes haben wir bei der Robbenkolonie von Westport einen Stop eingelegt. Hier waren zwar wesentlich mehr Robben als am "Cape Palliser" auf der Nordinsel anzutreffen (darunter auch viele Jungtiere), aber dafür kam man an die Tiere nicht so nah ran.

Den nächsten größeren Stop haben wir dann an den "Pancake Rocks" ("Pfannkuchenfelsen") in Punataiki eingelegt.

Ein komplizierter Prozess aus Ablagerung und Erosion (das so genannte "Stylobedding") hat dem Dolomite-Point-Kalkstein die Form von dicken "Pfannkuchenstapeln" gegeben. Bei Flut strömt das Wasser in darunter liegende Höhlen und schießt in Furcht erregenden Fontänen aus den Spritzlöchern. Lonely Planet

Ist schon erstaunlich, was die Natur alles so formt...

Die gesamte Fahrt an der Westküste entlang war einfach nur herrlich, eine wunderschöne Landschaft.

Zum späten Nachmittag sind wir in Greymouth angekommen, haben uns kurz mit Lebensmitteln eingedeckt und uns dann etwas außerhalb, wieder direkt am Strand einen Platz zum schlafen gesucht.

Die nächsten Tage ging es über den "Arthur’s Pass" nach Christchurch, aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte. Davon werden wir dann demnächst berichten.

Ja, das war also der nördliche Abschnitt der westcoast auf der Südinsel. Was man noch erwähnen muss ist, dass das Wetter an der Westküste eigentlich dafür berüchtigt ist, dass es sehr wechselhaft ist und man immer damit rechnen muss, dass einem der Regen waagerecht ins Gesicht peitscht.
Wir hatten die knappe Woche an der Westküste jedoch rein gar nix davon gemerkt. Nur Sonnenschein und herrliches Spätsommerwetter, was will man mehr...

Hier noch "einige" neue Bilder für euch, viel Spaß:

http://picasaweb.google.com/partytom007/DieWestcoastVonKarameaBisNachGreymouth


Die Bilder vom "Oparara Basin" werde ich euch demnächst nachliefern, das würde jetzt den Rahmen hier sprengen.

Viele liebe Grüße senden euch
Tobi & Thomas